Beiträge von Michael97

    (Ente gibt sich zweckoptimistisch: „Vielleicht schaffen wir es ja aus der Tiefsee, bevor diese hinterhältigen Werfische uns alle niedergefressen haben.“

    Schnecke versucht die Stimmung der Gruppe nach dem Abendessen aufzubessern: „Immerhin können wir heute mit vollen Mägen zu den Schlafplätzen gehen…“)

    Sicher fühlen sich die Tiefseemigranten in ihren Schlafplätzen nach dem bedrückenden Ereignis des letzten Abends nicht. Aufgrund der vollgestopften Mägen schlafen sie aber dennoch relativ rasch ein.

    Plötzlich – in den frühen Morgenstunden: Ein kurzer Lichtblitz! Ein lautes Blubb, Blubb, Blu…!

    Das dritte Gründungsmitglied Handy erwacht aufgrund des Lichtblitzes schreckhaft. Sie sieht sich kurz bei den Schlafplätzen um, ob eh alles in Ordnung ist..

    Auf dem Schlafplatz von Schnecke befindet sich nur dessen linke Schwanzflosse! Handy weckt die restlichen Mitglieder mit einem lauten Schrei, den die Migranten am Morgen eh schon gewohnt sind.

    Umso überraschter ist Handy, als die beiden anderen Gründungsmitglieder Mond und Okto in Windeseile erscheinen. Irgendwie beschleicht Handy das Gefühl, dass die 2 schon länger wach sind.

    Nach einem kurzen Moment der Trauer erhebt Kaiser bestimmt das Wort, unterbricht damit die zweifelnden Gedanken von Handy und verkündet den heutigen Plan.

    Der lautet: „Keine Resignation, sondern volle Motivation! Heute könnte ein großer Tag für uns werden: Sollten wir es in die nächste Meeresschicht schaffen, könnten wir mit etwas Glück endlich wieder etwas Licht erhaschen. Auf geht’s!“

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    Nacht 3:

    - Stiefmutter Lark wurde gefressen

    Es wird Tag

    Rabe stimmt auf Akira (1 Stimmen)

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    Stand Tag 4

    Akira (1): Rabe

    Verbleibende Zeit: 22:59:58

    ( Kaiser erklärt daraufhin, dass man wieder wie am gestrigen Tage versuchen wird, den Werfischen auf die Spur zu kommen. Dabei fordert er jedes Mitglied auf, die anderen Mitglieder den Tag über genau zu beobachten, damit es diesen Abend hoffentlich das richtige Opfer erwischt. )

    Neuer Tag, neue Motivation: Die Tiefseemigranten machen sich wieder auf den Weg der Tiefsee zu entkommen.

    Davor entschließen sie sich noch schnell ein aktualisiertes Gruppenfoto zu schießen:

    Gruppenfoto 2


    Gruppenfoto-N2.png

    Unterwegs gibt es daraufhin eine langanhaltende Diskussion darüber, wie es überhaupt möglich sein soll, dass man von Werfischen angegriffen wird – so ganz ohne Mond und Licht. Ergebnisse erzielt man dabei aber keine. Sie sind (oder geben sich) ahnungslos.

    Die Gruppe kommt an diesem Tag mit jedenfalls hohem Tempo voran. Mittlerweile befindet man sich gar schon in einer deutlich höheren Schicht des Meeres1 –dem Bathypelagial (Tiefe von 1.000 bis 4.000m). Zwar ist man dort weiterhin der bedrückenden Kälte um den Gefrierpunkt und totaler Finsternis ausgesetzt, jedoch freuen sich die emigrierenden Migranten auf das höhere Nahrungsvorkommen und treffen auf einige der dort vorkommenden Kalmare sowie Seesterne, aber auch auf große Wale, denen sie lieber aus dem Weg gehen.

    Ente: „Wir sind heute schon sehr weit gekommen. Wollen wir uns dann mal Essen besorgen und unser Abendlager aufschlagen? Ich habe schon wahnsinnigen Hunger..“

    Igel: „Das ist eine tolle Idee, lasst uns doch jede Menge Seesterne sammeln, dann können wir zum Lager aufbrechen. Seit dem Tod unserer geliebten Stern wissen wir ja, dass wir diese Tiere problemlos verzehren können – und sie schmecken auch noch richtig lecker!“

    Der Leitfisch gibt sich mit den Vorschlägen zufrieden.

    Stein hat extreme Vorfreude auf die bevorstehende Speise. „Endlich mal wieder ein halbwegs voller Magen!“ und spielt bereits auf dem Weg zum Abendlager mit der Vorstellung, wie wohltuend dieses Essen für ihn sein wird. Er lässt seine Umgebung dadurch aus den Augen. Plötzlich verspürt er einen immensen Schmerz – er ist mit vollem Tempo in eine Plastiktüte2 gerast, welche zwischen zwei Steinen feststeckt. Dadurch wird seine rechte Schwanzflosse abgerissen.
    Er verstirbt dadurch nicht sofort, weshalb die Tiefseemigranten also ein weiteres unschuldiges Mitglied verlieren und den nächsten herben Rückschlag gegen die Werfische erleiden. Nach wenigen Minuten wird Stein von einem Riesenkalmar verspeist, der nach seinem Frühstück glücklicherweise wieder abzieht.

    Die restlichen Tiefseemigranten sind natürlich schockiert ein weiteres Mitglied ihrer noch so jungen Gruppe verloren zu haben.

    Kaiser beschließt daraufhin, dass man die heutige Diskussion besser auslassen sollte, um nicht noch ein weiteres Opfer an diesem Tage verkraften zu müssen und man sich mit dem bevorstehenden Abendessen von der Trauer ablenken soll.

    Ente gibt sich zweckoptimistisch: „Vielleicht schaffen wir es ja aus der Tiefsee, bevor diese hinterhältigen Werfische uns alle niedergefressen haben.“

    Schnecke versucht die Stimmung der Gruppe nach dem Abendessen ebenfalls aufzubessern: „Immerhin können wir heute mit vollen Mägen zu den Schlafplätzen gehen…“

    Fußnoten / Zusatzinfos zur Story

    1 - Schichten des Meeres:

    wor2-k3b-s63-3-14-fiefseezonen1.jpg

    "Im Meer gliedert sich das Pelagial, der morphologischen Einteilung des Gewässerbodens gemäß, in fünf Zonen:

    • Das Epipelagial sind die obersten 200 Meter der Wassersäule des freien Wassers (Pelagial) im Meer. Diese durchlichtete ((eu)photische) Tiefenzone ist durch eine positive Bioproduktivität und den höchsten Artenreichtum innerhalb des Ökosystems gekennzeichnet. Im Epipelagial gibt es ausreichend Licht für höhere Pflanzen und photoautotrophe Kleinstlebewesen um Photosynthese zu betreiben. Neben Plankton lebt hier auch das aktiv schwimmende Nekton, also Fische, Krebse und Kopffüßer. Nach unten wird das Epipelagial durch das Mesopelagial begrenzt.
    • Das Mesopelagial ist der Bereich zwischen ca. 200 Metern bis etwa 1.000 Metern Meerestiefe; ab hier beginnt die eigentliche Tiefsee. In diese Tiefe dringt noch ein geringer Anteil blauen Lichts vor. Der Druck beträgt in 1.000 Metern Tiefe etwa 100 bar. Das entspricht etwa 1.000 Tonnen pro Quadratmeter oder 100 Kilogramm pro Quadratzentimeter. Pflanzenbewuchs ist wegen des Lichtmangels nicht vorhanden, Plankton in nur geringer Menge. Auch die Temperatur sinkt in der Tiefenzone von 500 m bis 1500 m plötzlich von 5 °C auf knapp über 0 °C.[1] Im Mesopelagial leben beispielsweise die Tiefsee-Beilfische.
    • Das Bathypelagial reicht von 1.000 bis 4.000 Metern Tiefe. Der Druck beträgt in 4.000 Metern Tiefe etwa 400 bar. Es ist kein Sonnenlicht mehr vorhanden, nur Fische und Bakterien erzeugen Licht in Form von Biolumineszenz. Unter den in dieser Tiefe lebenden Tiefseefischen finden sich auch die Tiefsee-Anglerfische.
    • Das Abyssopelagial (4.000–6.000 m) ist die Tiefenzone von 4.000 bis 6.000 Metern Tiefe. Hier ist die Temperatur nahe am Gefrierpunkt. Im Abyssopelagial lebt z. B. der Tiefseekrebs.
    • Das Hadopelagial (6.000–11.000 m) ist die tiefste Zone im Meer und reicht von 6.000 bis zu 11.000 Metern Tiefe, dem tiefsten Punkt im Ozean. Die Temperatur liegt wie im Abyssopelagial nahe am Gefrierpunkt. Dennoch gibt es hier Lebewesen, z. B. den Borstenwurm.

