Beiträge von Daro

    Danke für das Lob für die Story.

    Ich spiele gedanklich schon sehr lange an den Chroniken der Schattenwälder rum.

    Der Gedanke dahinter ist eigentliche eine Art Spielsystem zu schaffen, in dem Spieler nach einer Art Legacy-Prinzip anfangen, eigene Charaktere zu entwickeln, die Fähigkeiten über den Lauf der Spiele erhalten und entwickeln und durch eine Art Währung, die Silberkugeln, sich zusätzlich Gegenstände oder ähnliches kaufen zu können. Das Prinzip würde ich nicht nur auf Forenspiele, sondern auch auf Chatspiele, an Forentreffen etc. übertragen.

    Das Spiel hier sollte eigentlich eine Art storytechnisches Prequel werden, das in die Welt, in der das Ganze spielt einführt.

    Leider bin ich mit der Story nicht ansatzweise so weit gekommen, wie ich wollte, ich werde das wohl bei Gelegenheit fortsetzen müssen.

    Das Hauptproblem ist einfach, dass ich nicht mehr die Zeit für das Leiten habe. Dass ich mir mal mehrere Abende die Woche für die Leitung eines Forenspiels nehmen kann, ist leider echt eine Ausnahme geworden. Ich suche da aktuell noch nach einer Lösung.

    Ich schreibe unglaublich gerne Geschichten für Spiele. Aber zusammen mit dem Leiten selbst, kommt man halt schon auf einige Stunden Zeitaufwand am Tag.

    Evtl. suche ich mir demnächst mal einen anderen SL, der ein Spiel leiten will, aber keine Story hat und bringe dann die restliche Story.

    Ein paar Anmerkungen: Ich bin nicht ganz glücklich mit dem Spielverlauf/Setting, ich hätte dem Dorf gerne mehr als zwei Fehllynchs gegeben.

    Es ist aber natürlich auch mal wieder einiges suboptimal fürs Dorf gelaufen:

    • Der Seher hat einmal Alo als Dorfi und einmal Shadow, das Nachtopfer, gescannt
    • Der Abt hat MalloN gesegnet und ich hab leider die schwache Abtvariante gespielt, sonst hätte er tatsächlich überlebt.
    • Durch die Kombi falsches Beschwören + Sündenblob hätte es theoretisch schon an Tag 3 durch die sechs bösen Stimmen der Wölfe zu einem unvermeidlichen UE und damit nem toten Sündenblob kommen können, das wussten die Wölfe aber natürlich nicht.
    • Todesengel hat falsch gesprengt und sein zweites Todesamulett lag am Ende beim Günstling, der es natürlich nie an einen Wolf gegeben hätte
    • die Nachtwächter hätten in Nacht 1 und 2 sehr wirksam sein können.
    • Der HD ging an die Wölfe
    • Das WWJ starb als erstes

    Ich glaube, dass der Todesengel sich beim Balancing tatsächlich eher im Bereich +2 oder so befindet. Er ist mit Abstand die unflexibelste Killrolle.

    Den Sündenblob würde ich nach dem Spiel vom Balancing her negativ rechnen, hier hatte ich mit 0,5 gearbeitet. (ähnliches gilt vermutlich für den Sündenbock)

    Und ich hoffe, dass das Spiel mal wieder ein Hint für die Leute war, dass der HD nicht unwichtig ist, besonders in dieser Regelung ^^

    Also ich bin jetzt nochmal alle Optionen durchgegangen und werde das Spiel an dieser Stelle mit einem Wolfsieg beenden.

    Die Werwölfe Alohomora, LB123, Schamane Torge und Günstling Maro gewinnen gegen Para Xaver, Kräuterhexe Sunny, Todesengel (mit Ring des Reichstums 2) Mai Mitternacht und Sündenblob Michael.

    Es gebe theoretisch noch die Möglichkeit eines Dorfsieges, wenn morgen der Günstling gelyncht wird, dann das zweite Todesamulett richtig sprengt und die Wölfe den HD an das Dorf geben, aber das Szenario ist derart unrealistisch, dass ich das jetzt mal nicht ausspielen werde. (müsste ich nach den Regeln von Showdown)
    Ein Günstling-Fraß würde an der Situation nichts ändern.

    Ich bedanke mich bei allen Mitspielern fürs Mitspielen und werde zeitnah noch ein bisschen was dazu schreiben.

    Nach aktuellen Regeln ist es fragwürdig, ob es so ist (weil der Mathematikstudent auf Teilnehmer der Wolfabsprache scannt. Ja, ich habe es mir möglichst einfach gemacht, indem ich den Traumwolf einfach als Helfer abgestempelt habe. Wenn einem das nicht gefällt, muss man sich etwas anderes überlegen. Und wenn einem nicht gefällt, dass die Mathematiker den Traumwolf nicht als Wolf scannen, muss man die Mathematiker ändern.

