Konflikte und Feuerleitern

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    • Konflikte und Feuerleitern

      Konflikte und Feuerleitern
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      Konflikte
      Wann immer unterschiedliche Interessen und Ansichten aufeinanderprallen, kommt es zu Konflikten. Konflikte gehören damit zu unserem normalen Alltag und werden täglich von uns ausgelöst, bewältigt und zu den Akten gelegt. Oft sogar, ohne dass wir den Konflikt überhaupt bewusst wahrnehmen.
      Hin und wieder reichen Konflikte jedoch tiefer. Wie bei einem Eisberg nur die Spitze zu sehen ist, spielt sich bei so einem Konflikt nur ein geringer Teil über Oberfläche ab. Im eisigen Wasser darunter brodeln verletzte Gefühle, unausgesprochene Vorwürfe, Schuldzuweisungen und Verzweiflung.
      Manchmal ist es gut, Abstand zu nehmen und allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, geschlagene Wunden heilen zu lassen. Nicht selten verhärten sich dadurch die Fronten aber auch, denn viele Konflikte entstehen durch Missverständnisse oder unterschiedliche Vorstellungen. Sobald die Parteien aufhören miteinander zu reden, verfestigen sich falsche Annahmen und es etabliert sich eine ablehnende Grundhaltung. Während nach Außen „alles geklärt“ ist, schwelt der Konflikt unter der Oberfläche weiter und bricht bei jeder Gelegenheit erneut aus.
      Mit jedem Ausbruch, fühlen sich die Parteien in ihren Vorurteilen über den jeweils anderen bestätigt und während das Ansehen des Gegenübers sinkt und die Genervtheit von der Sache steigt, rückt eine Lösung des Konflikts beständig in die Ferne.
      Ein Teufelskreis beginnt.

      Leidtragende
      Konflikte sind belastend für alle Seiten. Längst ist bekannt, dass Konflikte in der Schule oder am Arbeitsplatz einer der häufigsten Gründe für „Krankschreibungen“ sind. Man versucht einander aus dem Weg zu gehen – doch das Umfeld oder ein gemeinsamer Freundeskreis verhindern eine vollständige Trennung, solange keine Partei bereit ist auf den „gemeinsamen Nenner“ zu verzichten.
      Hier stellt sich die Frage, wie sehr man sich diesem „gemeinsamen Nenner“ emotional verbunden fühlt. Wie viel ist man bereit zu ertragen, um ihn zu behalten? Wo ist die Grenze?
      Doch es sind nicht nur die Betroffenen selbst, die unter einem tiefgehenden Konflikt leiden. Es heißt, wenn Eltern streiten, leiden die Kinder – doch das betrifft auch alle anderen, die den Konfliktpartnern nahestehen. Obwohl für das Umfeld oft nur die „Spitze des Eisbergs“ sichtbar ist, die anhaltenden Spannungen sind greifbar und belasten alle. Die Reaktionen reichen dabei von gespielter Ignoranz, gereizter Genervtheit bis hin zu betroffenen Versuchen bei einer Aussöhnung zu helfen.
      Doch Hilfe ist nur möglich, wo sie auch erwünscht ist.

      Eine Lösung?
      Je früher ein Konflikt offen angesprochen wird, desto einfacher ist es, eine Lösung zu finden. Wartet man zu lange, riskiert man, dass die Fronten sich verhärten. Irgendwann sind die Parteien in ihren Ansichten so festgefahren, dass niemand mehr bereit ist, einen Schritt aufeinander zuzumachen – und das ist die erste Voraussetzung dafür, um einen Konflikt lösen zu können.
      Dabei ist es schwer zu sagen, wie aufwendig und kompliziert die Lösung eines Konfliktes am Ende ist, denn es spielen die verschiedensten Punkte eine Rolle. Welche Personen und Charaktertypen sind involviert? Worum geht es? Wer profitiert möglicherweise von einem Konflikt, wer leidet darunter? Begegnen sich die Beteiligten auf Augenhöhe oder gibt es ein Machtgefälle? Welche Lösungen gibt es und was ist bislang passiert? Besteht überhaupt von allen Seiten aus Interesse daran, einen Konflikt beizulegen?
      Wenn Konflikte festgefahren scheinen hilft es manchmal, wenn eine unbeteiligte Person als Mediator auftritt, die Gesprächsleitung übernimmt und zwischen den Parteien vermittelt. Doch auch hier gilt: Der beste Mediator ist machtlos, wenn eine Seite kein Interesse daran hat, den Konflikt beizulegen.