    Nach Ansicht einiger Meeresbiologen lassen sich Abyssopelagial, Bathypelagial und pelagisches Hadal (auch Hadopelagial, Hadalpelagial, hadopelagische Zone) aufgrund ihrer ähnlichen hydrologischen und biologischen Eigenschaften nicht abgrenzen, darum werden sie zu einer Zone der Tiefsee zusammengefasst."

    (Quelle)

    2 - Plastikverschmutzung in der Tiefsee:

    "Der Plastikmüll hat die tiefsten Bereiche des Pazifiks erreicht: Britischen Forschern ist es nach eigenen Angaben erstmals gelungen, Mikroplastik in Kleinstkrebsen nachzuweisen, die in rund elf Kilometern Tiefe leben. In 72 Prozent der von ihnen untersuchten Krebse entdeckten sie die kleinsten Kunststoffteilchen - diese lebten in sechs der tiefsten Bereiche des Pazifiks, darunter im Marianengraben östlich der Philippinen.

    Von dem Ergebnis ihrer Studie zeigten sich die Forscher selbst überrascht: "Ein Teil von mir hatte ja damit gerechnet, dass wir etwas finden würden - aber dass die Lebewesen, die im Marianengraben und damit im tiefsten Tiefseegraben leben, zu hundert Prozent kontaminiert sind, das hatte ich nicht erwartet. Das ist enorm", sagte der Meeresbiologe Alan Jamieson von der Universität von Newcastle der Nachrichtenagentur AFP.

    Das Ergebnis ihrer Untersuchung sei, "dass man Mikroplastik in allen Tieren im ganzen Pazifik und in außerordentlicher Tiefe findet. Es ist überall", sagte Jamieson. Die untersuchten Gräben seien teilweise tausende Kilometer voneinander entfernt, fügte er hinzu.

    Welche Auswirkungen diese Mikroteilchen auf die Tiefseekrebse haben, können die Forscher noch nicht sagen. Jamieson vermutet, dass neben dem Risiko einer Kontamination mit chemischen Schadstoffen sicherlich auch die Gefahr besteht, dass der Verdauungstrakt der Tiere blockiert wird: "Das wäre, als würden Sie einen zwei Meter langen Strick aus Polypropylen verschlucken und hoffen, dass dies ihrer Gesundheit nicht schadet".

    Schon jetzt gibt es kaum Hoffnung, dass sich der ganze Plastikmüll aus den Ozeanen wieder entfernen lässt. Hoffnungslos aber scheint die Perspektive für die tiefsten Bereiche der Meere: "Wir häufen unseren Müll an einem Ort an, den wir am wenigsten kennen", warnt der britische Forscher."

    (Quelle)

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    Tag 2 - Lynchung:

    Akira (1): MalloN

    Fayks (3): Meliha, Marceldavvis, Ente

    Marceldavvis (5): Akira, Fayks, Lark, Shatala, Daro

    Shatala (1): Rabe

    Damit wird Mathematiker Marceldavvis gelyncht...

    (Nach einer knappen Minute ist Clown noch nicht verstorben, wodurch die Gruppe erkennt, dass er über seine Unschuld die Wahrheit gesagt hat. Mit trauriger Stimmung verabschiedet sich die restliche Gruppe von Clown und macht sich auf den Weg zu den Schlafplätzen. Denn: Nach kurzer Zeit erscheint ein vom Blut angelockter Drachenfisch, der Clown verschlingt.)


    Sicher fühlen sich die Tiefseemigranten in ihren Schlafplätzen nach dem bedrückenden Ergebnis des Abends jedenfalls nicht. Aufgrund der Ermüdung schlafen sie aber dennoch relativ rasch ein.

    Plötzlich - mitten in der Nacht: Ein kurzer Lichtblitz! Ein lautes Blubb, Blubb, Blu…!

    Ente erwacht aufgrund der immensen Helligkeit kurz und bemerkt, dass sich 2 der 3 Gründungsmitglieder nicht in ihren Schlafplätzen befinden. Er denkt sich aber nichts dabei ("Was soll denn schon groß passiert sein?") und legt sich wieder unbekümmert schlafen.

    Am nächsten Morgen erwacht (mal wieder) Goldi als erstes. Geschockt weckt sie die restliche Bande. Stern fehlt, nur seine linke Schwanzflosse äh Körperhälfte treibt angeknabbert im Wasser. “Was zur Tiefsee ist da bloß wieder passiert? Treibt hier etwa noch ein Werfisch sein Unwesen?!“, kreischt Stein und wird von Rochen unterbrochen: „Defintiv.. Ich verstehe aber weiterhin nicht, wie sich dieser doofe Werfisch überhaupt verwandeln kann – ganz ohne leuchtendem Mond!“
    „Immerhin gibt es wieder etwas zu essen!“, freut sich die sichtlich verstörte Maus scheinbar über den Tod von Stern und beginnt bereits, die verbliebene Körperhälfte von Stern anzuknabbern.
    Kaiser erklärt daraufhin, dass man wieder wie am gestrigen Tage versuchen wird, den Werfischen auf die Spur zu kommen. Dabei fordert er jedes Mitglied auf, die anderen Mitglieder den Tag über genau zu beobachten, damit es diesen Abend hoffentlich das richtige Opfer erwischt..

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    Nacht 2:

    - Dorfbewohner Mai Mitternacht wurde gefressen


    Es wird Tag

    Rabe stimmt auf Shatala (1 Stimmen)

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    Stand Tag 3

    Shatala (1): Rabe

    Verbleibende Zeit: 22:56:58

    („Wie können wir herausfinden, wer unter uns die Werfische sind?“ – eine sehr berechtigte Frage von Ente.

    Handy: „Da gibt es leider nur einen Weg: Wir müssen uns – natürlich demokratisch - für einen Hauptverdächtigen entscheiden und diesem die rechte Schwanzflosse abtrennen. Werfische überleben dies nicht. Die verenden dann sofort.“

    Stein: „Und was, wenn wir jemanden erwischen, der kein Werfisch ist? Den holen dann ja in Windeseile die Tiefseemonster2!“.

    „Das ist korrekt. Aber dieses Risiko müssen wir eingehen.“, antwortet Clown nüchtern darauf.

    "Wer soll als erstes ins Tiefseewasser beißen?", fragt Igel - der Sprichwörter-Spezialist.)

    Ohne den diskussionsfreudigen Drücker setzt die Gruppe ihre Reise etwas niedergeschlagen, aber dennoch voller Tatendrang, fort. Die Reise gestaltet sich angesichts der Finsternis nicht gerade abwechslungsreich, die linke Schwanzflosse vom verstorbenen Drücker dient den Tiefseemigranten wenigstens als Mittagsjause.

    Mehrere Stunden sind bereits vergangen, als die schon immer verärgerte Maus plötzlich zusammenzuckt und einen grellen Schrei von sich gibt: „Igitt! Das Wasser ist hier plötzlich so warm.. Goldi! Hast du mich etwas angepinkelt? Wer war das?!“.

    Auch die anderen Gruppenmitglieder verspüren eine Wärme, welche von den meisten aber eher wohltuend aufgenommen wird. „Ich bin doch ein Salzwasserfisch, liebe Maus. So viel Urin kann ich doch gar nicht ablassen1, dass sich unsere gesamte Umgebung erwärmt!“, erwidert Handy.

    Der aufmerksame Clown erkennt mit seinen leistungsfähigen Augen, wodurch diese Wärme verursacht wird: „Seht da - schwarze Raucher2! Das sind superwarme Thermalquellen.“.

    Der Leitfisch Kaiser schlägt vor, die Wärme auszunutzen und eine beruhigende Rast einzulegen. Schnecke ist zwar besorgt, dass die schwarzen Rauchwolken an ihrer Schönheit nagen könnten, hat aber keine andere Wahl, als zuzustimmen. Vor allem auch, weil die Gruppe nach kurzer Zeit feststellt, dass es in der Umgebung dieser Thermalquellen potenzielle Futterquellen wie Krebstiere, Seeanemonen, Muscheln oder Schnecken gibt. „Super, damit können wir nicht nur unsere Körper erwärmen, sondern auch unseren großen Hunger stillen!“ Stern fügt dem hinzu, dass man sich nicht zu lange direkt in den schwarzen Rauchwolken aufhalten sollte, weil diese giftig sind.

