Beiträge von Daro
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Reiner Storypost:
Ich musterte Buchzauber genau. Doch ich konnte keine böse Absicht bei ihr feststellen.
Das musste nicht zwingend etwas heißen. Sie war eine mächtige Bändigerin und Priesterin.
"Nun. Was hast du zu berichten?" "Eure Majestät. Vor Kurzem hatte ich Besuch aus Keratin.
Es war der oberste Priester von Keratin und damit mein dortiges Gegenstück."
"Was verschlägt einen Mann wie diesen in diese Gegend? Keratin ist noch immer loyal."
Ich seufzte innerlich. Ausgerechnet Keratin. "Er hatte wichtige Nachrichten.
Sind euch die Vulkanfelder zwischen Wachtelgebirge, den großen Gebirgen und dem Finsterwald bekannt?"
"Ja." "Nun, dann wisst ihr bestimmt auch, dass dort Chtotherier wohnen." "Ja, auch das ist mir bekannt."
Chtotherier? Diese lebendigen Rüsten, die sich nur an extremen Orten wie tief unter dem Meer oder eben einem Vulkan aufhielten.
Diese Exemplare waren lange inaktiv gewesen. Doch in den Bändigerkriegen hatten Jane und Pheneas sie reaktiviert.
So hatte es zumindest Daro mir erzählt gehabt. Ich selbst war nie dort gewesen. Es gab auch nie einen Grund dazu.
"Nun, offenbar sind sie nicht mehr sie selbst. Sie scheinen unter die Kontrolle einer fremden Macht geraten zu sein."
Eine fremde Macht, die in der Lage war sich Feuerchtotherier untertan zu machen?
Wenn das stimmte, dann war das eine sehr beunruhigende Nachricht.
Ich würde dringend mit jemanden sprechen müssen, der davon Ahnung hat. Vielleicht abby oder Fayks?
Ich wusste, dass beide sich hier in diesem Durcheinander befunden haben. Aber wo sind sie jetzt?
"Wir müssen los." Freya hatte recht. Sie hatte uns vor Kurzem mit ihren Falken aufgespürt.
Und sie war es auch, die uns den Weg nach Avonthal zeigen konnte. Hoffentlich würden wir es bis dorthin schaffen.
---
Der Zwerg und der Chronist bewegten sich über das Gestein. Es war glühend heiß.
Doch die Rüstungen kühlten zuverlässig. Allerdings machten sie einen auch unbeweglich.
Der Weg waren Steinschollen, die auf der Lava schwommen. Jeder Schritt war ein Risiko.
Doch sie schritten voran und hatten ihr Ziel vor Augen. Die metallene Siedlung im Inneren des Vulkans.
-
Reiner Storypost:
Der Kommandant der Wache betrat den Raum. Er befand sich im Rathaus von Merca.
Ein prächtiger Raum, der völlig unberührt von den Kämpfen geblieben war.
Tilgarial, ein Rebellenanführer, hatte das Kommando über Merca übernommen.
Seitdem fanden in Merca Wiederaufbauarbeiten statt und allmählich kehrte der Alltag zurück.
"Oh, sei gegrüßt. Was hast du zu berichten?" Wir haben diese Person gefangen genommen.
Eine Wache schleifte abby herein. Tilgarial wirkte sehr interessiert: "Oh, was für ein Fang.
Wir haben gehört sie ist eine der ausgewiesensten Expertinnen für paranormale Dinge in diesem Land.
Das könnte noch äußert nützlich sein. Wo habt ihr sie denn aufgegriffen."
"Sie war eine der Begleiterinnen von König Sidas, dessen Spur wir gefolgt sind.
Wir haben sie dabei aufgespürt, wie sie sich mit eingen Feuerbändigern getroffen hatte."
"Feuerbändiger?" Tilgarials Zufriedenheit wich merklich. "Was hatte sie mit denen zu schaffen?"