      Keine Lösung?
      Einen Konflikt lösen ist anstrengend. Es braucht Zeit, Offenheit und Mut. Statt sich einem Konflikt zu stellen, weichen viele Menschen ihm lieber aus. Ein kleiner Teil in uns scheint an der kindlichen Überzeugung festzuhalten, dass etwas nur dann da ist, wenn wir es sehen können oder eben darüber sprechen.
      Doch was passiert, wenn ein tiefgehender Konflikt ignoriert wird?
      Solange ein gemeinsamer Schnittpunkt im Leben existiert, können sich die Konfliktparteien nicht ewig aus dem Weg gehen. Immer wieder aufkeimende Auseinandersetzungen zehren an den Nerven, bis irgendwann jemand die Beherrschung verliert – je nachdem, wie die Machtverhältnisse gestreut sind, äußerst sich das dann auf unterschiedliche Art und Weise.
      Ein so verlaufender Konflikt kann sich über Monate oder sogar Jahre hinweg ziehen. Das ist nicht nur anstrengend für alle Beteiligten, sondern hat noch den negativen Zusatzeffekt, dass jede Eskalation eine friedliche Lösung unwahrscheinlicher macht.
      Wo endet diese Einbahnstraße?
      Der Wunsch einen Konflikt zu lösen, kann irgendwann in das Gegenteil umschlagen – dann steht statt einem gemeinsamen Ziel der Wunsch im Vordergrund, der anderen Partei zu schaden. Gefährliches Terrain, das bis zur Selbstzerstörung laufen kann.
      Meist ist das Ende der Einbahnstraße aber etwas weniger drastisch: wenn der Frust größer als der Nutzen ist, wendet sich eine Seite eben irgendwann etwas anderem zu. Still und leise oder mit einem großen Knall, freiwillig oder von der Gegenseite gezwungen, ein Abschied für immer.
      Wer übrig bleibt, wird die Geschichte erzählen.

      Und irgendwo flüstert eine leise Stimme: Wie bricht man aus den Mustern aus? Haben die Häuser am Rand der Einbahnstraße keine Feuerleiter?
      Ein neues Zeitalter naht.
      Stell dich der Dunkelheit - oder werde ein Teil von ihr!

      The Legacy of Darkness
    • Ich frage mich bei solchen Situationen ganz oft, warum die betroffenen Personen nicht einfach miteinander reden können. Wenn die Fronten wirklich so schlimm verhärtet sind, holt man sich eben ein dritte, unparteiische Person hinzu.

      Aber meine Erfahrungen bisher - sowohl privat, wie auch im Arbeitsleben - zeigen mir einfach, dass dieses "Totschweigen" leider sehr häufig praktiziert wird und oftmals der erste Schritt dahingehend ist, aus einer ursprünglichen Mücke einen Elefanten zu machen.

      Leider haben die wenigsten Leute den Mut, ein offenes, klärendes Gespräch zu suchen oder sind nicht bereit, auch nur einen Millimeter von ihrer Idealvorstellung abzuweichen.

      Schlussendlich frage ich mich immer wieder: Leute, warum macht ihr euch das Leben selbst so schwer? Es gibt genug Probleme, gegen die wir nichts machen können. Wenn ich morgen die Diagnose Krebs bekommt, muss man irgendwie damit leben. Wenn ich mich morgen mit meiner Freundin streite, muss ich nicht damit leben sondern kann auch darüber reden.

      Edit erinnert mich daran, das ich noch sagen wollte, das ich den Text echt sehr schön geschrieben finde. :heart:
      (Vielleicht sollte ich ihn mal meiner alten Chefin zukommen lassen.)
      Bokura wa mirai e mukau yuuki o
      Hoshigatte kako ni mayou
      Kimi ga warau hontou no
      Ima e kaeritsuku made

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toushin Neko ()

    • Liebe Nyth

      Die Punkte, die du ansprichst, machen mich betroffen.

      Bei einem Konflikt vergisst man oftmals, dass das Gegenüber womöglich viel stärker unter dem Konflikt leidet, als nach Aussen hin sichtbar ist. Gerade bei Konflikten im Internet fehlt die Komponente Mensch. Schliesslich sieht man die Person nicht, wird nicht direkt mit ihr konfrontiert und kann die Sache auch leichter umgehen.

      Manchmal leidet man auch selbst so stark unter einem Konflikt, oder unter der anderen Person (sei es, weil man sich über das Verhalten der anderen Person aufregt), dass das eigene Leid so viel grösser ist, als die Bereitschaft, das Leid der anderen Betroffenen zu sehen. Ich habe oft erlebt, dass ich irgendwann so stark nicht mehr mit jemandem klar gekommen bin, dass ich der Person aus dem Weg gehen musste, weil es mich sonst aufgefressen hätte.
      Ausserdem wollte ich nie eine Person mit meinem Konflikt konfrontieren. Totschweigen ist einfacher, als einen Weg zu finden, über Probleme zu reden. Ich wollte der Person ja nie einen Vorwurf machen.
      Und dann kommt ins Spiel, was du geschrieben hast:

      Nyth schrieb:

      Sobald die Parteien aufhören miteinander zu reden, verfestigen sich falsche Annahmen und es etabliert sich eine ablehnende Grundhaltung. Während nach Außen „alles geklärt“ ist, schwelt der Konflikt unter der Oberfläche weiter und bricht bei jeder Gelegenheit erneut aus.