    Der Traumwolf wurde damals so angenommen, dass er von sehenden Rollen als Wolf gescannt wird.

    Eine Regeländerung zum Traumwolf ist mir auch nicht bekannt.

    Diese Änderung geht aus einer geänderte Formulierung hervor, wurde aber niemals vom Forum so beschlossen.

    Weder der Mathematiker noch der Traumwolf waren in ihren Tests so gedacht, dass sie den Traumwolf hier ausschließen.

    Irgendwie sehe ich nicht so ganz, wofür das notwendig ist.

    Also ich hätte jetzt einfach ganz primitiv WWS, WWJ, Polarwolf, Schattenwolf, Rudelführer, Maskenwolf und Traumwolf als Wolfssonderrollen und

    Günstling, Ritualistin, Wilder Junge, Zaubermeisterin als Wolfshelfer genommen.

    Den Verfluchten hätte ich bei variabel gelassen.

    Ausgleichend und variabel zu variabel zusammenzuführen kann man denke ich machen.

    Der Traumwolf wird ja eigentlich nicht nur vom WM gesehen, sondern von allen sehenden Rollen.

    Das unterscheidet ihn z.B. vom wilden Jungen, bevor es gefressen wird, das z.B. ein Mathematikstudent ignorieren würde.

    Ihr lyncht damit Seher Ente.

    Notizen aus Daros Tagebuch:

    Seher, oftmals auch als Pfarrer tätig, sind eine weit verbreitete Berufung in Düsterwald.

    Die betroffenen Personen erhalten spezifische göttliche Informationen, in ganz verschiedenen Ausprägungen.

    Klassische Sehermethoden sind Traumdeutung, Lesen in Kristallkugeln, Naturerscheinungen, Stimmen hören oder Sterndeutung.

    Darüber hinaus gibt es Seher, die Geister oder Schatten sehen oder die Aura eines Menschen wahrnehmen.

    Seher sind wichtig Anlaufstellen für die Dorfgemeinschaft. Zu unterscheiden sind sie von Priestern, die sich durch eine spezielle Ausbildung und ein Gelübde in den göttlichen Dienst gestellt haben und wesentlich seltener sind. Werwölfe hassen Seher und versuchen diese gezielt einzuschüchtern und auszurotten, was dazu führt, dass sich Menschen, die eine seherische Begabung haben, zunehmend ins Verborgene zurückziehen.

    Schon lange hatte Ente diese Visionen. Nicht zuletzt ihretwegen hatte er diesen Namen angenommen.

    Dieser Teich hier war ein hervorragender Ort zur Meditation. Lange schaute er in das stille Wasser.

    Die Enten um ihn herum begannen sich zu bewegen. Sie wurden unruhig, furchtbar unruhig.

    Ein schreckliches Gekreische begann. Sie hackten aufeinander rum, zerfetzten sich.

    Dann flohen sie. Nach einer Weile kamen sie zurück und bildeten einen Kreis um einen sehr jungen Erpel.

    Dann begannen die anderen Enten mit ihren Schnäbeln auf diesen einzuschlagen. Ente wusste, was das bedeutet.

    ---

    Ein starkes Kratzen von Krallen über Holz war zu hören. An anderer Stelle stürzte ein Tier mit voller Wucht gegen die Tür.

    Holz zersplitterte. Jemand schrie. Ein Werwolf brüllte, offenbar von irgendetwas getroffen. Ein Lager wurde durchwühlt.

    Doch die meisten Wölfe zogen weiter ihre Patroullieen. Es wirkte fast wie eine Art Belagerung.

    Die Menschen kauerten in ihren Hütten, abgeschnitten von Nahrung, Wasser und sonstigem Bedarf.

    Niemand achtete mehr auf das Feuer. Die Wölfe machten einen Bogen darum. Die Dorfbewohner hatten andere Sorgen.

    So breitete es sich langsam aus. Ein tiefhängender Ast fing Feuer. Ein weiterer entzündete sich.

    Dann ging es sehr schnell. Die ganze Baumkrone brannte. Es sprang auf ein Gebüsch über. Dann auf ein weiteres.

    Die Wölfe erkannten die Gefahr. Sie wichen zurück. Sie gingen auf Distanz zur Siedlung. Die Siedlung brannte.

    Rauch begann die Dorfbewohner zu umhüllen. Husten ertönte an immer mehr Orten. Doch keiner traute sich raus.

    Bis es nicht mehr anders ging. Es wurde unerträglich. Die Menschen verließen die Hütten. Kein Wolf war mehr da.

    Eine gewaltige Flammenwand loderte ihnen entgegen. Schnell bildete sich eine Notfallkette.

