Beiträge von Daro

    Ich habe auf meinen Reisen durch den Düsterwald schon einiges erlebt.

    Menschen reagieren unterschiedlich auf Gefahren... Panik, Ruhe, Intrigen, Heldenmut.

    In diesem Dorf hatte ich das Gefühl gab es alles davon.

    Tatsächlich war ich mir nicht ganz sicher, wie weit die Menschen hier gehen würden.

    Natürlich traf ich auch selbst Vorkehrungen. Doch das war gar nicht so einfach.

    Werwölfe sind sehr starke Kreaturen. Eine einfache Tür oder auch eine Wand ist da kein Problem.

    Richtig Angst hatten sie wohl nur vor Silber. Leider hatte ich nicht genug dabei, um meine Tür damit zu verrammeln.

    Also war mein persönlicher Versuch, mich möglichst aus dem Geschehen rauszuhalten.

    Ich hoffte, dass das Dorf hier solange Widerstand leistete, bis ich von hier verschwinden konnte.

    Vielleicht nicht gerade die mutigste Einstellung. Doch es war auch nicht mein Dorf hier.

    Mittlerweile hatte ich ein paar weitere Leute hier kennen gelernt.

    Haben war etwa erst vor nicht allzu langer Zeit hierhergezogen. Geselliger Typ.

    Auch Bobbielinchen war sehr gesprächig und arbeitete als Kellnerin in diesem Gasthaus und konnte sehr gut zeichnen.

    Ich war gespannt auf die weiteren Geschichten, die diese Dorf so zu erzählen hat.

    Gerne hätte ich zum Beispiel noch mehr über Alexa erfahren.

    Doch leider sollte ich dazu wohl keine Gelegenheit mehr erhalten.

    Denn Alexa befand sich kurz darauf mit Steinen umbunden in der Lenne wieder.

    Dorfbewohnerin Alexa wurde gelyncht.

    Deadline auf 15.05.23 22:00 gesetzt

    Es wird Tag

    Mitten in der Nacht wurde ich plötzlich von einem weißen Leuchten aufgeweckt.

    Ich rieb mir die Augen und sah dann eine weiße Gestalt mitten durch mein Zimmer gehen.

    Ich rieb mir nochmal die Augen und dann war sie verschwunden.

    Scheinbar hatte ich komisch geträumt. Ich war von den Ereignissen der letzten zwei Tage müde und schlief wieder ein.

    Am nächsten Tag ging ein komisches Geraune durch das Dorf. Kein Wunder, nach Leons sinnlosem Tod.

    Wobei ich den Namen Leon gar nicht hörte. Also begann ich zu recherchieren.

    Die erste Person, die mir von einem Geist berichtete, der durch ihr Haus glitt, hielt ich noch für seltsam.

    Die zweite machte mich nachdenklich. Die dritte verschaffte mir dann schon fast Gewisstheit.

    Hier spukte es und fast das komplette Dorf hatte es mitbekommen.

    Doch dafür war jetzt keine Zeit. Das Dorf hatte sich wieder versammelt.

    Man hatte weitere Spuren von Wölfen in einigen Höfen nicht weit vom Marktplatz gefunden.

    Die Werwölfe waren anscheinend noch unter den Anwesenden und das war brandgefährlich.

    Niemand ist diese Nacht gestorben.

    Ein Gespenst ist diese Nacht im Dorf aufgetaucht. (d.h. eine Geisterbeschwörerin wurde aktiv)

    Man hatte beschlossen einen Mann mit dem schwer aussprechbaren Namen FMLii zum HD zu wählen.

    Schnell wurden einige Sofortmaßnahmen ergriffen, doch man erkannte schnell, dass es bei Dunkelheit und dem Wetter draußen zu gefährlich ist.

    Am nächsten Morgen wollte das Dorf seine Maßnahmen fortsetzen. Doch FMLii erschien nicht.

    Man klopfte also bei dem Haus seines Großvaters Dragon, wo er aktuell mit wohnte.

    Doch niemand öffnete. Als die Dorfbewohner um das Haus herum gingen, stellten sie fest, dass die Hintertür aufgebrochen worden war.

    Nicht weit vom Eingang entfernt entdeckte man Dragons Leichnam. Er war tot. Daran konnte kein Zweifel bestehen.

    Als sie dann die Treppe hochgehen wollten, fanden sie auch den Körper von FMLii.

    Er war sehr schwer verletzt, aber tatsächlich atmete er noch. Man versuchte alles um ihm zu helfen.

