Spiel 103 | Matrixspiel | Jugolas | Rebecca - 1. Akt | 5/11 + 1 I Dorfsieg



  • ein Matrixspiel von Jugolas


    Und der Mond scheint hell,
    Und der Fliederduft
    Ist so süß und sehnsuchtschwer.
    Und wie damals liegt Unheil in der Luft,
    Doch heut schreckt es mich nicht mehr


    Ich hab geträumt von Manderlay
    Und der vergangenen Zeit.
    Von Sehnsucht, Schuld und Dunkelheit
    Und von Liebe, die befreit.



    Zeiten:

    Beginn: 08.07.2021, entweder bis 18 Uhr oder spät Abends

    HD-Wahl: 09.07.2021, 19 Uhr

    Lynchung: 19 Uhr

    Nachtaktionen: 19:30 Uhr (+ 15 min. für reaktive Rollen)

    Nachtpost: danach


    Spielattribute:

    Spieltyp: Matrix

    Lynchtyp: Demokratie

    Spielende: Überrennen

    Gegenstände: aktiv

    Outing: aktiv

    Stimmzwang: inaktiv

    Lynchzwang: inaktiv,

    Postzwang: aktiv, mind. 1 Post/Spieltag

    Fresszwang: inaktiv



    Besonderheiten:


    • Es herrscht Nachtruhe.
    • Das Spiel findet bei 11 (ohne DB) oder 12 Spieler*innen als Matrixspiel statt. Dies ist der von mir präferierte Spieltyp. Bei mehr oder weniger Spielern wird es wahrscheinlich ein Standardspiel
    • Matrixspiel: Das Setting ergibt sich aus einem Basissetting WW, DB, DB + Ring des Lebens, Märtyrer und einer Zeile oder Spalte der folgenden Matrix: (aus Gründen der Platzeffizienz verwende ich das generische Maskulinum. Es fühlen sich bitte Personen jeden Geschlechts inkludiert. :) )

    ABCDEFGH
    1NebelmediumWWDBHB
    DBDBWWMeuchler
    2SeherDBWWDBWWAussätzigeDBDB
    3WWHeilerDBDBInquisitorDBWWDB
    4DBDBDB Dieter
    WWKräuterhexeNebelmediumDBWW
    5DBPrinzWWDBDBWW Wolfgang
    DBJeremias
    6LykaDBDBWWWWSchmiedTratscheDB
    7WWSDBRKAugeDBWWPrinzDB
    8DBWWJägerG.SeherDBDBDBWW


    Teilnehmende:

    • Akira - Prinz
    • Doscho - Dorfbewohner, gefressen Nacht 3
    • einhornlasagne - Jeremias
    • Feles - Werwolf, gelyncht Tag 1
    • Jopnu - Werwolf, gelyncht Tag 3
    • Lark - Dorfbewohner, Waldlauf wg Inaktivität
    • LB123 - Werwolf Wolfgang, gelyncht Tag 4
    • Leon - Dorfbewohner, gelyncht Tag 2
    • MichaelCR97 - Dorfbewohner
    • Sunset - Märtyrerin, gefressen Nacht 1
    • Xaver - Dorfbewohner mit Ring des Lebens

    "Science is unapologetic. As am I."

    „Ineptitude is the true killer."

    Dr. Caustic


    Orchideen sind ganz besondere Blumen,

    manchmal sehen sie aus, als wären sie tot.

    Aber irgendwann, ganz unerwartet,

    blühen sie wieder weiß und dunkelrot.

    Mrs. Danvers in "Sie ergibt sich nicht"

    7 Mal editiert, zuletzt von Sunset ()

  • Jugolas

    Hat das Thema geschlossen
  • AKT I

    PROLOG

    Ruine von Manderley. Nacht. Der Zauber des Mondlichts erweckt die zerfallenen Mauern des vor Jahrzehnten ausgebrannten Herrenhauses Manderley zu spukhaftem Leben. Die Fenster erscheinen wie einst erleuchtet vorn Glanz der Lüster. Es ist die unwirkliche Vision eines Traums. Mrs. de Winter, als junge Frau nur "Ich" genannt, jetzt gereift und in ihren besten Jahren, löst sich aus den Schatten der Ruinen und kommt langsam nach vorne.