    Nach einiger Zeit bemerkt das 3. Gründungsmitglied Handy, nachdem die schwarzen Raucher von Okto und Mond ausführlichst erklärt wurden, dass es bis zum von - ihr lang ersehnten - Meeresgrund nicht mehr weit sein kann und macht sich sofort auf den Weg nach unten. Die restliche Gruppe folgt ihr.

    Ente hat davon nichts mitbekommen, denn er dachte zu dem Zeitpunkt gerade darüber nach, wie er es schafft, noch immer nicht ertrunken zu sein. Als er feststellt, dass sich die restliche Gruppe am Meeresboden befindet, ruft er schnell hinterher: „Vorsicht, kommt schnell wieder hoch! Bei den Rauchern gibt es die furchteinflößenden Rörenwürmer3!“

    Selbst ohne diesen Ruf der Ente war die restliche Gruppe vor Ekel schon wieder auf dem Fluchtweg nach oben. Nur Igel brauchte etwas länger auf dem Rückweg, da er sich vor Schreck aufgeblasen hat.

    Die Tiefseemigranten setzen ihre Reise daraufhin fort und entscheiden sich einige weiteren Stunden später ein Nachtlager, auch zur Diskussion über das erste Opfer, aufzuschlagen. Laut der Magnetfeldwahrnehmung von Ente befindet man sich auf gutem Wege bald aus dem tiefsten Teil des Marianengrabens zu entkommen.

    Eine harte und erbitterte Diskussion setzte ein. Die Gruppe konnte sich nicht entscheiden, weshalb der Leitfisch Kaiser eingreifen musster, der das Verhalten von Clown an diesem Tag aber genauestens studiert hat und ihn dabei am auffälligsten fand, da er sich einmal komplett von der Gruppe absetzte.

    Clown wehrt sich vergeblich und beteuert weiterhin seine Unschuld. Das 2. Gründungsmitglied Okto schleicht sich aber hinterhältig an Clown heran, verwandelt sich in einen Schwertfisch und trennt die rechte Schwanzflosse von Clown ab.

    Nach einer knappen Minute ist Clown noch nicht verstorben, wodurch die Gruppe erkennt, dass er über seine Unschuld die Wahrheit gesagt hat. Mit trauriger Stimmung verabschiedet sich die restliche Gruppe von Clown und macht sich auf den Weg zu den Schlafplätzen. Denn: Nach kurzer Zeit erscheint ein vom Blut angelockter Drachenfisch, der Clown verschlingt.

    Fußnoten / Zusatzinfos zur Story

    1 - Urinieren bei Fischen:

    "Es trinken nur die Fische, die im Salzwasser leben. Süßwasserfische trinken nicht. Salzwasserfische müssen sogar sehr viel trinken, ansonsten würden sie im Wasser „austrocknen“. Verantwortlich dafür ist die Osmose, ein Phänomen, an das sich der eine oder die andere vielleicht noch aus dem Biologie- oder Chemieunterricht erinnern kann: Zwei Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Konzentration gelöster Teilchen (in unserem Fall das Salz), die durch eine halbdurchlässige Wand (hier: die Fischhaut) getrennt sind, haben die Tendenz, diesen Konzentrationsunterschied auszugleichen.
    Da der Salzgehalt in den Körpersäften der Salzwasserfische wesentlich niedriger ist als im Meerwasser, tritt ständig Flüssigkeit über die Haut der Fische aus. Diese Flüssigkeit müssen die Fische wieder ausgleichen, indem sie über Mund, Schleimhaut und Kiemen Wasser aufnehmen. Salzwasserfische trinken also ziemlich viel! Aber so richtig beobachten kann man sie dabei nicht. Denn wenn Fische ihr Maul öffnen und schließen, dann trinken sie natürlich nicht immer, sondern meistens pressen sie das Wasser nur durch ihre Kiemen, um zu atmen.
    Keine Regel ohne Ausnahme: Um sich das lästige Dauertrinken zu ersparen, haben Haie und Rochen die Natur überlistet. Sie speichern salzhaltigen Harnstoff in ihren Körperzellen und stellen so ein chemisches Gleichgewicht zwischen dem Meerwasser und ihrer Körperflüssigkeit her. Mit seiner besonderen Duftnote sorgt der eingelagerte Harnstoff allerdings auch dafür, dass manche Haie etwas müffeln.
    Bei Süßwasserfischen funktioniert die Osmose genau umgekehrt: Bei ihnen ist die Konzentration von Salz im Körperinneren größer als im umgebenden Wasser. Der leicht salzhaltige Fisch ist somit umgeben von salzarmem Wasser. Hier bewirkt die Osmose, dass das salzarme Wasser ständig über die Kiemen und die Hautoberfläche in die Fische eindringt, um den Unterschied der Salzgehalte abzubauen. Da Süßwasserfische auf diese Weise mit ausreichend Wasser versorgt sind, trinken sie nicht.
    Und wie sieht es nun mit dem „Wasser lassen“ aus? Auf die Toilette muss man, weil der Körper nicht alles brauchen kann, was er durch Essen oder Trinken oder - wenn man ein Fisch ist - über die Haut zugeführt bekommt. Zwar braucht der Körper auch Salze, aber nur eine gewisse Menge. Überflüssige Salze werden wieder ausgeschieden, und zwar normalerweise mit dem Urin. Da aber Meeresfische die im Meerwasser gelösten Salze schon größtenteils in der Kiemenregion herausfiltern und die aufgenommene Flüssigkeit überwiegend über die Haut ausscheiden, geben sie nur noch sehr wenig Harn ins Wasser ab.
    Süßwasserfische hingegen, die permanent über die Haut Wasser aufnehmen, müssen sogar sehr viel Energie darauf verwenden, dieses ständig wieder über die Nieren auszuscheiden. Ansonsten würden sie irgendwann platzen. Diesen Effekt kennen wir von Kirschen, die nach einem starken Regen erst anschwellen und dann aufplatzen. Um diesem Schicksal zu entgehen, produzieren Süßwasserfische ständig große Mengen stark verdünnten Urins, immerhin bis zu 20 Prozent ihres Körpergewichts pro Tag.

    Vereinfacht lässt sich daher sagen: Süßwasserfische trinken nicht, produzieren dafür viel Urin, Salzwasserfische trinken viel und machen wenig Pipi."
    (Quelle)


    2+3 - Schwarze Raucher und Röhrenwürmer:

    "1977 machten Forscher in der Nähe der Galapagos-Inseln eine sensationelle Entdeckung: Sie fanden in mehr als 2000 Metern Tiefe unterseeische Thermalquellen. Heißes Magma, das sich hier sehr dicht unter dem Meeresboden befindet, erhitzt das Meereswasser, welches an anderen Stellen in den Meeresboden eindringt. Mineralstoffe aus der Erdkruste und Schwefelverbindungen lösen sich im heißen Wasser und werden als schwarze Rauchwolken an den Schloten ausgestoßen.

    Die Quellen nennt man deshalb "Schwarze Raucher".

    Das Besondere an dieser Entdeckung: Rund um diese Schlote mit ihrem bis zu 300 Grad heißen, giftigen Ausstoß haben sich ganze Lebensgemeinschaften gebildet, die aus Bakterien, Würmern, Krebsen und anderen Organismen bestehen.

    Zu den erstaunlichsten Lebewesen dort gehören riesige Röhrenwürmer. Sie bedecken den Boden direkt am Rand der Schlote und leben im Innern muschelähnlicher Röhren. Die Wissenschaftler waren völlig verblüfft: Diese Würmer haben weder ein Maul, noch einen Darm, einen Darmausgang oder einen Magen. Sie können sich theoretisch überhaupt nicht ernähren. Doch ihr Inneres ist ausgekleidet mit besonderen Bakterien. Diese Bakterien leben von dem schwefelhaltigen Wasser und wandeln es in Nährstoffe um, von denen wiederum die Würmer leben.

    Das Hämoglobin aus dem Blut der Würmer hilft im Gegenzug den Bakterien, die Schwefelverbindungen im Wasser aufzubrechen. Auf diese Weise entsteht ein kompletter Nahrungskreislauf: Krebstiere, Muscheln, Schnecken, Seespinnen, Quallen und Seeanemonen leben direkt oder indirekt von den schwefelverzehrenden Bakterien, die die extrem hohen Temperaturen überleben können.

    Wissenschaftler vermuten inzwischen, der Beginn des Lebens könnte in der Tiefsee stattgefunden haben. Fest steht: So wie sich an den "Schwarzen Rauchern" ganze Lebensgemeinschaften rund um Bakterien gebildet haben, so begann wahrscheinlich einmal jedes Leben auf der Erde.