    Mit letzter Kraft flüsterte er den Anwesenden zu, dass Fredo die Verantwortung übernehmen sollte.

    Und dass diese grausame Werk das Werk von Werwölfen gewesen sei. Die Anwesenden erstarrten.

    FMLii wurde in die Herberge gebracht. Dort versuchten wir alles, um ihm zu helfen.

    Leider gab es auf der Insel nur wenig Kräuter und auch keine Kirche oder Kapelle.

    Es blieb ihnen nichts anders übrig als FMLii zum Festland zu schaffen, was eigentlich unmöglich war.

    Ein junger Fischer namens Jan erklärte sich dazu bereit. Also fuhren beide nach drüben.

    Wir haben daraufhin nichts mehr von ihnen gehört. Musste Jan seinen edlen Einsatz für das Dorf bitter bereuen?

    Doch für das Dorf bedeutete das Ganze eine Reihe von weiteren Problemen.

    Offensichtlich hatten sich Werwölfe in dieses Dorf eingeschlichen und gleichzeitig herrschte eine schreckliche Flut.

    In meinem Hinterkopf quälte mich schon die ganze Zeit der Gedanke, dass das kein Zufall war.

    Ich erinnerte mich an die Aktivitäten der Rebellen am Staudamm. Aber was wollten sie so weit im Norden?

    Ich muss dem König unbedingt Bericht erstatten, wenn ich wieder zurück bin, doch aktuell war das undenkbar.

    Fredo hatte mittlerweile doppelte Belastung. Die Bekämpfung der Flut gelang ihr sehr gut.

    Allmählich wurden die Wassermassen auch weniger, sodass sie das Dorf nicht mehr direkt bedrohten.

    Aber an eine Überfahrt war nicht zu denken. Schwieriger war die Suche nach den Werwölfen.

    Es musste jemand auf dieser Insel sein und dort gab es eigentlich nur noch elf Familien.

    Das Feld der Beschuldigten war außerordentlich weit. Über die Hälfte der Anwesenden war zwischenzeitlich im Fokus.

    Irgendwie ahnte ich bereits, dass bei diesem Chaos nichts Sinnvolles dabei rauskommen konnte.

    Letztendlich setzte sich die Fraktion durch, die Leon am Galgen haben wollte.

    Allerdings hatte man in diesem Dorf keinen Galgen (hier war seit Jahrhunderten niemand mehr hingerichtet worden).

    Also entschied man sich ihn einfach in den Fluss zu werfen. Ob das bei einem jungen Fischer so die beste Methode ist?

    Doch bald nachdem man ihn in den Fluss geworfen hatte, begann das Wasser plötzlich blau zu leuchten

    Was hatte das nur zu bedeuten? Es war jedoch mittlerweile dunkel. Die Dorfbewohner gingen nach Hause.

    Unschlüssig machte ich noch einen Gang zu Leons Fischerhütte. Und fand dort absolut nichts auffälliges.

    Damit lyncht ihr Leon. Er war Dorfbewohner. Er hatte den Ring des Lebens 1 bei sich.

    Es wird Nacht

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    Stand Tag 2

    Alexa (1): Xaver

    Leon (4): User7Gaming, Bobbielinchen, Akira, Fredo

    Tilgarial (1): Ling

    User7Gaming (4): Doubter, Alexa, Tilgarial, Leon

    Deadline abgelaufen

    Vielen Dank euch beiden von mir! Dann wird wohl FMLii einspringen.

    Jan ich hoffe auch, dass wir dich bald wieder in Spielen sehen! Der Düsterwald kann jemanden wie dich sehr gut gebrauchen.

    Forwacht ist ein kleines Dorf, wie es sie in Düsterwald zu Tausenden gibt.

    Im Zentrum des Dorfes gibt es ein Gasthaus und einen Marktplatz.
    Dahinter befindet sich ein Handwerkerviertel. Bauernhöfe gibt es hier aufgrund seiner Insellage fast gar nicht.

    Dafür gibt es einige Fischerhütten, die hier auch immer für reichlich gute Fänge sorgen.

    Tatsächlich kommen hier auch immer wieder Reisende vorbei, die den Fluss Lenne hinauf oder hinunter reisen.

    Am westlichen Teil der Insel gibt es noch einen dichten Wald, den man den Schauerwald nennt.

    Den Hintergrund dieser Namensgebung versuche ich noch herauszufinden. Eigentlich ist es ganz schön dort.

    Der Zeitpunkt, an dem ich auf dieser Insel ankam, war Anfang Mai 1223.