    Eimer und Trinkgefäße schöpften Flusswasser. Es war vergebens. Dann donnerte es. Regen wurde zum Segen.

    Die Wölfe waren geflohen. Die Menschen hatten Angst. Verzweifelt suchten sie Rat bei ihrem Pfarrer.

    Doch als sie dessen Hütte öffneten, fanden sie diesen erhängt in seiner Hütte. Ein trauriger, entsetzlicher Anblick.

    Man nahm ihn ab und beerdigte Ente anständig. Dann begann man ein Totenritual. Jeder fragte sich warum.

    Niemand ahnte, dass der Grund war, dass Ente wusste, dass sie ihn andernfalls verantwortlich gemacht hätten.

    Es wird Tag

    In dieser Nacht übernahm Shadow die nächtliche Patroullie.

    Sie war sehr wachsam, besonders wenn sie an die Ränder der Siedlung kam.

    Deshalb schien das eine perfekte Gelegenheit zu sein, sie aus dem Dorf heraus anzugreifen.

    Langsam pirschte sich das Wesen vor und setzte zu einem Sprung an. Doch sie war vorbereitet.

    Sie duckte sich. Das Wesen kam hinter ihr zu stehen. Prompt hatte es ein Schwert in den Hinterläufen.

    Es fauchte. Es drehte sich um. Shadow war nicht. Sie war in den Schatten der Häuser verschwunden.

    Das Viech brüllte. Die anderen hörten das. Tief atmetete es die frische Nachtluft ein.

    Es konnte sie riechen. Wachsam peitschte es in die Richtung. Sie war nicht mehr allein.

    Als Shadow erwachte, wirkte sie sauer. Wirklich sauer. Ich lief zu ihr. Sie meinte, sie sei gefressen worden.

    Ich wollte mich um sie kümmern, doch sie schien es erstaunlich gut verkraftet zu haben.

    Stattdessen schimpfte sie lauthals. Weniger später konnte ich es sehr gut verstehen. Es war einfach zu skurill.

    Da gelang es doch tatsächlich einer meiner Probantinnen einen Werwolfangriff abzuwehren und sich zu verstecken.

    Und dann?

    Wurde sie von ihrem Nachbarn rücklings überfallen und gefesselt. Angeblich hätte sie Marcel den Dolch reingerammt.

    Und dann auch noch liegen gelassen bis das Viech gekommen war. Ich seufzte.

    Shadow konnte immerhin ein paar Infos liefern. Scheinbar war der Werwolfangriff nur von einem Werwolf durchgeführt worden.

    Ich sah wie sich Melody und Shadow umarmten. Beide konnten jetzt glücklich den Rest des Versuchs anderweitig verbringen.

    Im Dorf tauchten die Dorfbewohner vom Brüllen aufgeschreckt aus ihren Häusern auf. Blankes Entsetzen.

    Durch das gesamte Dorf liefen mehrere gewaltige Bestien. Sie machten auf dem Absatz kehrt und verriegelten sich so gut es ging...

    Nachtwächter Shadow wurde gefressen und beschworen.

    Es ging nicht anders. Sie hatte es von Anfang an nicht gut vertragen, doch mittlerweile schlug sie nur noch wild um sich. Wir mussten sie aufwecken.

    Glücklicherweise hatte ich mittlerweile eine weitere Freiwillige aus Merca engagieren können. Sunset würde nun in Amandas vergangene Existenz schlüpfen.

    Sunset ersetzt Amanda.

    Es wird Nacht

    Zugegeben hatte ich mir die Zeit hier eigentlich ein bisschen spannender vorgestellt.

    Bislang war lediglich Melody Maxime aus der Trance aufgewacht und etwas wirklich Unerwartetes hatte sie mir nicht erzählen können.

    Sie hatte wohl lediglich eine kurze Bewegung hinter sich wahrgenommen, bevor sie auch schon wieder wach geworden war.

    Und wirklich Nachforschungen betreiben schienen sie dort, soweit ich das mitbekommen habe auch nicht.

    Deshalb war ich ganz froh, als sich die Archäologen am Nachmittag bei mir meldeten und sagten, dass sie ein Skelett gefunden hätten.

    Interessiert ging ich hin. Es handelte sich wohl eigentlich eher um eine Moorleiche. Wir versuchten zu rekonstruieren.

    Wir vermuteten, dass es sich um einen einfachen Bauern gehandelt haben muss.

    Statur und Haltungsschäden passten dazu, er war wohl auch schon etwas älter.

    In der Zwischenzeit hatte die Gruppe angefangen, sich auf die Suche nach der Bestie zu machen.

    Sonderlich behaglich war der Gruppe dabei nicht. Sie war nicht wirklich gut bewaffnet.

