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  • 1 x 1 für ein erfolgreiches Wolfspiel Eins vorab: Es gibt natürlich keine definitiv „richtige“ oder „falsche“ Art Werwolf zu spielen und das hier sind nur ein Paar Tipps von mir, bzw dient auch als kleiner Einblick in meine Art mein Wolfspiel zu gestalten. Um das Ganze etwas übersichtlicher zu gestalten werde ich das ganze in ein Paar Punkte unterteilen: 1. Umgang mit Mitwölfen 2. Fressverhalten 3. Lynchverhalten 4. Allgemeine Tipps 1. Umgang mit Mitwölfen So lange man einigen Grundsätzen folgt ist der Umgang mit Mitwölfen nichts mehr auf das man wirklich achten muss. Wichtig ist vor Allem, dass die Interaktionen natürlich verlaufen und nicht erzwungen sind. Dazu muss man sich an folgende zwei Grundsätze halten: „Verteidige niemanden nur weil er dein Mitwolf ist, aber gehe auch niemanden an nur weil er dein Mitwolf ist.“ Sobald man jemanden auf Grund von Rollenwissen anders behandelt, ist das sehr oft ersichtlich und führt dazu als Team erkenntlich zu sein anstatt die nötigen Teamausschlüsse zu forcieren. Natürlich gibt es Ausnahmen bei denen Leveling im Voraus besprochen wird, allerdings kann das schnell nach hinten losgehen, wenn es nicht perfekt durchdacht ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, wenn man Mitwölfe angeht sie nicht mit Totschlagargumenten anzugehen. Hat ein Mitwolf zum Beispiel einen groben Spielfehler begangen, welcher ihn als Wolf sehr wahrscheinlich machen würde, sprich ihn nicht an wenn ihn vorher noch kein Anderer bemerkt hat. Natürlich bekommst du dann vielleicht nicht so viele Dorfpunkte, aber ein lebender Mitwolf ist sehr oft wichtiger als ein Paar erhaltene Dorfpunkte. Trotzdem solltest du immer versuchen das Spiel aus Dorfsicht zu betrachten. Bevor du etwas ankreidest frage dich, ob es dir auch ohne das Rollenwissen aufgefallen wäre (bei einem Mitwolf). Bei einem Dorfi ist das Gegenteil der Fall, du weißt zwar, dass die Person Dorf ist aber auch Dorfis machen Fehler. Wenn dich etwas stören würde, wenn du die Gesinnung der Person nicht kennen würdest, nutze es als Argument. Natürlich ist das Alles einfacher gesagt als getan, aber mehr dazu später. 2. Fressverhalten Wenn man das Fressender Wölfe betrachtet, gibt es mehrere Varianten und keine davon ist grundlegend falsch oder richtig, da es immer Situationsabhängig ist. Oftmals werden einfach starke Spieler zuerst ausgeschaltet, unabhängig von ihren momentanen Einschätzungen im Spiel. Ich persönlich lasse auch gerne Mal die stärkeren Spieler länger im Spiel, einfach um etwas mehr Spannung und Anreiz im Spiel zu haben. Die Paranoia die oftmals damit einhergeht ist nur die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Eine weitere Möglichkeit ist es auf Grund von Einschätzungen zu fressen, dabei gibt es auch wieder zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man die Personen mit richtigen Einschätzungen ausschalten um die Chancen auf Fehllynchs zu steigern und das Überleben von Wölfen zu gewährleisten. Wenn die Überlebenden Dorfis allerdings die Einschätzungen der Toten nachlesen, was viel zu selten passiert, und dies auch in Betracht ziehen ist dieser Schachzug nicht immer der sinnvollste. Andererseits kann man auch absichtlich Leute fressen, deren Einschätzungen falsch waren um dadurch das Dorf auf eine falsche Fährte zu lenken. Wenn die übrigen Dorfbewohner mit richtigen Einschätzungen allerdings an diesen festhalten, kann auch das nicht so sinnvoll sein. Insgesamt ist es wie alles Andere auch situationsabhängig, dennoch ergibt es oftmals mehr Sinn die Leute zu beseitigen die der Spiellösung relativ nah sind. Zu guter Letzt gibt es noch eine weitere Variable die in Betracht gezogen werden muss: Fressen nach Rollenvermutungen. Wenn es als Dorfi oft gefährlich ist zu versuchen das Spiel über Rollen zu lösen, ist es für die Wölfe essenziell nach bestimmten Rollen zu suchen. Die Sehersuche ist natürlich einer der wichtigsten Punkte für einen Wolf und das nicht nur im Classic, dennoch ist es oft auch sinnvoll zu überlegen ob Leute vielleicht aggressiver spielen, da sie eine überlebende Rolle haben oder offensichtlich Rollenwissen egal welcher Art vorhanden ist. Das perfekte Fressen setzt sich immer durch Betrachtung aller genannten Punkte zusammen, wobei es auch nicht immer nötig ist komplett taktisch zu Fressen. 