Unser nächster Pick bereichert seit September 2013 das Forum und stellte seitdem eigentlich immer einen sehr wichtigen Bestandteil dar. Obwohl er zum Zeitpunkt seines ersten Spiels (155) erst wenige Monate aktiv offline Werwolferfahrung sammeln konnte, wurde er das Spiel über durchgehend als erfahren behandelt, weil seine Beiträge bereits ein gutes Niveau erreichten.
Als Seher zeigte er außerdem direkt ein sehr gutes Gespür und scannte in jeder einzelnen Nacht einen Wolf. Man muss an dieser Stelle zugeben, dass leider auch der Wolfsschamane in diesem Spiel einen sehr guten Job machte und daher die ersten beiden Scans direkt verdarb. So begann in den ersten Spielen eine Leidensgeschichte unglücklicher Niederlagen, wobei er unter anderem als verliebter Wolf nicht mit dem Rudel oder als normaler Wolf nicht mit dem Weißen Werwolf gewann. So wurde er aus Rücksichtsnahme auf andere Niederlageserien nur der Vizekönig der Verlierer. Ob jemand seitdem ähnliches noch einmal schaffte, muss jemand mit einer besseren Statistik beurteilen. Doch beeindruckend sind manche Zahlen ganz gewiss.
Trotz zweier Spiele mit der guten Partei zu Beginn hatte er in seinen immerhin 17 Spielen auf Alt-Alt-WWO neun Mal eine dorffeindliche Gesinnung und eine Quote von über 50% lässt schon einmal aufhorchen. Obwohl er das Spielen als Wolf eigentlich nicht gänzlich verabscheut, hat er daher bei vielen Wolfsspielen in einer kurzen Zeit wenig Lust auf ein erneutes Wolfsspiel. Sehr verständlich. Trotzdem scheinen solche Phasen häufiger mal zu passieren. Vertraut ihm also besser niemals. Er könnte Wolf sein. Sogar wenn ihr euch selbst mit ihm in einem Team glaubt... Spätestens seit dem zweiten anonymen Spiel (53) ist eindeutig, dass er manchmal sogar lieber alle Werwölfe hintergeht, als mal in einem Team mit zum Beispiel [ungedraftet] zu spielen. Passt also auf euch auf und lyncht ihn vorher. Das wird schwer genug. Denn obwohl er gerade am Anfang häufig Wolf war und auch eine sehr unglückliche Niederlagenserie erlebte... lynchen war ein absolutes Tabu. Ein Schuss, ein Gift, Selbstmord aus Liebe oder auch der Weiße Werwolf sorgten stets auf eine individuellere Art für das Ableben. Zählt man einen Lynch, der eigentlich reines Überrennen war (181) und das weirdeste und willkürlichste Unentschieden, das es gibt (159) nicht dazu, kam es erst in seinem 25. Spiel zu seinem ersten Lynch (der Hetze seiner im Gegensatz zu ihm graufelligen Rudelgenossen sei Dank). Da schließt sich dann der Kreis und wir entfernen uns mal ein bisschen von der Spielerkarriere, zu der man selbstredend noch zahllose Dinge loswerden könnte. Doch es gibt noch so viel mehr, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll.
Wusstest ihr, dass unser Pick schon lange vor seinem ersten Ausbildungsspiel ein Spiel mitleitete? (172) Natürlich ging es dabei einfach darum, eine tolle Geschichte zum Spiel zu schreiben und dieses Merkmal zog sich auch später durch die selbst geleiteten Spiele durch. Seine beiden Ausbildungsspiele (189 und 15) kann man sich nach wie vor schon wegen der tollen Atmosphäre in den Spielleiterposts immer wieder durchlesen. Dass sogar die einzelnen Rollennachrichten in den einzelnen Nächten RPG-mäßig angehaucht waren, muss hier ganz besonders betont werden.
Aber natürlich wollen wir seine Spiele nicht allein auf ihre Geschichten beschränken. Er leitete auch Dinge wie das erste anonyme Spiel (34) und zahlreiche Sonder- oder Testspiele. Zudem betätigte er sich intensiv als Ausbilder und nahm immer eine sehr helfende Funktion ein.
Dies begann tatsächlich schon sehr früh, bevor seine eigene Spielleiterausbildung überhaupt anfing. Als im Jahre 2014 pro Tag etwa 5 Werwolfrunden im Chat stattfanden, konnte man sich sicher sein, dass er mindestens 90% der Spiele leitete, jeden Neuling in die Mechaniken einführte und auch immer ansprechbar war. Dazu hatte man in seiner Gesellschaft auch einfach immer Spaß und er bereicherte jede Unterhaltung damals enorm. Auch wenn man ihn mittlerweile weniger als damals im Chat sieht (es ist ja allgemein weniger los) freut er sich bestimmt immer, wenn es mal mit Werwolfrunden klappt oder sich ein angenehmes Gespräch entwickelt.
Wer schon mal bei irgendeinem Forentreffen war, hat ihn mit Sicherheit auch privat in guter Erinnerung haben, denn er wird als absoluter Dauergast dort eigentlich von allen schnell ins Herz geschlossen. Wäre auch gefährlich wenn nicht, denn er leitet ja gefühlt die Hälfte, da sollte man sich besser mit ihm anfreunden. Das macht das eigene Leben eh viel schöner.
Und um für immer einen Platz bei von ihm organisierten Treffen zu haben, schleimen wir uns durch unseren Draft jetzt direkt in sein Herz. Alles Liebe an unseren Mitdrafter, der unser Team sehr bereichern wird. Herzlich Willkommen
Daro