"Ich weiß es nicht. Aber wir haben sie erfolgreich vertrieben. Sie sollten uns keine Probleme mehr machen."
Doch Tilgarial ließ nicht locker. "Wer waren diese Feuerbändiger?" "Eine davon war Buchzauber."
"Die Buchzauber? Bist du denn des Wahnsinns?" Der Kommandant zuckte zusammen?
Er stammelte: "Wieso?" "Wir versuchen hier gerade die Leute auf unsere Seite zu bekommen.
Und du hast nichts besseres zu tun, als die oberste Feuerpriesterin der Stadt zu vertreiben?!"
Der Kommandant erstarrte zitternd. "Wie viele waren da sonst noch dabei?"
"Nur einer. Offenbar ein Feuerpriester aus Keratin?" "Was macht der hier?"
"Er wollte Buchzauber vor drohendem Unheil warnen." Das war jetzt abby.
Tilgarial und der Kommandant wandten sich zu ihr um.
abby wirkte nicht im geringsten eingeschüchtert. Stattdessen hatte sie ein Notizbuch ausgepackt.
Offenbar hatte sie mitgeschrieben. "Drohendes Unheil? Was für drohendes Unheil?"
"Nun, das weiß ich nicht. Eure Wachen waren ja der Meinung, sie mussten mich von da wegzerren.
Aber es hat offenbar mit dem Vulkan südöstlich von Keratin zu tun. Der übrigens im Finsterwald liegt.""Wir müssen diese Bändiger finden", fluchte Tilgarial. "Und den König?", fragte der Kommandant.
"Den natürlich auch. Du da!" Er deutete auf abby. "Zeichne eine Skizze von dem Mann."
"Warum sollte ich?" Er drehte sich zu abby um und wollte sie anfahren. Doch dann unterdrückte er denn Reflex.
"Bitte." "Na gut." Abby ging zum Sitz des Bürgermeisters und griff nach einem Stift. Die Wachen stutzen. Tilgarial schüttelte den Kopf.
© bei Akira
-
Hey, ich habe leider einen SL-Fehler gemacht, der darauf basiert, dass ich eine Rolle, die in diesen Spiel vorkommt, nicht anständig gelesen habe.
Ich habe jetzt eine Weile überlegt, wie ich diesen SL-Fehler elegant korrigieren kann und bin zu dem Schluss gekommen, dass es dafür leider keine gute Lösung gibt. Ihr müsst jetzt wohl oder übel damit leben, dass eine Rolle hier leicht anders gespielt wird als sie es normalerweise würde.
Die Auswirkungen auf das Spiel sind jetzt nicht groß, aber vorhanden.
Ich entschuldige mich für den Fehler und werde ihn natürlich nach dem Spiel transparent machen.
-
-
-
-
-
LB123 kriegt übrigens ne Verwarnung bzgl. Postzwang.
-
-
-
Reiner Storypost:
Allmählich lichtete sich er Nebel. Der Kommandant der Wache versuchte den Überblick zu bekommen.
Entsetzt stellte er fest, dass einige seiner Wachmänner und -frauen zu Boden gegangen waren.
Da war Martha gewesen. Sie war zu Pferd unterwegs gewesen. Doch das Pferd hatte im Nebel angefangen zu scheuen.
Dann war es ihr irgendwann durchgegangen und es hatte für einiges an Chaos gesorgt. Die Wache stob auseinander.
In dem ganzen Chaos war leider Jadio unter die Hufe geraten. Er hatte schmerzhafte Verletzungen davon getragen.
Also musste er leider zurück nach Merca geschickt werden. Dort würde er sich sicher bald erholen.
Der Kommandant hatte darum gebeten, dass man ihm jemand mit Ortskenntnisse mitgeben würde.
Bekommen hatte er... Mascha. Diese war sicher eine ausgezeichnete Kartographin. Doch sie war nicht ansatzweise aus der Gegend.