      In einem solchen Fall hilft oft nur noch der Weg über einen "Mediator": Jemand, der die Konflikte erkennen kann und als neutrale Person eine neue Perspektive einnimmt.
      Natürlich bedingt dies die Bereitschaft beider Parteien, den Konflikt eigentlich lösen zu wollen - und zwar auf einem Weg, der allen entgegen kommt.

      Und eigentlich sollte das auch möglich sein - solange beide Parteien ein gemeinsames Ziel vor Augen haben. Beispielsweise bei einer Beziehung mit Kindern das Wohl der Kinder. Es sollte dann gelingen, zugunsten etwas 'Grösserem' den richtigen Weg für alle zu finden. Das bedingt natürlich auch Kompromissbereitschaft, eine Art Versöhnungswillen und die Möglichkeit, Vergangenes zu vergeben. Zudem muss man in der Lage sein, über sich selbst zu reflektieren und gewisse Fehler auch bei sich zu sehen. Wenn das nur eine Seite der Konfliktparteien kann, ist alles bereits zum scheitern verurteilt...
    • Ab und zu kann kann auch ein einfaches "Gehts dir gut, lang nichts mehr von dir gehört" gewisse Situationen entspannen oder gar nicht erst bis zu einem gewissen Punkt kommen lassen. Es kann auch helfen, wenn man gewisse Themen in Gesprächen einfach für einen längeren Zeitraum außen vor lässt, wenn man merkt das dieses Thema immer wieder für Konflikte sorgt...
      And the rain will kill us all,
      Throw ourselves against the wall
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      The preservation of the martyr in me

      Psychosocial - Slipknot
    • Es stimmt zwar, dass der erste und wichtigste Schritt zur Konfliktlösung ist, ein offenes und ehrliches Gespräch zu suchen.
      Was jedoch, wenn man nicht zusammen auf eine Einigung kommt, sondern sich immer weiter im Kreis dreht und sich so nur noch mehr in eine scheinbar unlösbare Situation hineinmanövriert oder eine Seite schlichtweg das Interesse am Dialog verliert?

      1. Einen Schritt zurückgehen:
      Worüber diskutieren wir überhaupt im Moment und was war der ursprüngliche Kern der Diskussion? Ist das Gespräch noch zielführend oder verliere ich mich in Details? Was wurde schon geklärt und was wurde noch nicht angesprochen?

      2. Selbstreflexion:
      Zum Streiten braucht es immer zwei. Habe ich meine Fehler erkannt und geändert, was zu ändern ist? Habe ich mein Gegenüber eventuell verletzt? Fühle ich mich verletzt? Wenn ja, was würde mir helfen? Was erhoffe ich mir von dieser Diskussion schlussendlich wirklich; was könnte mein Gegenüber überhaupt sagen, dass ich mich zufrieden gebe? Sind diese Erwartungen realistisch?

      3. Der Kompromiss:
      Was erhofft sich mein Gegenüber von der Diskussion? Wie kann ich meine Erwartungen mit denen des Gegenübers in Einklang bringen? Finde ich einen konkreten Vorschlag, den ich meinem Gegenüber machen kann, um die Situation für uns beide zu verbessern?


      Ich bin der Meinung, dass mit diesen Fragen einige Sackgassen wieder verlassen werden können. Für eine endgültige Lösung braucht es trotzdem viel Vernunft, Eingeständnisse und Überwindung.
      I would know my shadow and my light
      so shall I at last be whole.
    • Danke für eure Gedanken!

      Toushin Neko schrieb:

      Ich frage mich bei solchen Situationen ganz oft, warum die betroffenen Personen nicht einfach miteinander reden können.
      Schwierig. Unterschiedliche Vorstellungen, Stolz, fehlender Mut... vielleicht auch einfach fehlender Wille oder Hoffnungslosigkeit was die Erfolgsaussichten angeht... ich fürchte, da gibt es zig Möglichkeiten und ignorieren ist eben "einfach".

      siLenCe_w schrieb:

      Und eigentlich sollte das auch möglich sein - solange beide Parteien ein gemeinsames Ziel vor Augen haben.
      Bei Kindern ist es klar, aber in vielen anderen Bereichen ist es vermutlich nicht ganz so klar. Oder kann ein gemeinsames Ziel auch sowas einfaches sein wie "Streit beilegen" oder "keine Gedanken mehr darum machen müssen"?