    Meine Reise war nicht die angenehmste gewesen, denn seit Tagen regnete es wie aus Kübeln.

    So war ich froh, als ich mich endlich bei Mampfred zu einem leckeren Eintopf hinsetzen konnte.

    Bald kam ich in ein Gespräch mit ein paar Ortsansässigen und auch einigen Reisenden.

    Ich war überrascht, wie weltoffen dieses kleine Dorf doch war.

    So traf ich etwas Kupbitz, der wie ich aus dem weit entfernten Süden stammte.

    Savadris war eine faszinierende Frau. Sie kam von den westlichen Inseln und beherrschte einige Tricks.
    Das merkte man schnell, obwohl sie mir gegenüber nicht so offen wirkte.

    Sky hatte sich mittlerweile hier angesiedelt, doch auch er kam aus einer ganz anderen Ecke.

    Aus seiner Erzählungen vermutete ich, dass er aus dem Finsterwald stammte, auch wenn er das nicht explizit sagte.

    Wenn das so stimmen sollte, dann hatte er sicherlich schon einiges durchgemacht. Kaum ein Ort war so gefährlich.

    Meine nächsten Nächte verbrachte ich überwiegend bei dem Leuchtturm.

    Die oberen Stockwerke waren stark beschädigt und eingefallen. Nur mit Not (und Savadris Hilfe) gelang es mir dort hochzukommen.
    Von dort hatte ich einen guten Blick über den Fluss Lenne. Mir war auf der Hinfahrt nicht aufgefallen wie reißend dieser Fluss doch war.

    Im Laufe des 12. verstärkten sich diese Fluten noch. Ein richtiges Hochwasser bedrohte die Insel.

    Auf Nachfrage erfuhr ich, dass das äußert ungewöhnlich war.

    Doch es kam noch heftiger. Gegen Abend ca. gegen 18 Uhr brach eine richtige Sturzflut los, riss einige Schiffe mit und flutete auch die Häuser.

    Panik machte sich auf der Insel breit. Waren auch Menschen von dieser Flut mitgerissen worden?

    Alle Zugänge zum Festland waren gerade nicht passierbar. Man brauchte einen Notfallplan.

    Also beschloss man eine Hauptfrau oder einen Hauptmann zu wählen, welcher dem Krisenkomitee vorstehen sollte.

    Ich bot mich dem Ganzen als Protokollant an. Daher habe ich noch sehr gute Notizen über die Geschehnisse dieser Tage.

    Das Spiel beginnt. Ihr wählt einen HD (entscheidet bei UE) bis morgen Abend um 22 Uhr.

    Einige Hinweise noch zu der Spielreihe:

    Aufgrund des Legacyeffekts kann es passieren, dass einige Dinge ein bisschen anders ablaufen, als es in normalen Spielen der Fall ist.

    Dazu zählt insbesondere, dass ich am Spielende nicht alle Informationen über Rollen und Nachtaktionen bekannt gebe, die ich normalerweise bekannt geben würde.

    Beispiel: Spieler X besitzt am Ende des Spieles noch den Richtstab. Im nächsten Spiel startet er wieder mit dem Richtstab.
    Das kann evtl. dazu führen, dass Spiele etwas ungebalanced wirken, obwohl sie es gar nicht sind.

    An sich dürfen Spieler*innen nach Spielende alles weitererzählen, was sie wollen (außer ich schreibe es explizit anders). Ich kann allerdings nicht garantieren, dass ihr wenn ihr eure geheimen Fähigkeiten ausplaudert, diese zu Beginn des nächsten Spieles noch habt ^^

    Grundsätzlich werden bei mir Rollen und Gesinnungen immer gelost. In dieser Spielreihe kann es in Einzelfällen dazu kommen, dass Rollen über mehrere Spiele angelegt sind oder sowas.
    Was weiterhin nicht passieren wird, ist so Zeug wie: "XY war schon dreimal Wolf, machen wir ihn zum Dorfi." oder "Wolfsteam V & W sind viel zu stark / schwach, tauschen wir W gegen Z aus."

    In diesem Spiel konkret sind alle Rollen und Gesinnungen ausgelost worden (wie üblich über die Seite random.org).

    Weiterhin wird es nicht zwingend so sein, dass euer Charakter, abgesehen von den Silberkugeln, irgendwelche neuen Fähigkeiten oder Nachteile bekommt.

    Dafür gibt es bestimmte "Trigger" und wenn ihr halt keinen davon triggert, dann passiert halt nichts.