    ICH:
    Ich hab geträumt von Manderley...

    In dem Rest des alten Gemäuers erwachen die „Schatten" der Vergangenheit und raunen ...

    SCHATTEN:
    Modernde Steine und schwarze Fassaden, so geisterhaft und unnahbar. Schatten der Nacht, vor denen wir floh'n, raunen von dem, was war.

    ICH:
    Und der Mond scheint hell, und der Fliederduft ist so süss und sehnsuchtsschwer. Und wie damals liegt Unheil in der Luft, doch heut schreckt es mich nicht mehr. Ich hab geträumt von Manderley und der vergangenen Zelt, von Sehnsucht, Schuld und Dunkelheit und von Liebe, die befreit. Nach und nach treten die Schatten aus der Ruine. Indem sie Gestalt gewinnen, werden die diversen Akteure unserer Geschichte erkennbar.

    Und Rebeccas Geist schwebte unsichtbar durch das Haus und kam mir nah Und da war mir klar, ich entgeh' ihr nur, wenn ich weiss, was hier geschah

    ICH & SCHATTEN:
    Wir finden Stärke in Gefahr und Hoffnung in schwerer Zeit. Ich hab geträumt von Manderley und von Liebe, die befreit. wenn ich weiss, was hier geschah.

    ICH & SCHATTEN:
    Wir finden Stärke in Gefahr und Hoffnung in schwerer Zeit. Ich hab geträumt von Manderley und von Liebe, die befreit.

    Die Schatten ziehen sich zurück und verschwinden im Dunkel. Die Traumvision von Manderley löst sich auf, während die Szenerie wechselt.

    ICH:
    Alles fing in Frankreich an, damals im April Neunzehnhundertsechsundzwanzig, in der Eingangslounge eines Grand Hotels in Monte Carlo...

    Sie geht ab. Lichtwechsel.


    Szene 1 Hotellobby.

    24. April 1926. Die Eingangshalle eines der besten Hotels der Zwanziger Jahre. Bequeme Sitzgruppen unter Kronleuchtern zwischen Marmorsäulen und Kübelpalmen. Dahinter die Hotelrezeption. Seitwärts der Hotellift. Mrs. Van Hopper, eine kleine korpulente Dame Mitte Fünfzig, sitzt auf einem der Sofas. Ein Kellner serviert Kaffee. Sie lässt mit einer Lorgnette vor den Augen den Blick suchend durch die Halle schweifen.


    MRS. VAN HOPPER (zu dem Kellner): Sie kennen doch meine Gesellschafterin. Haben Sie sie gesehen?

    KELLNER: Nein, bedaure Madame.

    Die Tür des Hotellifts öffnet sich. "Ich" tritt auf Sie ist jetzt wesentlich jünger als in der ersten Szene, eine schüchterne und unsicher aufiretende Frau Anfang zwanzig. Sie hält eine Illustrierte in der Hand.


    MRS. VAN HOPPER: Da bist du ja endlich! Wo um Himmels Willen warst du so lang?

    ICH: Ich musste noch die Modezeitschrift holen...

    MRS. VAN HOPPER: Warum denn das?

    ICH: Sie wollten sie lesen, Mrs. Van Hopper.

    MRS. VAN HOPPER: Ich bezahle für Deine Gesellschaft, mein Kind, und ich hass es zu warten.

    ICH: Sorry, Mrs. Van Hopper.

    MRS. VAN HOPPER: Keine Sahne! - Dieser Kellner ist ein Vollidiot.

    ICH: Ich ruf ihn, Mrs. Van Hopper. "Ich" hebt die Hand, um den Kellner zu rufen.

    Bitte, Monsieur.

    MRS. VAN HOPPER: Nenn ihn nicht Monsieur! Und bitte ihn nicht.

    ICH (lächelnd): Bittesehr, etwas Sahne.

    MRS. VAN HOPPER: Mein Gott!

