Damit ist es finally vorbei. Ich hoffe die Mehrheit von euch hatte im wesentlichen Spaß und die Möglichkeit das Spiel bzw. euren Charakter so zu gestalten wie es euch passt. Ob eher abenteuerlich aktiv in den ganzen Orten oder fleißig beim lernen (auch wenn das nicht alle so gut konnten, wie sie wollten)
Insgesamt hab ich das Gefühl, dass das Spiel relativ spannend ausging. Zumindest für die Guten. An dieser Stelle tut es mir leid für die Leute aus der Bösen Partei, die am Ende mehr oder weniger nur noch zu schauen konnten. Das Konzept hätte euch da auch noch bessere Möglichkeiten geben müssen am Spiel teilzunehmen.
Das Konzept mit den Horkruxen war dadurch ziemlich ungeeignet, weil es halt zu dem Punkt kommen musste, wo klar ist, wo die Horkruxe sind, ohne dass das Spiel nicht hätte gelöst werden können. Ursprünglich dachte ich, dadurch dass die ersten 4 Tage nicht so viel passiert, kann ich allen Spielern die Möglichkeit geben, irgendwie auch eine gewisse Zeit Spaß an den Optionen und Mechaniken zu haben. Daran hat dann am Ende das Spiel gelitten, weil ich es auch nicht zu lange gehen lassen wollte. Mit den Horkruxen dachte ich, könnte das halt umfokussiert werden, sodass dann nicht 6 mal eine böse Person gelyncht werden muss, sondern einfach nur die Horkruxe zerstört werden mussten, sodass die bösen dann halt theoretisch die Möglichkeit haben offener zu agieren. Da muss ich ehrlich sagen. Das hat nicht so gut funktioniert und war im Nachhinein nicht gut konzepiert. Die Geister als Möglichkeit die Infos reinzubringen, die die Guten haben mussten war keine gute Idee , weil die Guten ohne diese Info aufgeschlossen waren und die Bösen das nicht beeinflussen konnten (aber dafür haben sie die Spielerliste super gut nochmal ergänzt, an dieser Stelle noch Danke an Raidho @Melody @Schlendi Blacklands, die sich theoretisch auch noch gemeldet hatten dafür).
Außerdem gab es Punkte die dafür gesorgt haben, dass es Spiel sehr variationsreich war, die muss ich natürlich nicht alle nennen. Dadurch musste ich nochmal einige Änderungen vornehmen. Fayks die ursprünglich eine Rolle hatte, die auch für sehr viele Fehlinformationen gesorgt hat, hat teilweise durch Fehlinformationen wie dorfstark aufs Spiel ausgewirkt, sodass ich da wieder nach regulieren musste. Selbiges gilt für den Klitterer, zu viele Infos, die zwar eigentlich auch gedacht waren, aber am Ende leider nur einseitig für das Dorf gut waren.
Außerdem gab es diverse Interaktionen wo ich dann spontan entscheiden musste etc. Was passiert mit sterbenden Wissen in Form von Büchern, stirbt das mit? Wenn jemand mit dem Stein der Weisen stirbt und dann wieder belebt wird, behält der seine Sachen (wer gewinnt das Duell/verbrennt der Horkrux?) Raum der Wünsche war hier auch besonders schwierig. Ich hoffe dass die meisten Sachen im großen und Ganzen niemanden aufgefallen sind (das muss ja schließlich unter uns bleiben :P).
Im Zweifelsfall habe ich dann immer so gehandelt, dass das Spiel nicht kippt bzw. wie es am fairsten wäre (bzw. logischsten).
Im Nachhinein hat mich dadurch auch der Echtzeitfaktor gestört (der am Anfang wegen der Organisation und den Aktionen eine gute Idee schien). Besser wäre Tagesaktionen zu machen die erst am nächsten Tag eine Auswirkung hätten.
Wo wir schon beim nächsten Punkt sind Outing. Einheitliche Outing-Regeln hätten vieles deutlich einfacher gemacht und ich hätte nicht jeden ständig dran erinnern oder verwarnen müssen. Das nehm ich auch auf meine Kappe. Genauso wie der Leck an Struktur, nicht alles was ich mir gedacht habe, hab ich sinnvoll für jeden aufgeschrieben, was natürlich super willkürlich wirken kann (aber wo Ente drauf steht, steckt auch Ente drin... Das ist wohl eher natürlich bei mir und wird auch zukünftig nicht deutlich besser).
Das sind die wesentlichen Punkte wo ich sage: Das hätte besser laufen müssen bzw. wären Ansatzpunkte fürs nächste Mal.
Ihr dürft gerne noch weitere Anmerkungen machen und hoffe in Allem, dass ihr es nicht als Zeitverschwendung empfunden habt.