    Auch dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:
    - Ihr erfahrt die neuen Eigenschaften zum Ende des alten Spieles.
    - Ihr erfahrt die neuen Eigenschaften am Beginn des nächsten Spiels.
    - Ihr erfahrt von euren neuen Eigenschaften gar nichts oder nur Andeutungen.
    - Ihr habt schlichtweg keine neue Eigenschaften.

    Weiterhin wird es wohl Storyposts getrennt von Lynch- und Nachtposts geben, weil mir alles auf einmal zu viel wird.
    Die werden dann irgendwann im Laufe des Tages sein und Länge und Häufigkeit hängt ein bisschen davon ab, wie viel Zeit ich so habe ^^

    Das Ganze wird auch für mich ein Experiment ^^ Ich hoffe, ich kriege das gut hin, wenn nicht bitte ich um Nachsicht ^^

    Gelbe Augen blitzen aus der Dunkelheit des Waldes heraus auf. Leise bewegten sich die Pfoten nach vorne.

    Sie näherten sich einer Frau. Kein normaler Mensch hätte das hören können.
    Doch sie drehte sich um und legte ihre Hände auf den Kopf des Schattenwolfes und streichelte dessen Kopf.
    Er schien es zu genießen. Dann begannen die ersten Sonnenstrahlen die Blätter zu durchbrechen.

    Die Gestalt eines jungen Mannes kam zum Vorschein, schön und elegant, aber auch sehr undurchschaubar.
    "Nun?", fragte sie. "Dieser Ort hier ist perfekt. Er ist von allen Seiten vom Fluss umgeben und es sind nur weniger Häuser.

    Es sollte nicht lange dauern." Die Frau nickte zufrieden. "Nun, dann ist es an der Zeit die restlichen Vorbereitungen zu treffen."

    Ein plötzliches Blätterrascheln und ein kurzer unterdrückter Schrei ließen die beiden umdrehen.

    In der Luft baumelten einige Arme und Beine aus einer Netzfalle heraus. Verängstigte Augen blickten von oben herab.

    "Oh, und da haben wir ja bereits die ersten Freiwilligen. Nun, es freut uns euch näher kennen zu lernen."

    Dann begann sie einige für die meisten unverständliche Worte zu murmeln: "Muto eos homines in lupos versipelles..."

    Die Augen erstarrten. Dann veränderten sie ihre Farbe. Wenige Tage später war Vollmond. Von den Klippen ertönte lautes Geheul.

    Forwacht war ein kleines gemütliches Dörfchen an der Mündung des Flusses Lenne. Es lag komplett auf einer Insel.

    Aufgrund seiner Lage ernährten sich die meisten Leute hier im Dorf vom Fischen.

    Ich war in dortigen Herberge eingeleitet, der dortige Koch, Mampfred, war ein langjähriger Bekannter.

    Ich war aus dem Süden gekommen, aus Destrom und an der Stadt Heviar vorbeigekommen.

    Eigentlich gehört diese Gegend hier zu den sichersten Gebieten im gesamten Düsterwald.

    Den ersten Teil der Reise hatte ich mit dem Schiff zurückgelegt. Ich kam zu einem großen Staudamm.

    Dort entschied ich mich einen Umweg nach Westen zu machen. In den dortigen Dörfern wirkte man beunruhigt.

    Scheinbar hatte man die zunehmende Aktivität von Rebellen in der Gegend bemerkt.

    Hier in Forwacht merkte man wenig davon, abgesehen davon, dass zunehmend junge Menschen zum Militärdienst eingezogen wurden.

    Ich interessierte mich für die Ruine eines alten Leuchtturms hier. Dieser war schon vor mehreren Jahrzehnten eingestürzt.

    Seitdem gab es Geschichten über mysteriöse Kreaturen, die aus dem Meer gekommen waren und die Leuchtturmwärter angegriffen hätten.

    Tatsächlich aber überlegte der König einen Wiederaufbau und ich sollte prüfen, ob das an der Stelle noch möglich ist.

    Als ich dort ankam, bemerkte ich einen noch sehr junge Person, ich war mir nicht ganz sicher, ob es ein Junge oder ein Mädchen war, das dort in einer Höhle verschwand. Diese Höhle schien mir interessant, aber von der Stelle, wo ich gerade stand, leider unzugänglich.

    Ich kam schließlich an dem Leuchtturm an. Die Eingangstür war irgendwann aufgebrochen worden. Der Rest des unteren Raumes aber noch gut intakt. Offenbar hatte man diesen Ort weitestgehend in Ruhe gelassen. Gespannt blätterte ich mich durch einige alte Karten.