    Die Jäger hatten ihre Bögen und tatsächlich hatte man ein Grundreservoir an Waffen bei.

    Die Gegend war ja noch unerkundet und theoretisch hätte es hier Ureinwohner geben können.
    Doch vieles war auf der Herreise mit den gekenterten Schiffen auch verloren gegangen.

    Am Abend kam man wieder in dem Dorf zusammen. Außerhalb hatte man nichts gefunden.

    Dafür war der Tatort nochmal genauer inspiziert worden. Die Bestie konnte nicht über den Fluss.

    Sie hätte am kompletten Lager vorbeilaufen müssen, um dort hinzukommen.

    Und Marceldavvis hätte das eigentlich sehen müssen, gehörte ihm doch die Hütte direkt nebenan.

    Dieser war sauer. Er habe geschlafen und nichts mitbekommen. Die Bestie hatte sich angeschlichen.

    Andere argumentierten, dass sie Melody Maximes Schreie gehört hatten und er diese auch gehört haben müsse.

    Außerdem habe er ja schon lange etwas gegen sie gehabt. Ihr Freunde drohten ihm.

    Andere verteidigten ihn und verdächtigten wieder andere. Ein großes Gerangel entstand.

    Daraus wurde ein Handgemenge und dann eine Schlägerei. Plötzlich ließen alle ab.

    Jemand hatte eine Waffe gezückt. Marceldavvis fiel blutend zu Boden. Er war tot. Unschuldig tot.

    Ihr lyncht also Marceldavvis. Er war Dorfbewohner.

    -----------

    Stand Tag 2

    Alohomora (1): MalloN

    Amanda (1): LB123

    MalloN (4): Xaver, Torge, Alohomora, Marceldavvis

    Marceldavvis (5): Shadow, Maro, Lark, Noira

    MichaelCR97 (4): Blacktooth, Amanda, Ente, Mai Mitternacht

    Verbleibende Zeit: 23:58:23

    Verlauf Tag 2

    Lark ist HD

    Es wird Tag.

    Der Abend war sehr schön gewesen. Lark war zum neuen Anführer gewählt worden und die meisten Jäger waren mit reichlich Beute zurückgekommen, lediglich einer schien noch zu fehlen. Auch die Sammler hatten gute Funde gemacht. Die Gegend schien eine gute Pilzgegend zu sein und Fischer hatten reichlich Fische aus dem See geholt. Nur die Entenjagd war leider nicht erfolgreich.

    Alle saßen am Abend gemeinsam am Lagerfeuer und verspeißten leckeres Fleisch mit reichlich Beilagen. Lediglich Michael beschränkte sich auf die Beeren. Dann gingen die Leute nach und nach in ihre Schlaflager, die aktuell noch aus Wildgräsern und mit Fellen improvisierten Decken bestanden. Mit sternenklarem Himmel und vollen Bäuchern in dieser sehr schönen Landschaft, so könnte es weitergehen.

    Melody Maxime konnte diese Nacht sogar noch ein wenig länger genießen. Sie hatte beschlossen die heutige Nachtwache zu übernehmen. Wachsam schritt sie umher und hätte jeden Eindringling sofort bemerkt, der es gewagt hätte, ihre Freunde anzugreifen. Nicht, dass sie welche erwartet hätte. So kam es, dass sie trotz höchster Wachsamkeit absolut unvorbereitet war, als sie am Rande des Lagers kehrt machte und von hinten ein Wesen aus der Böschung sprang…

    Am nächsten Morgen wurden alle von einem lauten und entsetzten Hilferuf geweckt. Alle eilten zum Rande des Lagers und entdeckten dort eine Blutspur, die in die Büsche führte. Daneben fand man Überreste der Kleidung, die zu Melody Maxime gehörten. Man folgte der Spur und fand im Gebüsch einige ihrer sterblichen Überreste, die nicht mehr wiederzuerkennen waren.

    So kamen alle zusammen. Die Stimmung war gedrückt. Es brodelte und man war ziemlich ratlos. Außerdem schien weiterhin einer der Jäger zu fehlen. Es wurden wilde Tiere verdächtigt, doch an dieser Stelle ging es in Richtung des Flusses und für wilde Tiere wäre es ein sehr ungewöhnlicher Pfad. Noch sprach es niemand aus, aber könnte tatsächlich ein bestialischer Mörder unter euch sein? Lediglich Michael blieb dieser Anblick erspart. Die Beeren von gestern hätte er wohl besser nicht essen sollen. Er würde das Bett heute nur in eine Richtung verlassen und das war nicht die des Lagerfeuers…

    Melody Maxime wurde gefressen. Sie war Nachtwächterin.

    Außerdem wurde MichaelCR97 beschworen und darf heute nicht mit abstimmen.