      Data schrieb:

      Ab und zu kann kann auch ein einfaches "Gehts dir gut, lang nichts mehr von dir gehört" gewisse Situationen entspannen oder gar nicht erst bis zu einem gewissen Punkt kommen lassen.
      Ja, das stimmt, solange man miteinander redet, ist es deutlich schwerer Konflikte überhaupt entstehen zu lassen.
      Wenn ein Konflikt aber schon da ist, womöglich auch schon in handfeste Streitigkeiten ausgeartet ist und die eine oder andere Faust geflogen ist - metaphorisch gesehen - ich glaube, dann würde es mir schwer fallen, am nächsten Tag wieder so zu tun als wäre nichts vorgefallen.
      Hinzu kommt natürlich, dass da beide Seiten wohl auf einer Wellenlänge sein müssten. Ich könnte mir vorstellen, dass das Gegenüber eher skeptisch oder abweisend reagieren würde und es am Ende eher auf ein unangenehmes "um den heißen Brei rum reden" hinaus läuft oder man eben umso betroffener ist, wenn die Antwort dann "keine Zeit" oder "geht dich nichts an" lautet.
      Aber sehe vielleicht nur ich so...

      Data schrieb:

      Es kann auch helfen, wenn man gewisse Themen in Gesprächen einfach für einen längeren Zeitraum außen vor lässt, wenn man merkt das dieses Thema immer wieder für Konflikte sorgt...
      Hängt vermutlich vom Thema ab und davon, wie weit ein Konflikt bereits fortgeschritten ist?
      Das große Thema eines Konflikts ist ja auch nicht immer so leicht fest zu machen und ergibt sich oft aus dem gemeinsamen Umfeld der Konfliktparteien. Dann kann man ihm schwer einfach aus dem Weg gehen.
      Und die Gefahr, ein Problem einfach tot zu schweigen, das dann im Untergrund vor sich hin kocht, bis es irgendwann doch wieder ausbricht, ist vermutlich auch nicht gerade klein?

      David schrieb:

      Was jedoch, wenn man nicht zusammen auf eine Einigung kommt, sondern sich immer weiter im Kreis dreht und sich so nur noch mehr in eine scheinbar unlösbare Situation hineinmanövriert oder eine Seite schlichtweg das Interesse am Dialog verliert?
      Ich glaube, unter anderem dafür zieht man im Zweifelsfall einen Mediator hinzu. Der kann zwar auch selten Wunder wirken, aber leichter den Fokus halten.
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    • Nyth schrieb:

      Ich glaube, unter anderem dafür zieht man im Zweifelsfall einen Mediator hinzu. Der kann zwar auch selten Wunder wirken, aber leichter den Fokus halten.
      Meine persönliche Erfahrung sagt mir, das das eigentlich eine der besten Ideen überhaupt bei einer größeren Auseinandersetzung ist. Aber klar, da tun sich manche schwer, weil man dann ja auch vor eben dieser Person eventuell einen Fehler eingestehen müsste.
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    • Nyth schrieb:

      Besteht überhaupt von allen Seiten aus Interesse daran, einen Konflikt beizulegen?
      Ich glaube, das hier ist der essentielle Punkt. Vielleicht ist die andere Seite noch nicht bereit, zu verzeihen und über Fehler hinweg zu sehen? Und man macht es auch nicht besser...wenn man jedem wieder einmal sein Tempo aufzwingen will. Daher der Tipp... einfach mal einen Schritt zurück machen und miteinander über andere Themen reden.
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    • Data schrieb:

      Vielleicht ist die andere Seite noch nicht bereit, zu verzeihen und über Fehler hinweg zu sehen?
      Sind in einem Konflikt nicht beide Seiten verletzt?

      Vielleicht geht es bei so etwas manchmal gar nicht so sehr ums verzeihen, sondern ums nicht-weiter-eskalieren lassen.

      Aber möglicherweise hast du auch schon positive Erfahrungen damit gemacht? Wie lange würdest du in so einem Fall auf die Gegenseite warten und was würdest du machen, wenn du das Gefühl gewinnst, dass sie niemals bereit sein wird, aber sich die Sache auch nicht "von selbst" klärt?

      Erinnert mich auch an so einen Streit in einem Forum, der eigentlich auch gefühlt eher durch ein großes Missverständnis entstanden ist, aber in den auch die Forenleitung verwickelt war. Da hat man dem User auch erst empfohlen auf Abstand zu gehen und Gras über die Sache wachsen zu lassen, aber da er das Forum nicht komplett verlassen wollte, ist diese totgeschwiegene Sache halt immer wieder ausgebrochen.
      Da wurden Beiträge gelöscht, Pläne blockiert und schließlich Verwarnungen ausgeteilt...
      Ich kann also nicht sagen, dass ich die Variante als sehr deeskalierend wahrgenommen hätte und würde keinem dazu raten.
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