Zum Beispiel, wenn man bei einer Settinggröße in der die Wolfszahl nicht offensichtlich ist als Wolf die falsche Menge pusht und Dorfis aber wissen, dass das falsch ist.
Und was genau ist daran das Problem?
'ne Seherin scant dich und bekommt gesagt, dass du Wolf bist. Da finde ich das Wissen "aber das ist nicht die richtige Anzahl an Wölfen" wesentlich harmloser.Der Punkt ist im Grunde ein ähnlicher wie der von Ente. Weil es halt nicht existieren dürfte bei Rollen.
Es ist halt Wissen, dass nicht an eine Rolle gebunden ist. Heißt wenn ich das mit dem Aurawolf scanne, kann ich einen DB Scan bekommen, obwohl die Person zusätzliches Wissen hat. Ohne direktes Rollenwissen natürlich weniger schlimm, aber man hat mMn. halt kein Counterplay als Wolf.
Also ich verstehe grundsätzlich den Ansatz. Wie gesagt, ich bin auch gegen ein Tagebuch, was beliebiges Wissen droppen kann. Genau weil es unberechenbar ist und man keine Chance hat, sich darauf einzustellen.
Aber ich finde Infos zum Setting sehr schwach. Es gibt Spiele mit eingeschränktem Rollenpool oder sogar öffentlichem Setting und die Spiele funktionieren trotzdem. Natürlich kann eine Info hilfreich sein, um gezielter auf bestimmte Punkte zu achten. Aber es hängt auch massiv davon ab, was der Inhaber der Rolle damit anstellt. Ob die Schlussfolgerungen richtig sind oder nicht. Es bringt nichts die Anzahl der Wölfe zu kennen, wenn man sie trotzdem nicht findet.
In Classics beispielsweise kennt jeder Spieler immer die exakte Anzahl der Wölfe und das Spiel funktioniert trotzdem. Natürlich ist es etwas anderes, wenn man nichts vom Wissen weiß... aber selbst dann bist du damit ja noch lange nicht geoutet. Du wirst es nur nicht schaffen, falsche Infos zu streuen. Zumal du ja mit "Outing inaktv" eh über die ganzen Dorfrollen nicht spekulieren darfst.