    Vielleicht könnte auf diese Weise auch auf anderen Planeten Leben entstehen, zum Beispiel auf dem Jupitermond Europa. So hilft die Tiefseeforschung, Erkenntnisse über völlig andere Lebensräume zu gewinnen."

    (Quelle)

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    Tag 1 - Lynchung:

    Akira (2): MalloN, Ente

    Ente (2): Akira, Mai Mitternacht

    Fayks (1): Marceldavvis

    LB123 (2): Shatala, Meliha

    Shatala (1): Rabe

    keine Stimme: LB123, Daro, Fayks, Lark

    Der HD Daro löst das Dreifache-UE zwischen Akira, Ente und LB123 auf. Er entscheidet sich für LB.

    Damit wird Lykanthropin LB123 gelyncht...

    (Zu später Stunde erhob Rochen seine Stimme in düsterer Weise: „Ich hab da mal was aufgeschnappt. Angeblich soll es Fische (und auch Enten sowie Seesterne) geben, welche sich in den berüchtigten Werfisch verwandeln, wenn sie in völliger Finsternis leben und einen leuchtenden Vollmond erblicken! Diese Fressen eigentlich alles und lassen von ihrer Beute als Erkennungszeichen immer die linke Schwanzflosse zurück. Aber welch ein Glück, dass es hier unten ja keine Monde gibt. Blooolbb, bloooolb!“

    Mit der Zeit veränderte sich aber eines: Da weit und breit kein Futter aufzufinden ist, beginnen die Mägen der Tiefseemigranten zu knurren, dennoch möchten sie sich erstmal etwas ausruhen…)


    Die Tiefseemigranten kuscheln beim Schlafen1 eng aneinander, sodass sie der Kälte trotzen können und sich zumindest etwas sicherer fühlen.

    Plötzlich - mitten in der Nacht: Ein kurzer Lichtblitz! Ein lautes Blubb, Blubb, Blu…!

    Am nächsten Morgen erwacht Goldi als erstes. Geschockt weckt sie die restliche Bande. Drücker fehlt, nur seine linke Schwanzflosse treibt angeknabbert im Wasser. “Was zur Tiefsee ist da bloß passiert? Kann es etwa sein, dass…“, kreischt Stern und wird von Maus unterbrochen: „Sieht ganz danach aus, auch wenn ich es mir nicht erklären kann. Das muss einer der berüchtigten Werfische gewesen sein, von denen Rochen uns gestern noch erzählt hat!“

    Der Leitfisch Kaiser sagt den Werfischen den Kampf an: „Wir müssen die Werfische unbedingt ausfindig machen und ausrotten, bevor diese ihr Massaker an uns fortsetzen können.“

    Zur Einstimmung setzt Rochen seine vor der Nacht begonnene düstere Erzählung über die Werfische fort: „Meistens kommen diese in Schwärmen unbekannter Größe vor und das hinterhältige ist, dass diese in ihrem normalen Zustand nicht erkennbar sind. Deshalb können wir von nun an keinem von uns Tiefseemigranten mehr vertrauen! Wir müssen vorsichtig sein und mit Bedacht vorgehen.“

    „Wie können wir herausfinden, wer unter uns die Werfische sind?“ – eine sehr berechtigte Frage von Ente.

    Handy: „Da gibt es leider nur einen Weg: Wir müssen uns – natürlich demokratisch - für einen Hauptverdächtigen entscheiden und diesem die rechte Schwanzflosse abtrennen. Werfische überleben dies nicht. Die verenden dann sofort.“

    Stein: „Und was, wenn wir jemanden erwischen, der kein Werfisch ist? Den holen dann ja in Windeseile die Tiefseemonster2!“.

    „Das ist korrekt. Aber dieses Risiko müssen wir eingehen.“, antwortet Clown nüchtern darauf.

    "Wer soll als erstes ins Tiefseewasser beißen?", fragt Igel - der Sprichwörter-Spezialist.

    Fußnoten / Zusatzinfos zur Story

    1 - Schlafverhalten von Fischen:

    Fische verschlafen einen guten Teil ihres Lebens. Ein schlafender Fisch ist für uns Menschen aber nur schwer zu erkennen, denn Fische haben keine Augenlider, die sie schließen könnten. Viele sind nachts blind und verstecken sich unter Steinen, in Höhlen oder Riffspalten, um vor Räubern geschützt zu sein. Die Schlafphase der Fische dient aber nicht nur dem Schutz vor Feinden, sondern auch der Regeneration.

    Während der Nachtruhe fahren sie ihren Stoffwechsel deutlich herunter, Atmung und Herzschlag werden reduziert. Das spart kostbare Energie. Fische sind im Schlaf jedoch nicht völlig weggetreten. Sie reduzieren zwar deutlich ihre Aufmerksamkeit, fallen aber niemals in eine Tiefschlafphase.

    Manche Fische legen sich zum Schlafen sogar auf die Seite, ähnlich wie wir das tun. Papageifische ziehen eine Art "Schlafanzug" an: Sie umhüllen ihren Körper mit einem Schleim, der alle Geruchsstoffe absorbiert und sie so vor Angreifern schützt. Manche Süßwasserfische wechseln die Körperfarbe und werden gräulich bleich, während sie am Boden oder auf Pflanzenteilen ruhen.

    Es gibt natürlich auch nachtaktive Fische. Muränen, Makrelen und Zackenbarsche zum Beispiel begeben sich in der Dämmerung auf die Jagd. Laternenfische besitzen unterhalb ihrer Augen Licht erzeugende Organe, die sie nachts wie Taschenlampen zur Jagd einsetzen. Bei Sonnenaufgang, wenn andere Fische munter werden, begeben die Nachtjäger sich zur Ruhe.

    (Quelle)

    2 - "Monster" der Tiefsee:

    Das berüchtigste Raubtier der Tiefsee ist sicherlich der Anglerfisch. Daneben gibt es in der Tiefsee natürlich auch zahlreiche andere Raubtiere.

    Wie zum Beispiel der bananengroße Drachenfisch, welchem selbst auf der Zunge messerscharfe Zähne wachsen.

    Oder der Kragenhai, welches eine entwicklungstechnische sehr alte Art ist und auch nicht wie ein typischer Hai aussieht. Bemerkenswert ist auch die Tragezeit der hochentwickelten Eier von bis zu 3,5 Jahren - welche die längste bekannte Tragezeit aller Wirbeltiere darstellt.

    Neben dem Vampirtintenfisch gibt es auch noch den sicherlich bekannten Riesenkalmar, der sich häufig in der Tiefsee aufhält. Dieser kann bis zu 13m lang werden, jagen in der Tiefe nach fischen und sind selbst hingegen oft die Beute von Pottwalen. Eine Anpassung an die Finsternis sind ihre riesigen Augen – die größten des Tierreichs.


    Aasfresser:

    Ein weiteres angsteinflösendes Tier der Tiefsee ist sicherlich die Riesenassel, welche eine für Asseln gigantische Größe von bis zu 45cm und ein Gewicht von etwa 2kg erreicht. Diese Asseln vertilgen hauptsächlich Aas und Abfälle, welche aus höheren Wasserschichten herabrieseln.

    Der Osedax-Wurm ist ein wahrer Lebenskünstler und gilt für manche Biologen als die Schlüsselart in der Tiefsee: Dieser Wurm zerlegt mittels Säure das Gerippe von Walkadavern und verwertet damit schwer abbaubare Knochen im Ökosystem. Insgesamt dauert es bis zu 10 Jahre, bis die Giganten verdaut sind.

    (Quelle mit Bildern)

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    Nacht 1:

    - Geisterseher mit Ring der Armut (2) Torge (Drücker) wird gefressen

    Es wird Tag

    Rabe stimmt auf Shatala (1 Stimmen)

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    Stand Tag 2

    Shatala (1): Rabe

    Verbleibende Zeit: 22:59:50

    (Eines wird der abenteuerlichen Gruppe dadurch immerhin klar: Sie müssen ihre moderne, flache Hierarchie aufbrechen und einen Leitfisch, einen Anführer bestimmen. Nur so haben sie eine Chance der Tiefsee halbwegs koordiniert zu entkommen…)

    Es ist also entschieden was als erstes gemacht werden muss: Einen Leitfisch ernennen. Dazu bildet Stein eine Art Bühne, auf der sich die einzelnen Kandidaten kurz bewerben können. Zusätzlich verwandelt sich Okto in einen Anglerfisch, um der Bühne zumindest ein bisschen Licht zu spenden. Die Gründungsmitglieder machten den Anfang und trugen vor, was sie für den Posten als Leitfisch qualifiziert und wie sie die Gruppe aus der Tiefsee bringen möchten. Ein Highlight war sicherlich die tolle, energische Rede von Kaiser, der sich scheinbar schon zu dem Zeitpunkt als sicherer Leitfisch gefühlt hat.