    In Fünf-Sterne-Hotels
    schenkt der zahlende Gast dem Kellner kein Lächeln.

    ICH: Sorry, Mrs. Van Hopper.

    MRS. VAN HOPPER: Statt Bitte zu sagen, das merk dir, mein Kind,

    gibt man hier Befehle.

    Der Kellner bringt das Sahnekännchen.

    ICH: Ja, Mrs. Van Hopper.

    MRS. VAN HOPPER: Verwahrlost und elternlos kamst du zu mir.

    Ich nahm dich aus Mitleid.

    ICH: Das weiss ich, Mrs. Van Hopper.

    MRS. VAN HOPPER:

    Zum Dank muss ich mich täglich für dich genier'n,

    und mehr und mehr wird mir klar:

    Mrs. Van Hopper giesst etwas Sahne in ihren Kaffee und steckt dann ihre halbgerauchte Zigarette in das Sahnekännchen.


    Du wirst niemals eine Lady, weil dir jede Klasse fehlt.

    Du wirst immer eine kleine, unscheinbare,

    scheue graue Maus sein.

    So sehr ich mich auch quäle, ganz egal, was ich erzähle. Dir fehlt, worauf es ankommt.

    Nein, du wirst niemals eine Lady sein.


    "Ich" hört nicht wirklich zu, denn sie beobachtet den Auftritt eines eleganten Herrn Anfang vierzig. George Fortescue Maximilian de Winter (Maxim) spricht mit dem Rezeptionisten und geht zum Aufzug.


    Hörst du mir zu? Was gibt's zu glotzen? In Fünf-Sterne-Hotels,

    das merk dir, mein Kind, begafft man nicht Fremde.

    ICH: Sorry, Mrs. Van Hopper.

    Mrs. Van Hopper greift nach ihrer Lorgnette und betrachtet Maxim de Winter.

    MRS. VAN HOPPER: Oh! Hallo! Na, so was! Das ist ja Mr. de Winter.

    ICH: Ein Bekannter von Ihnen?

    MRS. VAN HOPPER: Liest du keine Illustrierten?

    ICH: Ich lese lieber Bücher, Mrs. Van Hopper.
    MRS. VAN HOPPER: In feiner Gesellschaft muss man wissen, mein Kind,

    wer begehrt und verehrt wird.

    Auf dem Weg zum Ausgang durchquert Maxim die Halle. Mrs. Van Hopper hebt den Arm und winkt ihm zu.


    Mr. de Winter! Hallo! Hier!

    Maxim bleibt stehen, unsicher, woher ihn diese Frau kennt.

    MAXIM: Guten Abend.

    MRS. VAN HOPPER: Erinnern Sie sich? Edith Van Hopper. Park Avenue, New York! Setzen Sie sich doch, {zu "Ich') Sag dem Kellner, er soll noch eine Tasse bringen. Mr. de Winter wird seinen Kaffee mit uns einnehmen.


    Er winkt dem Kellner und setzt sich.

    MAXIM: Ich muss Ihnen leider widersprechen. Sie beide werden ihren Kaffee mit mir einnehmen.

    MRS. VAN HOPPER: Ich habe Sie sofort erkannt, Mr. De Winter. Was für eine angenehme Überraschung. Ich dachte Sie sind um diese Zeit in Manderley, Ihrem verwunschenen Schloss in Cornwall.

    MAXIM: Manderley ist schön, aber nicht so sonnig.

    Maxim mustert "Ich", die vergebens vorgibt, sein Interesse nicht zu bemerken. Für einen langen Moment treffen sich ihre Blicke.


    MRS. VAN HOPPER: Ja, das Wetter ist gut in Monte. Allerdings ist momentan wenig los hier. Ich langweile mich grässlich. Aber jetzt habe ich ja Sie getroffen. Gemeinsam werden wir das Beste daraus machen.

    MAXIM (ZU "Ich"): Und wie gefällt Ihnen Monte Carlo?

    ICH: Na ja, ich ... ich finde es irgendwie ... unwirklich ...