Generell trauten seine Leute ihr nicht. Es war irgendwie bekannt geworden, dass sie im Thronrat von Düsterwald gesessen hatte.
Sie beteuerte zwar hartnäckig an dessen Untergang beteiligt gewesen zu sein. Doch niemand glaubte ihr das so wirklich.
Ein deutlich besseres Image hatte in dieser Truppe Samaraner. Er stammte ursprünglich aus Merca.
Und er und sein Drache waren sicher hervorragend geeignet, um potenzielle Feinde zu jagen.
Tatsächlich machte er seinen Job auch nicht schlecht und spürte Fredo auf, die mit dem König und seinen Getreuen verabredet war.
Sie sollte ihnen bei der Flucht helfen. Doch darauf sollte nichts mehr werden. Der Kommandant ließ sie festnehmen und nach Merca bringen.
Doch scheinbar hatte die Flüchtlinge die Gefahr bemerkt und hatten Duftspuren für den Drachen ausgelegt.
Dessen herausragender Geruchssinn führte ihn nun in die völlig falsche Richtung. Und mit ihm die ganze Gruppe. Der Kommandant fluchte.
---
"Okay und jetzt bitte einsteigen und gut festhalten." Der Chronist folgte den Anweisungen. Die Lore setzte sich in Bewegung.
Eine leichte Anspannung verwandelte sich allmählich in ein sichtlichen Genuss. Die Lore beschleunigte.
Ein beeindruckender Anblick bot sich dar. Tiefe Stollen folgten großen Metallschmieden. Ebenso eine mächtige Stadt.
"Kopf runter!" Diese Loren waren offensichtlich für Zwerge gemacht und nicht für ausgewachsene Männer.
"Bist du bereit?", rief der Zwerg. "Wozu?", fragte der Chronist. "Egal. Die Frage war rhetorisch. Hier gibt es kein Zurück mehr!"
Dann ging die Bahn einen langen Abhang herab. Einen endlos langen Abhang. Hunderte bis tausende Höhenmeter.
Es wurde unglaublich schnell. Jetzt schrie der Chronist. Ein gewaltiges Echo ertönte. Der Zwerg grölte.
Irgendwann kam die Talsohle. Dann ging es wieder aufwärts. Kein Mechanismus zog die Lore hoch. Es war alles Schwung.
Und dann wurde es plötzlich warm. Und es wurde immer wärmer. Gewaltige Hitze machte sich breit. Unerträgliche Hitze.
Der Chronist reagierte und umhüllte den Wagen mit Eis. Ein unglaublicher Kraftakt. Und es schmolz sehr schnell.
"Wie...?" Weiter kam er nicht. Die Lore macht einen Sprung. Plötzlich flog sie über einen Abhang. Darunter echte Lava.
"BIST DU VÖLLIG LEBENSMÜDE?" "Es ist noch nie jemand runtergefallen." Tatsächlich landeteten sie sanft.
Das Eis war längst geschmolzen. Die Lore landete sanft in ihrer Verankerung. "Schnell", sagte der Zwerg.
Beide verließen die Lore. Die Lore bewegte sich zurück mitten in die Lava. Doch das Holz schmolz nicht.
Der Chronist schaute verdutzt. "Kieferngestein. Hübsch nicht?" Der Chronist schüttelte sich erstaunt.
Los hierein. Der Zwerg zeigte auf etwas, das wie eine Ritterrüstung aussah. Der Chronist zögerte. Doch es war zu heiß.
Also ließ er sich darauf ein und zog sich die metallene Rüstung an. Es war sofort deutlich kälter und sehr angenehm.
"Erstaunlich." "Nein, simple Feuerbändigung." Vorsichtig versuchte der Chronist etwas Wasser aus der Luft zu ziehen.
Es war unmöglich. Der Zwerg lachte. "Ich war halt noch nicht so oft in einem Vulkan..." "Merkt man."
"Beide stapften los. So... der eigentliche Spaß fängt jetzt erst an." Der Chronist schauderte.