    Nachdem alle Fische an der Reihe waren, folgte die angesichts der Finsternis schwer durchzuführende Abstimmung. Kaiser ging dabei tatsächlich als Sieger hervor und darf sich von nun an als ehrenvoller Leitfisch (HD) der Tiefseemigranten bezeichnen, was seinem Ego sicherlich nicht schaden wird.

    Sein Motto:

    „Unsere Gruppe wird von diesem Tage – ja dieser Sekunde – an ‚Die Tiefseemigranten‘ genannt werden. Unser oberstes Ziel ist es, egal was noch passieren mag, schnellstmöglich aus diesem unheimlichen Bereich des Meeres wieder zu emigrieren. Dies wäre für uns sicherlich vorteilhafter als in der Tiefsee zu verenden, obwohl wir in beiden Fällen unseren neuen und so tollen Gruppennamen wohl wieder abgeben müssten.“

    Die Fischgruppe hatte von nun an also einen offiziellen Namen und nun auch ihren herbeigesehnten Leitfisch – ansonsten änderte sich aber nicht viel. Weiterhin waren sie völlig ratlos und beängstigt von der Finsternis, Leere und Kälte.

    Am abendlichen Lagerfeuer (ist ja nicht Spongebob) Sitzkreis Schwimmkreis begannen die Tiefseemigranten sich Geschichten zu erzählen. Vieles davon war kein bisschen für diese Story relevant bzw. bestimmt (bisschen Privatsphäre muss schon sein). Schnecke zum Beispiel sprach den ganzen Abend lang nur über deren angebliche Schönheit, die man hier in der Tiefe nur leider nicht erkennen kann. Das frustriert sie.

    Zu später Stunde erhob Rochen seine Stimme in düsterer Weise: „Ich hab da mal was aufgeschnappt. Angeblich soll es Fische (und auch Enten sowie Seesterne) geben, welche sich in den berüchtigten Werfisch verwandeln, wenn sie in völliger Finsternis leben und einen leuchtenden Vollmond erblicken! Diese Fressen eigentlich alles und lassen von ihrer Beute als Erkennungszeichen immer die linke Schwanzflosse zurück. Aber welch ein Glück, dass es hier unten ja keine Monde gibt. Blooolbb, bloooolb1!“

    Mit der Zeit veränderte sich aber eines: Da weit und breit kein Futter aufzufinden ist2, beginnen die Mägen der Tiefseemigranten zu knurren, dennoch möchten sie sich erstmal etwas ausruhen…

    Fußnoten / Zusatzinfos zur Story

    1: = Lachen auf fischisch. (nicht mit finnisch zu verwechseln!)

    2- Nahrungsvorkommen in der Tiefsee:
    Der Meeresboden selbst besteht aus sehr feinem Material und enthält auch organische Teilchen. Diese stammen aus dem Planktonregen, der - spärlich - aus oberflächlichen Schichten in die Tiefe herabrieselt. Totes organisches Material ist die Nahrungsgrundlage für sogenannte Detritusfresser, zu denen die meisten Tiere in der Tiefe gehören.
    Es gibt aber auch räuberische Fische, die jedoch mit einem spärlichen Beuteangebot leben müssen. Die Raubfische haben deshalb ein großes Maul und können sogar Fische fressen, die so groß sind wie sie selbst. Nach dem Motto: Wenn man schon mal auf Beute trifft, muss sie auch konsumiert werden.
    Es gibt weitere Anpassungen an das geringe Nahrungsangebot. Viele Tiefseefische kommen mit wenig Nahrung aus. Sie bewegen sich langsam, haben eine geringe Muskelmasse und die Stoffwechselraten sind niedrig. Muscheln haben einen langen Darm, um möglichste viel von der aufgenommenen Nahrung verdauen zu können. (Quelle)

    Noch als generelle Info zur Story: Die Fische/Meeresbewohner der Story wurden randomisiert den einzelnen Teilnehmern zugelost (ausgenommen obv. Ente, weil es da so schön gepasst hat).

    ----------------------------------------------

    Tag 0 - HD-Wahl:

    Daro (3): Fayks, Shatala, LB123

    Ente (2): Marceldavvis, Ente

    Fayks (1): Daro

    Mai Mitternacht (1): Lark

    MalloN (1): MalloN

    Meliha (1): Torge

    Torge (1): Mai Mitternacht

    keine Stimme: Meliha

    Damit wird Daro euer HD/Leitfisch...möge er euch zu einem wunderschönen Korallenriff (oder zumindest aus der Tiefsee) bringen.


    Hier nochmal die Zeiten für die anstehende Nacht:

    Nachtaktionen: 21:30 Uhr

    Reaktive Rollen: 21:50 Uhr

    Nachtpost: danach (ca. 22:00 Uhr)

    Schreib mal !Tor Dann wird dir der Rest vorgeschlagen.

    wie meinst du? 8|

    Du kannst voten, indem du

    !Name

    schreibst.

    Dabei genügt es den Anfang des Namens (die ersten 3 Buchstaben) zu schreiben. Es erscheint dann nach kurzem Warten eine Liste von Spielern, wo du den gewünschten Spieler anklicken musst. Daraus macht der Bot dann automatisch deine Stimme.

    Alternativ kannst du den Vote auch manuell machen, was aber wegen Tippfehler nicht unbedingt empfohlen wird. Dazu musst du es wie folgt schreiben:

    "[v]name[/v]"

    Sorry, für die Stimme die dadurch entstanden ist :ugly: Ich denke, die kriege ich nicht mehr weg..

    -----------

    Stand Tag 1

    Ente (1): Fayks

    Mai Mitternacht (1): Lark

    MalloN (1): MalloN

    Meliha (1): Torge

    Name (1): MichaelCR97

    Verbleibende Zeit: 08:50:33

    Die Tiefsee, die etwa ab 200 Meter unter der Wasseroberfläche beginnt, ist der größte Lebensraum unseres Planeten. Sie bedeckt über 60 Prozent der Erdoberfläche und nimmt etwa doppelt so viel Raum ein wie alle Kontinente zusammen. Dennoch ist nur wenig bekannt über diesen Lebensraum.


    Eine einsame und von ihrer Familie ausgestoßene Ente entscheidet sich den weiten Ozean eigenhändig zu erkunden. Sie treibt schon seit mehreren Stunden trübselig vor sich hin, als sie plötzlich ein Kribbeln an vielen Stellen ihres Unterkörpers spürt. „Quaak!“
    Nach einem weiteren vorsichtigen „Quak“ entschließt sie sich dazu, mit ihrem Kopf unter die Wasseroberfläche zu blicken. Sie erschreckt sich bei dem dabei entstehenden Anblick, sodass sie aus der Balance gerät und einen Wassersalto nach unten in das Wasser schlägt.

    Als die Ente ihre Augen schließlich wieder öffnet, schwimmt vor ihr eine Gruppe völlig unterschiedlicher Fische. Drei dieser Fische tragen eine Sonnenbrille. Sie weiß nicht so recht, wie sie mit den Fischen kommunizieren1 soll, aber weil sie scheinbar auch unter Wasser atmen kann, legt sie einfach los.. „Hey, seid ihr drei die Anführer dieser lustigen Gruppe?“, fragt die Ente ganz forsch. „Nein, nein!“, erwidert einer davon, „wir leben eine flache Hierarchie. Es gibt keine Anführer bei uns. Aber wir sind die Gründungsmitglieder. Erst vor wenigen Tagen haben wir diese Gruppe gegründet, um den weiten Ozean gemeinsam erkunden zu können. Was machst du – eine Ente – denn hier im Meer? Möchtest du dich uns etwa anschließen – wir beißen auch ganz ganz sicher nicht!“

    Mit einem breiten Grinsen und nickendem Kopf stimmt die Ente zu und wird per – für Menschen zu kompliziertem – Ritual in die Gruppe aufgenommen.

    Daraufhin entscheidet man sich eine Vorstellungsrunde abzuhalten...