    MRS. VAN HOPPER: Sie ist verwöhnt, Mr. de Winter. Die meisten Mädchen in ihrem Alter würden ihr Augenlicht dafür geben, einmal Monte zu sehen.

    MAXIM: Ich denke, das wäre der Sache nicht sehr dienlich.

    MRS. VAN HOPPER: Hat Ihr Butler schon Ihre Sachen ausgepackt?

    MAXIM: Ich habe keinen Butler. Vielleicht macht es Ihnen Spaß, mir zu helfen.

    MRS. VAN HOPPER: Ich? Sie scherzen. (Wendet sich an "Ich") Vielleicht solltest du Mr. de Winter zur Hand gehen.

    Kofferauspacken kannst du ja.

    MAXIM: Ein charmantes Angebot, aber mein Motto heißt:

    Selbst ist der Mann. Es war mir ein Vergnügen, meine Damen. Maxim geht ab.

    MRS. VAN HOPPER: Sehr abrupt, dieser Abgang. Ich fürchte, mein Kind, du hast ihn vertrieben.

    ICH: Ich?

    MRS. VAN HOPPER: Deine vorlaute Antwort war sehr peinlich, mein Kind. Du hast ihn verärgert.

    ICH: Das war nicht meine Absicht.

    MRS. VAN HOPPER: DU hast die Unterhaltung auf dich gelenkt;

    und mich und dich blamiert.

    ICH (ganz in Gedanken): Ich traf noch keinen Mann wie ihn, so seltsam, so geheimnisvoll.

    Ich hoff, ich seh ihn wieder.

    MRS. VAN HOPPER: Du hast nicht sein Niveau, mein Kind! Du wirst niemals eine Lady,

    weil dir jede Klasse fehlt. Du wirst immer eine kleine, unscheinbare,

    scheue graue Maus sein.

    So sehr ich mich auch plage, es ist sinnlos, was ich sage.

    Es fehlt dir die Nonchalance, Darling! Die Contenance und Elegance!

    Nicht die geringste Chance, Darling! Aus dir wird keine Lady,

    das steht fest!

    Und jetzt komm! Mir geht's miserabel. Ich glaube, ich krieg' eine Grippe. Ich werde morgen im Bett bleiben.


    Sie gehen ab in Richtung Aufzug, während es dunkel wird und die Szene sich verwandelt.


    HD-Wahl: Morgen, 19 Uhr

    "Science is unapologetic. As am I."

    „Ineptitude is the true killer."

    Dr. Caustic


    Orchideen sind ganz besondere Blumen,

    manchmal sehen sie aus, als wären sie tot.

    Aber irgendwann, ganz unerwartet,

    blühen sie wieder weiß und dunkelrot.

    Mrs. Danvers in "Sie ergibt sich nicht"

    Einmal editiert, zuletzt von Jugolas ()

  • Deadline auf 09.07.21 19:00 gesetzt

    "Science is unapologetic. As am I."

    „Ineptitude is the true killer."

    Dr. Caustic


    Orchideen sind ganz besondere Blumen,

    manchmal sehen sie aus, als wären sie tot.

    Aber irgendwann, ganz unerwartet,

    blühen sie wieder weiß und dunkelrot.

    Mrs. Danvers in "Sie ergibt sich nicht"

  • Hallo, mein Name ist Dieter. Ich spiele zum ersten mal Werwolf und ich habe die Rolle Dorfbewohner bekommen. Wolfgang finde ich bereits sehr verdächtig, kann mir geht vorstellen, dass der böse ist. Mein HD-Favoriten sind Jeremias und Sunset. Auf ein tolles Spiel.

    [23:19:28] <Daro> Daro errichtet eine Xaver-Statue in Bamberg :D

  • :thumbup: Hallo Dieter! Nett dich kennenzulernen!
    Mein Name ist Königin Sunset und bin aufgrund meiner Regierungserfahrung natürlich bestens als HD geeignet!

    Eure Royale Highness kann euch voraussichtlich jeden Abend empfangen, lediglich morgen ist Sie auf einem Ausritt durch die Länderrein und daher nicht verfügbar.


    Auf eine schöne unterhaltsame Runde! :imp:

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