3. Lynchverhalten Beim Lynchverhalten gibt es eigentlich nur einen wirklich wichtigen Punkt: Konsistenz. Während man als Dorfi oft präsenter hat wen man wie einschätzt, da man das Spiel tatsächlich lösen möchte, muss man als Wolf darauf achten den gelieferten Einschätzungen treu zu bleiben und dementsprechend zu handeln. Natürlich kann und sollte man seine Meinungen im Laufe des Spiels ändern, da man dies auch als Dorfi tut, jedoch sollte man darauf achten diese Meinungsänderungen auch erklären zu können. Man darf auch keine Angst davor haben Pfeile zu werfen, sei es auf Mitwölfe oder auf unschuldige Dorfbewohner. Wenn du als Dorfi überzeugt von deiner Meinung bist, ist es dir auch meist egal wie andere Leute auf deine Lynchpfeile reagieren. Wenn du allerdings einen Pfeil wirfst, musst du dir schon vorher überlegen welchen Grund du angibst, solltest du danach gefragt werden. „Ich wollte Reaktionen d“ ist meist kein guter Grund, wenn du nicht ausführen kannst was genau du damit meinst. Dies gilt übrigens auch für Dorfis die aus Reaktionsgründen Pfeile werfen und dann nicht den Sinn dahinter ausführen können. Wenn es voraussehbar ist, dass ein Mitwolf in den Lynchfokus geraten wird, gibt es meist zwei Möglichkeiten. Entweder man versucht den Lynch früh genug zu forcieren oder man versucht den Lynchfokus früh genug in eine andere Richtung zu lenken. Spätes Aufspringen auf einen Dorfi, beziehungsweise auch auf einen Mitwolf, wird meist nicht so positiv gewertet. Ausnahmen gibt es natürlich falls man in einem UE den Wolf lyncht. Dies kann man sich vor Allem gut zu Nutze machen, wenn zwei Wölfe auf der Abschussliste stehen. Wenn ein Lynch sehr knapp zwischen zwei Leuten verläuft, wird sehr oft die nicht gelynchte Person ins Dorf gestellt, wenn der Gelynchte ein Wolf war. 4. Allgemeine Tipps Zu guter Letzt jetzt noch ein Paar allgemeine Tipps um das Wolfsspiel zu verbessern: - Überlege wann es Sinn ergibt etwas zu sagen und wann es vielleicht sinnvoller ist zu schweigen. - Kommuniziert im Rudel. Klärt Taktiken. Tauscht euch über Rollenvermutungen etc. aus. Ein Rudel das gut zusammenarbeitet hat oftmals mehr Erfolg. - Schau dir deine Mitwölfe mal erst nach dem ersten Tag (zur 1. Nacht) an. Dies erlaubt es dir natürlichere Einschätzungen zu bringen. Natürlich solltest du das nicht immer machen, aber wenn du es ein Mal probiert hast, fällt es dir später auch einfacher das Wissen bezüglich der Gesinnungen auszublenden. - Spiele konsistent. Lass dich nicht verunsichern oder aus der Ruhe bringen. - Hab Spaß. Wenn du alles zu ernst siehst und dir zu viele Gedanken machst wirkt dein Wolfsspiel auch übermäßig angestrengt. Oftmals ist es einfach das Beste das Spiel einfach Spiel sein zu lassen und zu sehen wo es hinführt. Wahrscheinlich könnte ich noch viel mehr sagen und viel mehr ins Detail gehen, aber jede sollte auch für sich selbst die perfekte Art finden als Wolf zu spielen. Freue mich natürlich über eure Kommentare und auch eigene Erfahrungen mit dem Thema. Falls noch Fragen offen sind, kann ich diese natürlich auch beantworten. Wolfige Grüße, Loopy

  • Zitat von Akira: „Ich finde es als Wolf oft sehr schwer, wenn sich einfach genügend Dorfis finden und dann über Ausschluss lösen können. Gibt es dagegen eine gute Taktik? “ Am Besten ist es natürlich, wenn man es früh genug schafft in die Dorfgruppe zu integrieren. Sonst muss man versuchen unauffällig Misstrauen zu streuen. Zitat von User7: „Finde den Beitrag auch sehr schön, finde es aber erwähnenswert beim Fressverhalten auch abzuwägen, welche Spieler sich auch selbst schnell und sicher ins Dorf spielen können und unlynchbar werden. “ Stimmt natürlich. Ist ein guter Punkt.

  • Beim Absprechen geht es auch eher um Sachen wie Fresswahl oder mögliche Rollenvermutungen etc. Teamausschlüsse ergeben sich am einfachsten, wenn man Sachen nicht unbedingt plant.