    1. Gründungsmitglied: Der Mondfisch (Codename: Mond) - gespielt von niemandem/MichaelCR97:

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    Der Mondfisch ist auch bekannt als „Mola Mola“ (lateinischer Name für Mühlstein). Er ist etwa 3m lang und über 4m hoch und wiegt bis zu 2,3 Tonnen => damit gilt er als der schwerste Knochenfisch der Welt. Im Vergleich dazu ist sein Gehirn mit nur wenigen Gramm ein Fliegengewicht. Ihn deshalb als dumm zu bezeichnen wäre aber üble Nachrede, weil die Größe des Gehirns nichts mit Intelligenzleistungen zu tun hat. Ein weiblicher Mondfisch kann bis zu 300 Millionen Eier produzieren – mehr als jeder andere Fisch. Das Wachstum von Larve bis ausgewachsenem Fisch ist wahrscheinlich das größte aller Wirbeltiere: Die neugeborenen Larven sind lediglich 2 bis 3 Millimeter groß, das Verhältnis beträgt also bis zu 60 Millionen! Fun Fact: Mondfische können ihren Mund nicht komplett schließen.

    2. Gründungsmitglied: Der Mimik-Oktopus (Codename: Okto) - gespielt von niemandem/Alohomora:

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    Der Mimik-Oktopus wird auch als Karnevalstintenfisch bezeichnet und erreicht eine Größe von bis zu 60cm. Sie sind in der Lage diverse Meereslebewesen durch Form- und Farbveränderungen nahezu perfekt zu imitieren. Dazu zählen vor allem Seeschlangen, Flundern, Feuerfische, Rochen, Schnecken und Plattfische. Über die genaue Lebensweise der Tiere ist leider bislang nur wenig bis gar nichts bekannt.

    3. Gründungsmitglied: Der rote Handfisch (Codename: Handy) - gespielt von Meliha:

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    Rote Handfische sind eine mit den Anglerfischen verwandte Familie wenig erforschter Meerestiere (weil sie zu den seltensten bekannten Meeresbewohnern gehören), werden lediglich 2 bis 15 Zentimeter lang und leben auf dem Meeresgrund. Wie Anglerfische besitzen diese einen längeren Fortsatz der Rückenflosse mit einer Art Köder, diese Angel ist allerdings deutlich kürzer als bei den Anglerfischen und deshalb ist es auch unklar, ob die Handfische ihre Angel überhaupt aktiv zur Beutejagd verwenden. Handfische sind schlechte Schwimmer und bewegen sich hauptsächlich relativ behäbig mit ihren handähnlichen Brustflossen am Meeresboden.

    Die Ente (Codename: Ente) - gespielt von Ente:

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    Enten haben ein wasserdichtes Federkleid, sind Allesfresser, lieben Körperpflege und sind tag- und nachtaktive Tiere. Sie schlafen meist mit offenen Augen, sowohl auf dem Wasser als auch auf dem Land. Des Weiteren sind Enten ausgezeichnete Flieger mit Geschwindigkeiten bis zu 110 km/h und die meisten Entenarten sind nur für eine Brutsaison monogam und suchen sich somit jedes Jahr einen neuen Partner. Dass deren Quaken kein Echo erzeugt, ist ein widerlegter Mythos.

    Der Steinfisch (Codename: Stein) - gespielt von Marceldavvis:

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    Einige Arten der Steinfische gehören zu den giftigsten Fischen überhaupt. Das Gift befindet sich in den Rückenflossenstacheln, ist extrem schmerzhaft und kann auch für den Menschen tödlich sein. Diese Fische werden bis zu 60cm lang, sind einzelgängerische Bodenbewohner und tarnen sich meisterhaft als Felsen bzw. Steine. Sie sind Lauerjäger, womit sie ihre Tarnung perfekt für die Jagd von Beute ausnutzen. Kommen kleine Meerestiere dem Steinfisch zu Nahe werden diese durch das plötzliche Aufreißen seines Mauls eingesaugt.

    Der Gelbflecken-Igelfisch (Codename: Igel) - gespielt von MalloN:

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    Diese Igelfische sind einzelgängerisch, nachtaktiv und werden bis zu 34cm lang. Der Gelbflecken-Igelfisch hat ganze 3 Abwehrmechanismen: Er reichert Gift in seinem Körper an, kann kräftig zubeißen – und sich bei Gefahr aufpumpen, so dass ihn kaum ein Fressfeind mehr durch den Schlund bekommt, wenn er ihn verschlingen will. Sie können ihre Stacheln nicht nach hinten klappen.

    Die Seefledermaus (Codename: Maus) - gespielt von Fayks:

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    Seefledermäuse leben auf dem Meeresgrund, werden bis zu 30cm lang und zählen zu den Armflossern mit armähnlichen Brustflossen. Charakteristisch sind die leuchtend roten Lippen. Es wird vermutet, dass diese der sexuellen Anziehung innerhalb der Spezies dienen. Dadurch, dass die Lippen am Rand nach unten gekrümmt sind, sehen Seefledermäuse immer verärgert aus. Sie ist außerdem ein schlechter Schwimmer und krabbelt deshalb meist auf dem Meeresgrund herum. Um Beute bei der Jagd anzulocken, wird eine Flüssigkeit ausgeschieden – zu ihrer Nahrung gehören zum Beispiel Garnelen.

    Die blaue Ozeanschnecke (Codename: Schnecke) - gespielt von Lark:

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    Die blaue Ozeanschnecke ist eine Fadenschnecke, wird bis zu 5cm lang und deren seitlichen Ausstülpungen dienen dem Auftrieb. Sie besitzt eine wahrlich geniale Selbstverteidigung: Sie verzehrt nämlich Nesseltiere (zum Beispiel Staatsquallen) und lagert deren Nesselzellen in ihre büschelförmigen Fortsätze. Dabei ist es unbekannt, wie die Nesselkapseln daran gehindert werden zu explodieren, während die giftigen Zellen der Quallen gefressen werden. Durch diese Nahrungsaufnahme wird die Ozeanschnecke selbst giftig, was sie vor ihren Feinden schützt. Je nach Menge der eingelagerten Substanz kann sie noch gefährlicher werden als seine Beutetiere. Sie kann auch Luftblasen schlucken, diese in einem Sack in ihrem Magen verstauen und sich dadurch zusätzlichen Auftrieb verschaffen.

    Der Riesen-Drückerfisch (Codename: Drücker) - gespielt von Torge:

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    Der Riesen-Drückerfisch gehört zu den größten Arten innerhalb der Familie der Drückerfische, erreicht eine Länge um die 75 Zentimeter und ein Gewicht von 10 Kilogramm. Diese Fische leben einzeln oder paarweise. Beute, die sich im Sand verbirgt, wird mit einem kräftigen Wasserstrahl aus seinem Maul freigelegt. Größere Gesteinsbrocken schleppen sie mit ihrem kräftigen Kiefer weg, um an die dort versteckte Beute zu gelangen. Das Revier verteidigen die Tiere bei Störungen sehr energisch. Solch ein Verhalten zeigt der Riesen-Drückerfisch vor allem nach Beendigung des Nestbaus, welches er am Meeresboden anlegt. Die Bezeichnung "Drückerfisch" wird von der eigenartig geformten 1. Rückenflosse abgeleitet. Diese besitzt 3 Hartstrahlen. Wird der 1. Strahl aufgestellt, senken sich die nächsten 2 gegen ihn und arretieren ihn somit. Damit verkeilen sich Drückerfische bei Gefahr in ihrem Versteck und machen es somit Räubern unmöglich, sie aus seinem Versteck herauszuziehen. Allen Drückerfischen fehlt außerdem die Bauchflosse.

    Der Clown-Fangschreckenkrebs (Codename: Clown) - gespielt von LB123:

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    Er gehört zum Stamm der Gliederfüßer. Seinen Namen hat er wegen seiner ausgeprägten Fangwerkzeuge bekommen, die denen einer Gottesanbeterin ähneln.Als Einzelgänger versteckt sich der Krebs die meiste Zeit seines Lebens zwischen Felsen und Steinen oder im Sand des Meeresbodens in von ihm angelegten verzweigten Gängen. Er kommt nur nachts zum Vorschein, um Nahrung oder ein neues Versteck zu suchen. Am Tage würde er mit seinen leuchtenden Farben vermutlich zu sehr auffallen. Er gilt als intelligent, besitzt ein hochentwickeltes Sozialverhalten und ist mit gutem Erinnerungsvermögen ausgestattet. Die Größe der Fangschreckenkrebse variiert von 1 bis 2 cm bis hin zu weit über 30 cm. Fangschreckenkrebse können in den buntesten Farben schillern, wobei die verschiedenen Farben den jeweiligen Zustand des Tieres beschreiben (rot bedeutet beispielsweise Gefahr). Am ungewöhnlichsten sind allerdings die Wahrnehmungsorgane. Die auf hohen Stielaugen platzierten Linsen sind nicht nur sehr zahlreich (10.000) - sie können auch drei Bilder gleichzeitig abliefern. Dem Krebs ist es also möglich, aus 6 verschiedenen Perspektiven zu beobachten. Die Augen können trinokular und binokular sehen. Neben 100.000 Farben können sie auch UV-Licht und polarisiertes Licht wahrnehmen. Mit einem Querband, das über seine Augen läuft, kann der Krebs sein Opfer "abtasten" und die Entfernung genau bestimmen. Mit einem zweiten Analysator zieht er dann Rasterlinien, wie beim Fadenkreuz eines Gewehres und schlägt dann blitzschnell zu.

