Beiträge von Nyth

    Also, ich bin ja allgemein ein Fan von einheitlichen Lösungen und von daher finde ich Xavers Vorschlag an sich gut.

    Ist auch nur eine Überarbeitung die auf die Übersichtlichkeit abzielt, das heißt die zehn Leute die per se immer gegen Änderungen sind... es wird eigentlich nichts an den Rollen direkt geändert, es geht eher darum es übersichtlicher zu machen. Was mit den Filterfunktionen des Wikis eben hilfreich ist, falls jemand (wie ich) eben wirklich Settings damit erstellt oder Rollen darüber sucht.

    Zum Thema Traumwolf: Was spricht dagegen, den Traumwolf einfach als Wolf zu führen?

    Dass er nicht in der Absprache startet und entsprechend erstmal nicht fressen kann steht ja explizit in der Rolle - ich vermute das war der Grund, warum du ihn als Helfer einordnen wolltest?

    Zum Thema Variable Rollen: Ausgleichend wäre eigentlich nur sowas wie der Siegelwächter - eine Rolle die wir nicht haben. Alle unsere Rollen haben von Anfang an fixe Fähigkeiten und können entsprechend per Definition nicht "ausgleichend" sein - außer man zählt gewisse Drittparteien, die in der Tat teils ausgleichend sind, aber das wäre wieder ein anderes Kapitel.

    Ich bilde mir ein, wir hätten darüber sogar schonmal diskutiert, als es darum ging ob der Schauspieler auch böse sein darf (darf er nicht, auch nicht zeitweise).

    -- Jedenfalls, finde auch Trunkenbold und Dieb könnte man besser mit "Variabel" versehen.

    Wenn ich mich recht entsinne wurde der Lynchschutz raus genommen um das Schutzamulett besser kalkulierbar zu machen und weil manche Leute Effekte allgemein nicht mögen, die zum Ausfall eines Lynches führen können.

    Besser kalkulierbar = das Schutzamulett kann dem Seher das Leben retten... oder aber dem Aurawolf. Je länger das Spiel dauert, desto wahrscheinlicher landet es bei den Wölfen.

    Triggert es bei einer Lynchung wird kein Wissen durch den Effekt direkt gewonnen, im Gegenteil, selbst wenn es einen Dorfi geschützt hat wird er meistens am Folgetag erneut gelyncht werden.

    Ähm, nein, tendenziell schädlich ist der Schmied nur, wenn sein Effekt mehr oder minder immer den Wölfen helfen würde.

    Man kann drüber streiten wie viel schwächer oder stärker er im Vergleich zu Meuchler oder Inquisitor ist, aber er ist definitiv stärker als ein Dorfbewohner.

    Wenn der Lynchschutz einen Guten trifft, so ist das immer noch tendenziell schlecht.

    Die Mehrheit des Dorfes will diesen Spieler lynchen und der Lynchschutz bietet kein zusätzliches Wissen.

    Sprich, in jedem Fall verlierst du zumindest einen kompletten Tag/Lynch. Und wir sind uns hoffentlich einig, dass das in der überwältigenden Mehrheit der Fälle sehr, sehr schlecht für das Dorf ist.

    Ich weiß nicht, ob es ein geringeres Balance als ein Dorfi wäre, aber jedenfalls schwächt sie die Schutzfähigkeit deutlich.

    Aber du kannst mir gerne erklären, warum ein Lynchschutz gut für das Dorf ist?


    Der Schmied ist nicht schädlich für das Dorf, er ist aber deutlich schwerer zu spielen als Meuchler oder Inquisitor und das schlägt sich auch in seinen Werten nieder.

    Ich bin etwas verwirrt von der Argumentation, aber der Wert bei "Balance" gibt normalerweise einfach an, wie stark die Rolle für das Dorf ist.

    Der Abt ist dabei stärker als der Priester.

    Der Priester "kann zwar mehr", aber dieses zusätzliche "Können" ist eher negativ für das Dorf. Denn wenn sich die Mehrheit des Dorfes entschließt Spieler X zu lynchen, dann wird sie ihn im Anschluss an die fehlgeschlagene Lynchung kaum dorfiger finden und entsprechend mit großer Wahrscheinlichkeit einen zweiten Lynch für Spieler X aufwenden.

    Spieler X muss noch nicht mal Böse sein, allein die Tatsache dass zweimal der gleiche Spieler gelyncht wird, hilft den Wölfen.

    Öhm ja, und was machen die beiden Dorfis in der Zwischenzeit? Die nämlich wirklich überhaupt keinen Einfluss mehr darauf haben, wie dieses Spiel jetzt ausgeht?

    Außerdem finde ich es jetzt auch nicht so geil als Jäger zum Jason mutieren zu müssen.

    Die beiden Dorfis würden sich im Idealfall als Helfer tarnen, damit der verbliebene Werwolf den ZM frisst und sie ihn am Folgetag lynchen können.

    Dein Spiel beeinflusst deine Mitspieler.

    Als Dorfi die Wölfe dazu zu verleiten Fehler zu machen, "falsch" zu fressen, dich für einen Helfer zu halten oder was auch immer ist eine valide Strategie.

    Eine Strategie, deren Existenz du mit einem vorzeitigen Spielende völlig außen vor lässt.

    Werwolf hat nicht "den einen richtigen Weg" wie man es spielen und gewinnen kann.

    Weil es halt mehr oder weniger Zufall ist, ob die Wölfe bei einem Spiel mit DB, DB, Jäger vs. WW, WW, ZM (+HD) den Jäger lynchen und ich es eigentlich nicht gut finde, wenn ein Spiel dann durch so einen Zufall entschieden wird.

    Es wäre Zufall, wenn du auswürfelst, wen der Jäger erschießt.

    In jedem anderen Fall kannst du genauso gut sagen: Der Jäger hat gut gespielt, er hat sich lynchen lassen, einen Wolf erschossen und das Spiel für das Dorf zum Guten gewendet.

    Im RL bei mir spielen wir eigentlich immer diese Regelung (das dürften die meisten, die mich schonmal als RL-Sl erlebt haben, übrigens schon abgekriegt haben).

    Ich fühle mich gezwungen anzumerken, dass das wohl nur der Fall ist wenn du leitest... sry... aber ich spiele definitiv nicht mit dieser Regelung und ich bin mir relativ sicher, dass sich die Mehrheit der Würzburger-SLs nie Gedanken darüber gemacht hat, zumal der Fall jetzt nicht gerade regelmäßig auftritt.

    Und nein, ich bin nicht überzeugt. Diese Regelung würde Helfer auch signifikant stärker machen, zumal ich schon mehrere Spiele gesehen habe, in denen auch mal zwei Helfer auftauchen.

    Wenn die Wölfe gewinnen weil die Dorfis Fehler machen beklagt sich auch keiner. Warum der Aufstand, wenn das Dorf gewinnt, weil die Wölfe Fehler machen?

    Ich finde es nicht besonders angenehm, wenn Spieler in einem laufenden Spiel anfangen zu jammern, weil sie denken keine Chance mehr zu haben.

    Das habe ich jetzt schon öfter bei verschiedensten Gelegenheiten gesehen und ist in meinen Augen einfach schlechter Stil.

    Solange das Spiel nicht vorbei ist, kennst du das Setting nicht (oder jedenfalls nicht komplett) und weißt daher gewöhnlich nicht, wie knapp es steht.

    Sorry, wenn ich da sehr deutlich bin, aber es ist unglaublich demotivierend für einen Spielleiter, wenn die zwei Wölfe das Spiel als "ungewinnbar" am ersten Tag abstempeln, weil sie nicht checken dass es einen Traumwolf und einen Helfer gibt.

    Oder auch, wenn ein Auge erfährt, dass es keinen Seher gibt und deshalb das Spiel quasi "aufgibt", weil ohne Seher kann man ja nicht gewinnen etc.

    Eigentlich stand in jedem dieser Spiele der Sieg der Wölfe fest, der SL wollte es bloß nicht einsehen.

    Da du, wie ich weiß, hier unter anderem über eines meiner Spiele sprichst. Nein, der Sieg stand nicht fest.

    Andernfalls kannst du auch sagen bei einem 8 Dorfis gegen 1 Wolf steht der Sieg automatisch fest und es wird daher immer vorzeitig abgebrochen.

    Ich bin in die fragwürdige Ehre gekommen, in so einem Szenario als Helfer von meinen Wölfen getötet zu werden. Der Spielsieg ging anschließend an das Dorf.

    Oder mit anderen Worten: Wenn der Sieg der Bösen nicht fest steht - und das tut er bei einem Helfer-Szenario meistens nicht, Fehler können schließlich immer passieren - dann halte ich es für falsch, ein Spiel vorzeitig abzubrechen.

    Wir brechen schließlich auch nicht automatisch Runden ab, wo durch irgendwelche Umstände die Wölfe so sehr in die Minderheit kommen, dass sie eigentlich kaum noch eine Chance haben.

    Sowas wie ein Wolf gegen acht Dorfis etc.

    Es ist mir persönlich ziemlich egal wie man es nennt und ich denke das habe ich auch deutlich gemacht.

    Wenn ihr mit "einer Art Attribut" unglücklich seid, nennt es anders.

    Fakt ist, Events und Gegenstände sollten kein eigener Spieltyp sein, weil sie nunmal beliebig kombinierbar sind und nicht auf derselben Ebene mit einer Rollenauswahl stehen sollten.

    Fakt ist auch, dass ich persönlich definitiv wissen will, wenn Events oder Gegenstände im Spiel sind.

    Ich gehe davon aus, dass Spielleiter die nichts angeben (siehe mein Beispiel) weder mit Gegenständen noch mit Events spielen.

    Und ich werde Spielleiter meiden, bei denen ich etwas anderes fest stelle.

    Denke auch die Umfragen hier waren mehr als eindeutig und ich habe wohlgemerkt zweimal nachgefragt, um Missverständnisse definitiv zu vermeiden.

    Aber hey, ja, macht was ihr wollt...

    Wollten wir uns nicht noch auf einen halbwegs sinnvollen Namen hierfür einigen? Nicht, dass man sich eins darüber ist, was dieses Set nun genau ist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass dynamisch zu sein nicht das Ziel dieses Sets war (zumindest nicht nach meiner Definition von dynamisch).

    Eigentlich ja, aber die Rückmeldungen haben sich in Grenzen gehalten.

    Mir persönlich ist es einfach nicht wichtig genug, wie die Sets genau heißen... meinetwegen können wir sie blaue und rote Edition nennen. ;)

    Also wenn sich jemand berufen fühlt, da noch näher ins Detail zu gehen, hat derjenige gerne freie Hand!