    Blasenauge (Codename: Goldi) - gespielt von Shatala:

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    Blasenauge gehört zu den Goldfischen, wird bis zu 10cm groß und besitzt keine Rückenflosse. Das besondere an diesen Fischen sind sichtbar deren mit Flüssigkeit gefüllten Blasen unter ihren Augen. Diese Blasen entwickeln sich erst nach 6 bis 9 Monaten und können sogar so groß werden, dass der Fisch Probleme mit dem Sehen oder gar Schwierigkeiten beim Schwimmen bekommt. Die Armen.. Außerdem sind diese Blasen sehr empfindlich und können sehr leicht platzen. Diese wachsen dann aber meistens wieder nach (nicht immer). Forscher in Japan haben die Theorie aufgestellt, dass die Flüssigkeit in den Bläschen des Auges ein Anregungsmittel für das Zellwachstum sein könnte.

    Der Seestern (Codename: Stern) - gespielt von Mai Mitternacht:

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    Seesterne zählen zum Stamm der Stachelhäuter, deren Körpergröße mehrheitlich um die 20cm liegt. Sie können 5 bis gar 40 Arme haben. Wird einer dieser Arme abgetrennt (was die Seesterne selbst auch bewusst als Schutzmechanismus machen können) kann aus diesem Arm ein komplett neuer Seestern wachsen – dieser ist dann ein genetischer Klon des Elternseesterns. Seesterne gelten als quasi unzerstörbar. Seesterne fangen und fressen ihre Opfer, indem sie ihren Magen aus dem Mund stülpen. Dann lösen sie ihre Mahlzeit langsam außerhalb ihres Körpers auf, während die Beute in in ihrem Griff gefangen ist.Seesterne besitzen keine Augen, mit denen sie Objekte erkennen oder identifizieren können. An ihren Armen befinden sich jedoch mehrere Lichtsinneszellen, um Helligkeitsunterschiede in ihrer Umgebung wahrnehmen zu können. Außerdem besitzen sie weder ein Gehirn noch ein Herz und verfügen stattdessen über ein System von Nerven und Wassergefäßen (sauerstoffreiches Meereswasser zirkuliert durch diese Gefäße), das sich über ihren ganzen Körper erstreckt.

    Der Blaupunktrochen (Codename: Rochen) - gespielt von Akira:

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    Der Blaupunktrochen gehört zur Familie der Stechrochen und erreicht eine Körperlänge von 70 cm. Der nahezu kreisrunde, linsenförmige Körper ist, wie bei allen Rochen, stark abgeflacht. Er verfügt über einen pfeilförmigen Schwanz, welcher so lang ist wie der Körper. In diesem Schwanz sind die beiden Giftstachel untergebracht. Auf der gelblichen Oberseite der Tiere befinden sich die namensgebenden blauen Punkte, welche auf dem Schwanz in blaue Streifen übergehen. Zur Tarnung sind die Tiere in der Lage, die Intensität der auffälligen blauen Markierungen zu regulieren. Sie töten ihre Beute, indem sie sie mit ihren Flossen am Meeresboden feststecken. Sie haben keine Zähne und stattdessen Essenszerkleinerungsplatten an den Seiten ihres Mundes.

    Der Imperator-Kaiserfisch (Codename: Kaiser) - gespielt von Daro:

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    Der Imperator-Kaiserfisch wird bis zu 40 Zentimeter lang und bevorzugt korallenreiche Außenriffe, wie etwa das Great Barrier Reef, bis in eine Tiefe von 25 Meter. Diese Fische leben allein, paarweise oder auch zu dritt. Sie können Grunzlaute von sich geben und verscheuchen damit Eindringlinge aus ihrem Revier. Imperator-Kaiserfische machen im Laufe ihres Lebens einen Farbwechsel durch: Als Jungfische sind sie dunkelblau gefärbt mit konzentrischen weißen und hellblauen Ringen, deren Zentrum kurz vor der Schwanzwurzel liegt. Die Erwachsenen bekommen eine längs gelb-blau gestreifte Zeichnung mit markanten schwarzen Feldern am Kopf, die auch die Augen tarnen. Die Rückenflosse bekommt eine ausgezogene Spitze. Er gilt mit zunehmender Größe als eher aggressiver Fisch, der ein Rabauke zu sein scheint, was Neuankömmlinge in seinem Revier betrifft. Man könnte sagen, er versucht die Chefrolle in der Fischgemeinschaft zu übernehmen, was ihm meistens auch gelingt.

    Eines der Gründungsmitglieder der Gruppe - Handy - verspürt nach dieser langwierigen Vorstellungsrunde einen unbändigen Drang nach seinem natürlichen Lebensraum - dem Meeresgrund. So machen sich die Freunde für einen kurzen Zwischenstopp auf den Weg nach unten. Minutenlang schwimmen sie in die Tiefe und plaudern hemmungslos miteinander.

    Nach einer Weile macht sich leichte Unruhe breit, weil der Boden noch immer nicht in Sichtweite ist. Plötzlich wird die Gruppe von einer starken Strömung erfasst und weit Richtung Meeresboden geschleudert. Lautes und beängstigtes Kreischen ist nun hörbar. Einzig Handy freut sich jubelnd über dieses unerwartete Ereignis.

    Durch diese Strömung haben die Freunde die Orientierung völlig verloren und befinden sich nun inmitten der Tiefen der Tiefsee2, einem für sie völlig unbekannten Gebiet. „Geht es euch allen gut? Wie finden wir hier denn nun wieder raus, es ist ja vollkommen finster?“, fragt Goldi völlig verstört, nachdem die Fische sich von dem Schleudergang erholt hat.

    Nervöses Gemurmel tut sich innerhalb der Gruppe auf:

    Igel: „Ich bleib einfach, wo ich bin. Meine Stacheln sind der Hammer!“

    Goldi: „Mein Gold ist nicht mehr sichtbar! Ich bin wertlos, opfert mich!“

    Stein: „Oh, es ist schon Finster! Ich leg mich dann mal schlafen.“

    Okto: „Schaut her, ich bin ein Drachenfisch!“

    Drücker: „Wo bist du Seefledermaus? Lass mich deine schönen, roten Lippen küssen! Ich will was von deinem Lippenstift abbekommen!“

    Mond: „Jetzt sehe ich ja gar nicht, welche Tiere in meinen offenen Mund reinschwimmen. Ein Horror!“

    Handy: „Weiter runter, runter, runter!“

    Stern: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“

    Die Ente hingegen erblasst und wird sich der Gefahr, die nun auf die Gruppe wartet, wohl am ehesten bewusst. Sie quakt wild drauflos: „Hey, Freunde! Ich kann unsere aktuelle Tiefe nicht abschätzen, aber wir befinden uns hier im gefährlichen Marianengraben3! Die Netzhaut meines Auges nimmt so etwas nämlich über das Magnetfeld der Erde wahr4.“„WAAAS?“, antwortet Handy völlig schockierte als erster darauf. „Wie soll ich denn hier den Meeresgrund erreichen? Dafür brauchen wir ja noch Stunden!“ Maus reagiert sichtlich genervt: „Vergiss den doofen Meeresgrund. Wir müssen uns darauf konzentrieren, hier möglichst rasch zu entkommen. Ohne Licht und dem geringen Nahrungsaufkommen werden wir hier nicht lange überleben können!“

    Eines wird der abenteuerlichen Gruppe dadurch immerhin klar: Sie müssen ihre moderne, flache Hierarchie aufbrechen und einen Leitfisch, einen Anführer bestimmen.
    Nur so haben sie eine Chance der Tiefsee halbwegs koordiniert zu entkommen…

    So (oder so ähnlich - das sind ja nur die Überlieferungen) wurde am 11.02.2020 um 17:09 Uhr Meeresgeschichte geschrieben. Erstmals wagte sich eine Gruppe dort nicht hingehörender Fische (und eine Ente + ein Seestern) in die Tiefsee (nicht ganz freiwillig) und wird dort die nächsten Tage ums Überleben und wohl auch um den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe kämpfen müssen.

    Gruppenfoto der Tiefseemigranten:

    Gruppenfoto.png

    Fußnoten / Zusatzinfos zur Story

    1 - Kommunikation von Fischen:

    Fische können sehr unterschiedlich miteinander kommunizieren. Viele Fische erzeugen Geräusche mit der Schwimmblase, die der Stabilisierung, aber eben auch der Kommunikation dient. Und zwar, indem sie sie vibrieren lassen oder sie an benachbarten Organen reiben. Fische erzeugen aber auch Geräusche mit den Zähnen oder den Gräten. Es existieren aber auch andere Kommunikationskanäle, Elektrizität, aber auch Geruch, Wasser ist für dessen Übertragung ein sehr gutes Medium. Wenn sie Angst haben, verbreiten Fische Stoffe, durch die Artgenossen schnell wissen, dass Gefahr droht.

    Auch Berührungen werden von manchen Arten zur Kommunikation genutzt. Sie berühren sich, indem sie ihre Körper aneinander reiben. Der Putzerfisch etwa unterbricht manchmal seinen Reinigungsservice beim zu ihm kommenden Raubfisch und wedelt stattdessen sanft mit den Flossen gegen dessen Körper. Er tut das wahrscheinlich, um ihm zu gefallen, damit dieser "Kunde" zufrieden ist und beim nächsten Mal wieder ihn aufsucht, um sich putzen zu lassen.

    Im Korallenriff ist eine weitere artübergreifende Kommunikation beobachtet worden, zwischen zwei großen Raubfischen, dem Riesenzackenbarsch und der Muräne. Der Barsch gibt der Muräne manchmal ein Signal, eine Art Kopfschütteln, um sie einzuladen gemeinsam mit ihm auf Jagd zu gehen. Wenn die Muräne Hunger hat, dann kommt sie tatsächlich mit. Dieses Kopfschütteln ist so besonders, weil es auf etwas verweist, das sowohl zu einem anderen Zeitpunkt als auch an einem anderen Ort stattfinden wird und gilt damit als hochentwickeltes, selten auftauchendes Signal.

    2 - Infos zur Tiefsee:

    Als Tiefsee werden die Großteils bis völlig lichtlosen Bereiche des Meeres ab einer Mindesttiefe von 200m (eine mögliche Definition) bezeichnet. Es gibt dort aufgrund des fehlenden Lichts (Sonnenlicht dringt bis etwa 1000m Tiefe ein) keine Pflanzenwelt, jedoch eine vielfältige Tierwelt, welche sich an die dortigen Bedingungen stark angepasst hat. So haben die Bewohner zum Beispiel entweder verhältnismäßig sehr große Augen (um schwache Lichtreste aufzufangen) oder gar keine. Manche Tiefseefische können auch mittels Bakterien Lichtsignale aussenden – entweder zur Kommunikation mit Artgenossen oder dem Anlocken von Beute.

    3 - Infos über den Marianengraben:

    marianengraben.jpg

    Der tiefste Punkt ist tiefer als der Mount Everest hoch ist: 10.994m.

    Die Region gehört zu dem etwa 40 000 Kilometer langen Pazifischen Feuerring, an dem die meisten Erdbeben und Vulkanausbrüche auftreten.

    Immer wieder führen Wissenschaftler Expeditionen zum Marianengraben durch auf der Suche nach neuen Lebensformen. Bei etwa Null Grad und in totaler Finsternis bei etwa 10 000 Metern Tiefe haben sich die Lebewesen (einzigartige Amöben und riesige Einzeller) an die unwirtliche Gegend angepasst. In diesen Tiefen herrscht ein Druck, der 1000-fach höher ist als auf der Erdoberfläche. Dieser Druck ist vergleichbar damit, als wenn man einen Kleinwagen auf einen Daumennagel stellt.

    4 - Orientierungssinn von Enten:

    Enten orientieren sich unter anderem auch am Magnetfeld der Erde, was vor allem für die Wasserlandung bei Windstille benötigt wird. Es ist noch nicht endgültig geklärt, wie sie dieses wahrnehmen, wahrscheinlich geschieht dies aber über die Netzhaut des Auges.


    HD-Wahl bis 12.02.2020, 21:00 Uhr.
    Bei Unentschieden entscheidet das Los.

    Die Story lässt natürlich keinerlei Rückschlüsse auf Rollen oder ähnliches zu. (Story != Spiel)

    Das Spiel beginnt - ihr dürft nun posten. Viel Spaß!

    Deadline auf 12.02.20 21:00 gesetzt

    Die Tiefseemigranten

    Ein Standardspiel/Ausbildungsspiel von MichaelCR97 (SL-Ausbilder: Alohomora)

    Start.jpg

    Hunderte bis gar tausende Meter unter der Wasseroberfläche schlummert eine Welt, welche als weniger erforscht als die Mondoberfläche gilt.
    Neben neuen Erfahrungen, die ihr dort sammeln könnt, werdet ihr aber auch dringend Überlebenstechniken entwickeln müssen, um den Gefahren und Monstern der Tiefsee zu entkommen.
    Blubb blubb blubb!

    Zeiten:

    Beginn: voraussichtlich 11.02.2020, 20:00 Uhr

    HD-Wahl: 12.02.2020, 21:00 Uhr (bei UE: Los)

    Lynchung: 21:00 Uhr

    Nachtaktionen: 21:30 Uhr

    Reaktive Rollen: 21:50 Uhr

    Nachtpost: danach (ca. 22:00 Uhr)

    Spielattribute:

    Spieltyp: Standardspiel

    Gegenstände: können vorkommen

    Outing: inaktiv

    Postzwang: aktiv, mind. 1 Post/Spieltag (Abmeldung 1x möglich)

    Stimmzwang: inaktiv

    Lynchzwang: aktiv

    Fresszwang: inaktiv

    Lynchtyp: Demokratie (Variante: Richter)

    Spielende: Showdown


    Teilnehmerliste [5/12]:

    • Dorfbewohner Akira - gelyncht Tag 3
    • Dieb (Polarwolf/Aurawolf) => Aurawolf Daro - HD ab Tag 0 - überlebt und gewinnt
    • Scharfzahn Ente - überlebt und gewinnt
    • Rabe Fayks - überlebt
    • Stiefmutter Lark - gefressen Nacht 3
    • Lykanthropin LB123 - gelyncht Tag 1
    • Dorfbewohner Mai Mitternacht - gefressen Nacht 2
    • Dorfbewohner MalloN - gefressen Nacht 4
    • Mathematiker Marceldavvis - gelyncht Tag 2
    • Schmied Meliha - überlebt
    • Traumwolf Shatala - überlebt und gewinnt
    • Geisterseher mit Ring der Armut (2) Torge - gefressen Nacht 1

    Warteliste: Kimberly

    Rollen wurden per Zufallsverfahren verteilt und werden nun nach obiger Teilnehmerliste der Reihe nach zugeschickt.

    Falls jemand Fragen zum Spiel / Rollen / Outing / Ablauf / etc. haben sollte, könnt ihr mir diese natürlich gerne in der Rollen-PN stellen.

    Links:

    Tag 0: HD-Wahl

    Nacht 1

    Tag 1: Lynchung

    Nacht 2

    Tag 2: Lynchung

    Nacht 3

    Tag 3: Lynchung

    Nacht 4 (Spielende)

    Das Wolfsteam fänd ich auch mal in nem nicht anonymen Spiel nett :D

    vielleicht ist Michael ja im nächsten Game wieder mit in der Wolfskonvi

    Man munkelt, dass das stimmen könnte, ich hoffe ihr lyncht mich nicht gleich T1. :ugly:

    Dann sind jetzt ja eigentlich alle Personen bekannt (Gmork = LB mal vorausgesetzt) - außer halt Wolf-Link 1. :)

    Ich war... (wurde von jemandem auch richtig erraten, weiß aber nicht mehr von wem):

    Spoiler anzeigen

    Fenriswolf

    Wusste ichs doch xD

    Ich hatte auch wirklich das Ziel mich ziemlich stark zu verstellen. Gegen Ende habe ichs dann aber sein lassen xD

    Noira Ich hatte zwischendurch tatsächlich das Gefühl, dass du auch mitspielst. Schaffte es aber nicht, dich auch nur halbwegs zuzuordnen^^

    Danke MalloN für deine echt geilen Rpgs

    Danke :D
    Nur heute war ein bisschen die Luft raus. Ich bin auch echt froh, dass es nicht noch länger ging, denn morgen ist mir jetzt noch was dazwischen gekommen, wodurch ich gar keine Zeit zum ausführlichen RPG-Schreiben mehr hätteX/

    Fand die Texte auch wirklich super, auch als nicht so großer HP-Fan :thumbup: