Beiträge von Jugolas

    Nacht 1

    Szene 3a

    Bootshaus.

    Auf der Suche nach ihrem Mann steht "Ich" plötzlich vor dem Bootshaus. Wie immer kauert dort Ben. Er spielt mit Steinen und blickt auf, als "Ich " näher kommt.

    ICH: Maxim! Wo bist du? Maxim!

    BEN: Sie's fort. Sie's fort jetz'.

    Kommt nimmermehr.

    Liegt draussen im Meer drunten, und kann nie mehr zurück.

    Versunken, ertrunken!

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    Knarrend öffnet sich die Tür des Bootshauses. Ben springt auf und rennt davon. Im Türrahmen steht Maxim, ungepflegt, übernächtigt, leichenblass.

    ICH: Maxim! Ich hatte solche Angst um dich. Bitte, Maxim, bitte verzeih' mir!

    MAXIM: Dir verzeihen? Was hätte ich dir zu verzeihen?

    ICH: Wegen gestern Abend.

    MAXIM: Ach das. Das ist nicht mehr wichtig. Nichts ist mehr wichtig. Zu spät. Unser kleines bisschen Glück- vorbei. Aus.

    ICH: Das weiss ich Maxim. Gegen Rebecca komme ich nicht an. Sie ist zurückgekehrt.

    Mehr denn je sehnst du dich nach Rebecca. Niemand kann sie dir ersetzen.

    Du wirst immer um sie trauern, darum wirst du

    mir nie gehören.

    Ich werf es dir nicht vor,

    und ich will dich nicht trennen von Rebecca. Du musst mich gar nicht lieben,

    wenn ich nur bei dir sein kann, um dir Liebe

    und Trost zu geben.

    Ich weiss, sie lässt dich niemals los. Du liebst sie zu sehr.

    MAXIM: ZU sehr? Rebecca? Ich habe sie nicht geliebt.

    ICH: Was?

    MAXIM: Ich habe Rebecca gehasst.

    Szene 3b Geständnis.

    MAXIM: Sie war bösartig, gemein und durch und durch verdorben. Zu Liebe war sie gar nicht fähig.

    Keiner hat sie durchschaut. Jeder Mann, der sie sah, war fasziniert,

    wie freundlich und charmant sie war. Alle führte sie hinters Licht,

    genau wie mich.

    Sie liefen ihr nach

    und umschwärmten sie. Jeder war wie von Sinnen. Genau wie ich.

    Kein Lächeln war je so kalt. Es nahm mir den Verstand.

    Vielleicht vergess' ich ihr Gesicht, jedoch ihr Lächeln vergess' ich nicht.

    Erinn're dich an die Fahrt in die Berge mit mir.

    Ich fuhr auch mit ihr

    auf die Höhen von Monte Carlo. Dort hat sie mir erklärt,

    dass sie mich nur benutzt. "Ich schlag' ein Deal vor," sagte sie schlau.

    "Ich betrüg' dich weiter, doch ich spiel deine Frau."

    Aus Angst vor dem Skandal

    liess ich mich ein auf den elenden Handel. Scheidung war für die de Winters tabu.

    Die Familienehre

    war mehr wert als mein Stolz. Das wusste sie,

    und genoss den Triumph. Kein Lächeln war je so kalt, wie gut hab ich's gekannt.

    Vielleicht vergess' ich ihr Gesicht, jedoch ihr Lächeln vergess' ich nicht. Zuerst tat sie ihren Teil,

    spielte die Ehefrau. Und Manderley,

    so wie es heute bewundert wird, sorgsam renoviert,

    ist gänzlich das Werk von Rebecca.

    Doch dann lud sie ohne jede Scham ihre Liebhaber ein,

    hat hier im Bootshaus die Nächte verbracht. Ich warnte sie,

    doch ihr Blick

    war voll Spott.

    Kein Lächeln war je so kalt...

    Einer ihrer Liebhabern war ein Cousin von ihr. Ein windiger Bursche namens Jack Favell.

    ICH: Ich kenne Favell. Er war hier, als du in London zu tun hattest.

    MAXIM: Warum zum Teufel hast du mir das nicht erzählt?

    ICH: Ich dachte, es würde dich wieder an Rebecca erinnern.

    MAXIM: Mich an Rebecca erinnern? Mein Gott, als ob das nötig wäre.

    Eines Nachts

    kam sie heim aus London, doch sie blieb nicht im Haus.

    Und als ich Licht im Bootshaus sah, war ich sicher, dass sie mit Favell

    hier unten war. Genug ist genug, dachte ich. Und ging ins Bootshaus. Doch siehe da -

    Rebecca war allein.

    Gelangweilt lag sie auf der Couch, und ihr

    Aschenbecher voller Kippen stand am Boden.

    Sie war blass, schwach, doch voll Hass.

    Ich sagte ihr: "Du brichst

    dein verdammtes Versprechen. Du wirst schamlos.

    Du treibst es in meinem Haus so als ob's ein Bordell war." Da stand sie auf,

    warf den Kopf zurück und sagte lächelnd:

    "Was machst du,

    wenn ich ein Kind bekomm? Man wird denken,

    es war deins.

    Auf jeden Fall ist es meins. Und einmal wird Manderley ihm gehör'n.

    Deine perfekte Gattin, Max, wird die perfekte Mutter sein.

    Und du spielst den Papa als der perfekte Narr."

    Kein Lächeln war je so kalt, So lächelte nur sie ...

    Mir stieg das Blut zu Kopf. Ich stiess sie weg.

    Und sie stürzte und fiel.

    Ich weiss nicht, wie's geschah. Sie lag da.

    Ich dachte, ich helf ihr auf.

    Jedoch:

    Sie war tot...

    ...und lächelte noch.

    Dann trug ich sie auf ihr Boot und brachte sie nach unten. Dann fuhr ich das Boot hinaus und versenkte es,

    wo man es heute fand. Sie hat mich besiegt.

    Sie gewinnt noch im Tod! Kein Lächeln war je so kalt» Es nahm mir den Verstand.

    Es ist ihr Lächeln, das ich vor mir seh', wohin ich auch geh'.

    Kein Lächeln war je,

    kein Lächeln war je so kalt.

    ICH: Warum hast du nicht die Polizei gerufen? Es war doch ein Unfall...oder?

    MAXIM: Ich weiss es nicht. Ich schwöre, ich weiss es nicht. Jetzt ist alles aus. Rebecca hat gewonnen.

    ICH: Unsinn. Außer dir und mir weiß niemand auf der Welt, was wirklich geschehen ist. Und niemand wird es je erfahren.

    MAXIM: Schau mich an! Das Kind in deinen Augen ist verschwunden.

    ICH: Ja. Ich werde nie mehr ein Kind sein.

    MAXIM: Kannst du mir ins Gesicht sehen und sagen, dass du mich noch immer liebst?

    ICH: Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr.

    Sie greift nach seiner Hand und drückt sie. Es wird dunkel. Verwandlung

    Dorfbewohnerin Sunset wurde gefressen.

    Es wird Tag

    Deadline auf 18.08.21 20:00 gesetzt

    HD-WAHL

    Szene 2


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    Strand.

    Am felsigen Ufer unterhalb der Klippen von Manderley haben sich zahlreiche Bewohner der Küste versammelt, um Besatzung und Fracht eines gestrandeten Schiffs zu bergen.

    MENGE: Raketen! Ein Schiff gestrandet

    am Riff! Da drüben! Der Bug!

    Ein Licht!

    Sie haben die Bucht

    mit dem Hafen verwechselt.

    Der Nebel war wieder sehr dicht.

    Auf der Suche nach Maxim irrt "Ich " durch den Nebel.

    MENGE: Der Flagge nach ein französisches Schiff.

    Sitzt fest und kommt

    nicht mehr weg.

    Der Rumpf ist geborsten, und bald wird es sinken.

    Das Wasser

    läuft schon übers Deck.

    ICH: Maxim! Maxim!

    MENGE: Hey, ho, verteilt euch! Der Preis ist es wert.

    Die Schwimmwesten übergestreift! Hey, ho, beeilt euch!

    Das Strandgut gehört

    dem, der zuerst danach greift!

    Endlich hat "Ich " ein bekanntes Gesicht entdeckt, nämlich Frank Crawley.

    ICH: Frank! Wo ist Maxim?

    FRANK CRAWLEY: Sicher mit einem der Boote hinausgefahren. Maxim ist immer unter den ersten, wenn Not am Mann ist.

    MENGE: Hey, ho, ans Ruder! Ein Schiff ist in Not.

    Rettet, was treibt in der Flut!

    ICH (zu sich): Wenn ihm nur nichts zustößt! Auf einmal steht Jack Favell hinter ihr.

    JACK FAVELL: Keine Sorge. Das Meer ist hier kaum tiefer als ein Ententeich.

    ICH: Mr. Favell?

    JACK FAVELL: Freut mich, dass Sie sich an mich erinnern, Mrs. de Winter.

    ICH: Was machen Sie hier?

    JACK FAVELL: Ich liebe Katastrophen. Es macht Spaß, dem Unglück von anderen zuzuschauen. Jack Favell geht weiter und verschwindet im Nebel.

    MENGE: Hey, ho, ihr Leute!

    Dass keiner sich schont

    an einem Morgen wie heut.

    Hey, ho, macht Beute!

    Das Strandgut belohnt,

    den, der die Mühe nicht scheut.

    Frank Crawley berichtet "Ich" über den Stand der Rettungsmaßnahmen.

    FRANK CRAWLEY & MENGE: Die Beamten vom Wachboot sind draussen beim Schiff,

    und ein Taucher prüft grade das Leck.

    Frank Crawley verlässt "Ich", um sich um die Bemannung eines Boots zu kümmern.

    MENGE: So ist es Recht,

    tausend Jahre lang schon:

    Strandgut ist Handgut und frei!

    "Ich " hört Schritte im Nebel und dreht sich um.
    ICH: Maxim!

    Doch es ist abermals Jack Favell.

    JACK FAVELL: Bedaure, wieder nur ich. Aber ich bringe Neuigkeiten. Der Bericht des Tauchers liegt vor.

    ICH: Ich suche meinen Mann. Der Bericht des Tauchers interessiert mich nicht.

    JACK FAVELL: Das sollte er aber. Als der Mann da unten den Kiel untersuchte, entdeckte er ein Wrack am Meeresboden. Das Segelboot von ... Rebecca.

    ICH: O Gott! Ich muss Maxim finden, bevor er davon hört.

    JACK FAVELL: Warten Sie! Das ist noch nicht alles. Auf dem Kabinenboden liegt eine Leiche.

    ICH: Ein Leiche?

    JACK FAVELL: Gruselig, was?

    Sie läuft davon. Jack Favell lacht.

    MENGE 1: Der Flagge nach ein französisches

    Schiff.

    Sitzt fest und kommt

    nicht mehr los.

    Der Bug ist beschädigt. Der Rumpf ist geborsten. Es sinkt gleich.

    Das Leck ist zu gross.

    MENGE 2 (gleichzeitig): Hey, ho, verteilt euch!

    Das Schiff ist zerstört.

    Es hat

    einen Felsen gestreift. Hey, ho, beeilt euch!

    Das Strandgut gehört

    dem, der zuerst danach greift!

    JACK FAVELL (gleichzeitig): Jemand kriegt jetzt

    einigen Ärger. Schicksal nimm deinen Lauf.

    Für ihn

    wird es jetzt unangenehm.

    Ich aber freu mich drauf.

    MENGE & JACK FAVELL:

    Strandgut ist Handgut. Holt es ein!

    Strandgut ist Handgut. Bringt es rein!

    Strandgut ist Handgut. Tragt es heim!

    Strandgut ist Handgut. Strandgut ist Handgut. Holt es ein!

    Strandgut ist Handgut. Bringt es rein!

    Strandgut ist Handgut. Tragt es heim!

    Strandgut ist Handgut. Strandgut ist Handgut. Strandgut ist Handgut.

    Blackout. Verwandlung.

    Jewel wird HD.

    Es wird Nacht

    -----------

    Stand Tag 1

    Alohomora (2): Doscho, Jewel

    Doscho (1): Alohomora

    Jewel (4): Sky, FMLii, Lark, Leon

    Xaver (3): Sunset, Xaver, MichaelCR97

    Deadline abgelaufen

    ZWEITER AKT

    Szene 1a

    Gang.

    Während sich der Vorhang hebt, geht die Entr Acte Musik gleitend in die Szenenmusik über. Man hört das Meer rauschen. Ein nebeliger Tag dämmert herauf. Es ist der Morgen nach dem Kostümball. Mrs. Dan vers steht am Fenster und lauscht auf die Brandung. Durch den kaum erleuchteten Gang vor dem Zimmer irrt "Ich ". Sie trägt einen Morgenmantel. Man sieht ihr an, dass sie eine schlaflose Nacht hinter sich hat. Sie klopft an die Tür. Mrs. Danvers rührt sich nicht.

    ICH: Maxim? Bitte, Maxim. Ich weiß, dass du da drin bist. Dein Bett war unberührt. Die Erinnerung hat dich in Rebeccas Zimmer getrieben.

    Und schuld bin ich, weil ...

    Aber ich schwöre dir

    Ich hatte doch keine Ahnung,

    dass ich dasselbe Kleid trug wie Rebecca.

    Ich wollt' du könntest vergessen.

    Doch du lebst noch mit Rebecca, denn du liebst sie,

    liebst sie noch immer.

    Ich hab' es längst bemerkt:

    Wenn wir uns küssen, denkst du an Rebecca. Und kommt sie auch nie mehr wieder,

    du wirst ewig auf sie warten. Was auch immer ich dir bedeute. Und wenn du mich ansiehst, vergleichst du mich mit Rebecca.

    Und wenn du durch das Haus gehst, spricht jeder Gegenstand von Rebecca. Wo immer wir geh'n und steh n,

    sie folgt dir nach wie ein Schatten. Was auch immer wir tun,

    du denkst jedesmal:

    Das tat ich auch mit Rebecca, und auch das tat ich mit Rebecca,

    und das und das und das! Mrs. Danvers geht zur Tür. Was ich auch tu, ist falsch.

    Immer wieder steht zwischen uns Rebecca. Sie lebt in deinen Gedanken.

    Nie wirst du mir ganz gehören. Immer fällt auf mich ihr ...

    Mrs. Danvers öffnet die Tür und betrachtet "Ich " mit spöttischer Herablassung. "Ich" starrt Mrs. Danvers an, als wäre sie ein Gespenst.

    ... Schatten. -

    Szene 1b Rebeccas Zimmer.

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    MRS. DANVERS: Guten Morgen, Madam.

    ICH: Sie?

    MRS. DANVERS: Sie sind früh auf heute, Madam. Haben Sie schlecht geschlafen?

    ICH: Ich habe kein Auge zugemacht.

    Mrs. Danvers geht zum Fenster zurück. "Ich " zögert einen Augenblick lang, bevor sie ihr nachgeht, um sie zur Rede zu stellen.

    MRS. DANVERS: Das Wetter. Der Nebel drückt aufs Gemüt. "Ich" kann ihre Verbitterung nicht länger verbergen.

    ICH: Sie wissen genau, was auf mein Gemüt drückt, Mrs. Danvers. Ihr Kostümvorschlag...

    Das Ganze war eine böse, hinterhältige Falle. Wie dumm ich war! Sie wollten mich bloßstellen.

    Warum? Warum hassen Sie mich? Was habe ich Ihnen getan?

    Mrs. Danvers dreht sich um. Ihr Gesicht ist voll Verachtung.

    MRS. DANVERS: Sie wollen Mrs. de Winters Platz einnehmen.

    Nachts

    in dem Haus am Meer

    seufzen die Schatten. Hüte dich!

    Fürchte dich! Alle Tür'n sind verboten,

    versperrt und bewacht. Und wer hier eindringt, soll verflucht sein

    und verloren.

    Jeder Raum

    in diesem Haus atmet Melancholie. Alle Dinge hier warten auf sie.

    Rebecca,

    wo du auch immer bist, dein Herz ist ruhlos

    wie die wilde, freie See. Wenn der Abend beginnt, singt der Wind:

    Rebecca,

    komm heim, Rebecca! Aus dem Nebelreich zurück nach Manderley. Nichts,

    was ihr sagt und tut,

    bleibt ihr verborgen. Hüte dich!

    Fürchte dich!

    Sie lässt sich nicht bestehlen

    und rächt den Verrat. Wer sie beleidigt, wird es eines

    Tages büssen. Dieses Haus ist ihr Zuhaus.

    Alles wartet auf sie. Die sie liebten, vergessen sie nie. Rebecca,

    wo du auch immer bist, dein Herz bleibt ruhlos wie die wilde, freie See.

    Wenn der Abend beginnt

    singt der Wind:

    Rebecca,

    komm heim, Rebecca! Aus dem Nebel reich zurück nach Manderley.

    Mrs. Danvers drängt "Ich" zum offenen Fenster.

    MRS. DANVERS & SCHATTEN: TU nicht,

    was sie empört!

    ICH: O, nein!

    MRS. DANVERS & SCHATTEN: Nimm nicht,

    was ihr gehört!

    ICH: Nein!

    MRS. DANVERS & SCHATTEN: Wer sie stört, wird zerstört.

    ICH: Nein!

    MRS. DANVERS: Rebecca, wo du auch immer bist, dein Herz bleibt ruhlos wie die wilde, freie See.

    Wenn der Abend beginnt singt der Wind:

    Rebecca,

    komm heim, Rebecca!

    Aus dem Nebelreich zurück nach Manderley.

    SCHATTEN (gleichzeitig): Komm heim!

    Wenn der Abend beginnt

    singt der Wind: Rebecca,

    komm heim, Rebecca. Komm heim ...

    ICH (gleichzeitig): Sie ist fort, weit fort.

    Wer tot ist, kehrt nicht mehr zurück. Was war, ist vorbei.

    Warum dann

    hab ich Angst vor ...

    ALLE: Rebecca!

    Szene 1c

    Fenster.

    Mrs. Danvers fordert "Ich" mit einer Geste auf, aus dem Fenster zu springen. "Ich" ist wie hypnotisiert.

    MRS. DANVERS: Nur ein Schritt von hier zur Ewigkeit.

    Tief unter dir rollt und rauscht das Meer.

    Du wirst nie glücklich werden. Niemand braucht dich.

    Du bist eine Last für Mr. de Winter.

    SCHATTEN: Spring!

    MRS. DANVERS: Statt ihr gehörst du in die Friedhofsgruft. Es wäre besser für ihn und für dich.

    Mach Schluss!

    Ihr habt es beide besser nicht verdient! Ein Schritt genügt.

    SCHATTEN & MRS. DANVERS: Spring!

    Das Geräusch einer Explosion unterbricht Mrs. Danvers Beschwörung. Ein zweiter und dritter Kanonenschlag dröhnt vom Strand herauf. "Ich " erwacht wie aus einer Trance.

    ICH: Was ist das? Was ist los?

    Mrs. Danvers ist auf einmal wieder die kühle, maskenhafte Angestellte.

    MRS. DANVERS: Raketen. Alarm in der Bucht. Wahrscheinlich ist ein Schiff gestrandet.

    Black Out. Verwandlung.

    Wer von euch schafft es Rebeccas Platz einzunehmen? Wählt bis morgen einen HD.

    Deadline auf 17.08.21 20:00 gesetzt

    rebecca_header_1903_1070px.jpg


    ein Matrixspiel von Jugolas

    Es folgt die Forsetzung, der zweite Akt, zum Musical Rebecca. Hier die Szene mit der wir den ersten Akt beendet haben:

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    Zeiten:

    Beginn: 16.08.2021 

    HD-Wahl: 17.08.2021, 20 Uhr 

    Lynchung: 20:00 Uhr 

    Nachtaktionen: 20:30 Uhr (+ 15 min. für reaktive Rollen) 

    Nachtpost: danach 


    Spielattribute:

    Spieltyp: Matrix 

    Lynchtyp: Demokratie

    Spielende: Überrennen

    Gegenstände: aktiv 

    Outing: aktiv 

    Stimmzwang: inaktiv 

    Lynchzwang: inaktiv, 

    Postzwang: aktiv, mind. 1 Post/Spieltag 

    Fresszwang: inaktiv 



    Besonderheiten:


    • Es herrscht Nachtruhe.
    • Es handelt sich um ein Matrixspiel: Das Setting ergibt sich aus einem Basissetting und einer Zeile oder Spalte der folgenden Matrix. (aus Gründen der Platzeffizienz verwende ich das generische Maskulinum. Es fühlen sich bitte Personen jeden Geschlechts inkludiert. )
    • Das Basissetting ist folgendes:

    A

    B

    C

    D

    E

    F

    G

    H

    1

    Nebelmedium

    WW

    DB

    DB

    DB

    DB

    WW

    Meuchler

    2

    Seher

    DB

    Rudelführer

    DB

    WW

    Aussätzige

    DB

    DB

    3

    WW

    Heiler

    DB

    DB

    Inquisitor

    DB

    Maskenwolf

    DB

    4

    DB

    DB

    DB Dieter

    WW

    Kräuterhexe

    Nebelmedium

    DB

    WWJ

    5

    DB

    Holde Maid

    WW

    DB

    DB

    WW Wolfgang

    DB

    Prinz

    6

    Lyka

    DB

    DB

    Schattenwolf

    WW Winfried

    Schmied

    Tratsche

    DB

    7

    WWS

    DB

    RK

    HB

    DB

    WW

    Prinz

    DB

    8

    DB

    Polarwolf

    Jäger

    G.Seher

    DB

    DB

    DB

    WW


    Sonderregeln:

    • Der Druide wählt nur 2 Personen und ist selbst die dritte Person in der Fraß-Auswahl für die Wölfe.
    • Der Maskenwolf darf keine Dorfbewohner raten.



    Teilnehmende:

    1. Alohomora
    2. Doscho
    3. FMLi
    4. Jewel - HD
    5. Lark
    6. LB123 - Dorfbewohner, gelyncht Tag 1
    7. Leon
    8. MichaelCR97 - Inquisitor, gelyncht Tag 2
    9. Sky
    10. Sunset - Dorfbewohnerin, gefressen Nacht 1
    11. Xaver

    Liebe WWOler,

    ein Steppenläufer rollt durch die Wüste, die Spielerlisten gleichen einem Gerippe und die Luft ist stickig. Ein richtig typisches Sommerloch. Oder auch nicht?

    In letzter Zeit ist Sunset und mir aufgefallen, dass Spiele vermehrt ausfallen oder kaum stattfinden. Bestimmt kann man das teils mit Klausurphasen und damit dass wir alle älter und beschäftigter werden begründen. Aber das ist doch bestimmt nicht alles. Und daher haben wir mal wieder eine Umfrage erstellt, um auszuloten, was wir ändern müssen um wieder Leben in das Forum zu bekommen. Wir würden euch ganz lieb bitten möglichst alle an der Umfrage teilnehmen, damit wir eine möglichst große Stichprobe haben.

    https://forms.gle/vTXYsjrwNDRiERav7


    Liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön für eure Teilnahme!

    Sunset und Jugolas

    ~Gruppenleitung der Spielleitung~

    Lynchung 1

    If you wanna be my lover, you gotta get with my friends

    Make it last forever, friendship never ends

    If you wanna be my lover, you have got to give

    Taking is too easy, but that's the way it is

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    Wer einen Wolf lieben will, muss es schaffen sein Rudel loszuwerden und ihm etwas ganz besonderes zu bieten. Falls LB jemanden hatte, der um seine Liebe gekämpft hat, dann wohl nicht genug.

    Scharfzahn LB123 wird gelyncht.

    Nacht 1

    Für Torge haben wir ein Liebeslied, welches von einer etwas ungesunden Liebe handelt.

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    Schauspieler P (Phantom/Priester/Prinz) Torge wurde gefressen. HD ist Kjeks.

    Schauspieler H hat noch Holde Maid und Harter Bursche zur Auswahl.

    Schauspieler S hat noch Schwärmerin und Seher-Lehrling zur Auswahl.

    Es wird Tag

    Prolog: L'amour est un oiseau rebelle

    -> L'amour est un oiseau rebelle aus Carmen von Georges Bizet <-

    KissStraight.gif

    Liebe ist wie ein wilder Vogel

    Wer den will zähmen

    Hat es schwer

    Ganz umsonst wirst du nach ihm rufen

    Wenn er nicht will

    Kommt er nicht her.


    Nichts zu wollen mit Drohn und Bitten

    Kein Schmeicheln hilft und keine Wut

    Grad der and're ist gern gelitten

    Obwohl er schweigt

    Bin ich ihm gut.


    Ja,gut

    Ja,gut

    Ja,gut

    Nur Mut


    Die Liebe gleicht Z********art

    Für sie ist keinerlei Gesetz gemacht

    Auch wenn du mich nicht liebst:

    Ich lieb' dich

    Und lieb' ich dich


    Nimm dich in acht!

    Auch wenn du mich nicht liebst

    Auch wenn du mich nicht liebst:

    Ich lieb dich!

    Und wenn ich liebe

    Wirklich liebe

    Gib acht auf dich!


    Glaubst den Vogel du schon gefangen

    Ein Flügelschlag entführt ihn dir;

    Liebe läßt dich vergebens bangen

    Doch bangst du nicht mehr

    Ist sie hier.

    Sie umkreist dich zu allen Stunden


    Sie naht

    Entflieht

    Naht wieder sich;

    Die du halten willst ist verschwunden

    Und eh du sie hast

    Hat sie dich!


    Auch du

    Ja,du

    Grad du

    Hör zu


    Die Liebe gleicht Z********art

    Für sie ist keinerlei Gesetz gemacht;

    Auch wenn du mich nicht liebst:

    Ich lieb dich

    Und lieb ich dich


    Nimm dich in acht!

    Auch wenn du mich nicht liebst

    Auch wenn du mich nicht liebst:

    Ich lieb dich!

    Und wenn ich liebe

    Wirklich liebe

    Gib acht auf dich!


    KissMalec.gif

    Ja, die Liebe ist wahrlich ein wilder Vogel, meist schlägt sie dann zu, wenn man sie am wenigsten erwartet. Und wenn man sich danach sehnt dann bleibt sie aus. In diesem Spiel ist die Chance natürlich ein wenig größer, dass ihr euer Liebesglück findet. Diese Runde soll nun ganz unter dem Thema Liebeslieder stehen und wir beginnen den Prolog mit einem klassischen Lied aus der Oper Carmen. Eine junge Frau die viele junge Männer verführt und dann plötzlich die Liebe nicht erwidert. Das führt soweit, dass es am Ende Tote zu beklagen gibt... Genauso wie beim Werwolf. ;)

    Es gibt in dieser Runde 3 Schauspieler, sie haben folgende Rollen zur Auswahl:

    Schauspieler H: Heiler | Holde Maid | Harter Bursche

    Schauspieler P: Prinz | Phantom | Priester

    Schauspieler S: Schwärmerin | Seher-Lehrling | Stiefmutter


    Die HD-Wahl ist morgen Abend um 20 Uhr. Viel Spaß! :)

    Nacht 4

    Szene 11 Bootshaus.

    In der Bucht vor Manderley steht ein Bootshaus. Davor sitzt ein merkwürdig gekleideter Mann mit zerzaustem Haar und wirrem Gesichtsausdruck. Er sortiert Muscheln. Es ist der geistig zurückgebliebene Ben, der sich oft auf dem Gelände herumtreibt.

    BEN: Sie's fort. Sie's fort jetz'.

    Kommt nimmermehr.

    Liegt draussen im Meer drunten, und kann nie mehr zurück.

    Versunken, ertrunken!

    Als "Ich " auftritt, erschrickt Ben. Er blickt ängstlich auf.

    BEN: Ben nix gemacht. Ben nix gesehn.

    ICH: Guten Tag. Ich bin Mrs. de Winter.

    BEN: Missis kommt nimmermehr.

    ICH: Ich bin Mr. de Winters neue Frau. Und wer sind Sie?

    BEN: Ben nix getan. Ben brav.

    ICH: Ist ja gut, Ben. Ich schau mich ein wenig um. Wohnst du in dem Bootshaus?

    BEN: Nein, nein. Ben darf da nit rein.

    "Ich" blickt durch ein kleines Fenster in das Bootshaus hinein.

    ICH: Ist ja ganz gemütlich da drinnen.

    BEN: Sie kann nie mehr zurück. Oder?

    ICH: Nein. Sie ist tot, Ben.

    BEN: Ben nix gesehn. Ben nix gemacht. Bitte nit ins Heim.

    ICH: Niemand will dich in ein Heim schicken, Ben.

    BEN: Doch. Sie. Aber kann Ben nix mehr tun. Sie's fort.

    Sie's fort jetz'. Kommt nimmermehr.

    Liegt draussen im Meer drunten, und kann nie mehr zurück.

    Versunken, ertrunken!

    ICH: Was für schöne Muscheln du hier hast. Alle selbst gesammelt?

    BEN: Ja. Viele Farben. Ben gesammelt.

    ICH: Lass mal sehn. Ja, wirklich. Sehr schön.

    BEN: Bitte nit ins Heim.

    ICH: Nein, Ben. Kein Heim, das versprech' ich dir.

    BEN: Du bis' nit wie die. Die war immer bös.

    Du bis' gut.

    Musst' ein Engel sein, siehst wie einer aus, und du schaust,

    wie nur Engel schaun. Du bis' zu niemand bös tust keinem nix.

    Hast gutes Herz. Bleib da!

    Bleib da jetz'.

    Geh' nimmer mehr.

    Die and're im Meer drunten, die kann dir gar nix tun.

    Bist stärker! Bist besser!

    Von weit weg hört man Maxim rufen ...

    MAXIMS STIMME: Hallo! Wo steckst du?

    BEN: Bitte Missis.

    MAXIMS STIMME: He, ich bin zurück!

    BEN: Nix sagen. Ben nix gemacht.

    ICH: Maxim?

    Ben sammelt rasch die Muscheln ein und geht ab.

    MAXIMS STIMME: Wo bist du denn?

    ICH: Hier unten, Maxim! Beim Bootshaus ...

    Maxim tritt auf.

    MAXIM: Was zum Teufel machst du hier?

    ICH: Ich hab mich ein wenig umgesehen. Gehört die ganze Bucht zu Manderley?

    MAXIM: Warst du im Bootshaus?

    Maxim prüft, ob die Tür zum Bootshaus noch verschlossen ist.


    ICH: Nein, warum?

    MAXIM: Niemand geht da rein, ist das klar.

    ICH: Ich war nicht drin, Maxim.

    MAXIM: Und ich will auch nicht, dass du hier herunter kommst. Ich hasse diees dreckige Bootshaus. Es macht mich krank, dich hier zu sehen.

    "Ich" versucht Maxim von dem Bootshaus abzulenken, das ihn offensichtlich so in Rage versetzt. Sie zeigt aufs Meer hinaus.

    ICH: Ist das da draußen eine Boje?

    MAXIM: Warum interessiert dich das? Was geht dich diese gottverdammte Boje an?

    ICH: Maxim, bitte!

    MAXIM: Was, bitte? Was!

    ICH: Bitte, Maxim! Du machst mir Angst.

    Sie dreht sich um und rennt davon. Ihr abrupter Abgang ernüchtert Maxim. Er ist nur noch wütend auf sich selbst.

    MAXIM: Hab ich

    denn den Verstand verlor'n?

    Warum

    ist soviel Angst und Zorn in mir?

    Ich hass' mich selbst dafür.

    Was zog mich bloss

    an diesen Unglücksort? Ich fühl,

    dass er verflucht, verflucht ist. Gott, warum, warum kam ich zurück nach Manderley?

    Als ich

    ein kleiner Junge war, sang mich

    das Lied der Brandung in den Schlaf und trug mich

    übers Meer.

    Jetzt klingt das Lied

    der Brandung geisterhaft. Ich weiss,

    dass ich verflucht, verflucht bin. Gott, warum kam ich zurück?

    Was bin ich für ein Narr! Hier lebt die Vergangenheit. Hier hat sie gewartet all die Zeit. Etwas in mir glaubt daran,

    dass ihre Liebe mich befrein kann von den Bildern, die mich quälen, wenn ich die Augen schliesse.

    Doch wenn

    ich mit ihr flieh' von hier, dann holt uns irgendwann das Gestern

    ein. Ich käme nie zur Ruh'.

    Nein, ich bleib da

    und stell mich dem, was war, bis ich

    nicht mehr verflucht, verflucht bin.

    Ja, darum, darum kam ich zurück nach Manderley.

    Und ich werde stärker sein,

    stärker als die Schatten und die Nacht.

    Er geht rasch ab. Es wird dunkel. Verwandlung.

    Niemand wird gefressen.

    Es wird Tag Deadline auf 12.07.21 19:00 gesetzt

    Morgen übernimmt Sunset die Lynchung für mich - seid lieb zu ihr. :)

    Lynchung 3

    Szene 10 Golfclub.

    Ein Nachmittag im Mai. Golfspieler beiderlei Geschlechts beim geselligen Beisammensein im Country Club von Kerrith.

    GOLFSPIELER 1: Schön heut.

    GOLFSPIELER 2: Ja, herrlich.

    GOLFSPIELER 3: Der Winter scheint vorbei.

    GOLFSPIELER 2: Ein Tag, gemacht zum Golfen.

    GOLFSPIELER 1: Nur viel zu kalt für Mai.

    GOLFSPIELER 3: Sie haben völlig recht, Giles. Zu kalt.

    GOLFSPIELER 4: Ja, das ist wahr.

    GOLFSPIELER 5: Der Wind ist noch recht kühl.

    GOLFSPIELER 1: Doch die Luft ist wunderbar.

    Die Golfspieler unterbrechen den Austausch ihrer Ansichten übers Wetter und wenden sich direkt ans Publikum.

    FÜNF GOLFSPIELER: Sie denken, es geht hier ums Wetter. Das scheint nur so.

    Wir beweisen nur Niveau.

    ALLE GOLFSPIELER: Wir sind Britisch, wir sind fein. Wir sind ein exklusiver Verein.

    Für uns ist Golf nicht nur ein Spiel, sondern ein Privileg.

    Wir legen wert auf Konvention,

    auf Namen und Rang und Tradition. Bei uns kommt nicht jeder rein.

    Wir sind Britisch, wir sind fein.

    GOLFSPIELER 1: De Winters geben dieses Jahr wieder einen Maskenball.

    GOLFSPIELER 2: Die Einladung hat mich überrascht.

    GOLFSPIELER 3: Gehen Sie hin?

    ALLE GOLFSPIELER: Oh, ja!

    GOLFSPIELER 3: Wie geht es Maxim?

    GOLFSPIELER 4: Er war noch gar nicht hier.

    GOLFSPIELER 5: Ihn fordert wohl die Gattin.

    GOLFSPIELER 4: Sein Urlaubssouvenir.

    GOLFSPIELERIN 6: Es heisst, sie sei erst achtzehn.

    GOLFSPIELER 3: Das Witwerideal.

    GOLFSPIELERIN 5: Ein kleines Zimmermädchen..

    GOLFSPIELERIN 4 & GOLFSPIELER 6: Eine vom

    Dienstpersonal. Wieder zum Publikum:

    ALLE GOLFSPIELER: Sie meinen, wir wären boshaft? Das scheint nur so.

    Uns geht es nur um's Niveau! Wir sind Britisch, wir sind stolz.

    Wir sind aus ganz besonderem Holz. Wir glauben, dass Gott, der Herr, ein britischer Gentleman ist.

    Wir sind kritisch, wir sind smart auf unsre feine englische Art.

    Die Kultur liegt uns im Blut. Wir sind Britisch, wir sind gut. Wir sind Britisch, wir sind fein. Wir sind ein exklusiver Verein.


    Für uns ist Golf nicht nur ein Spiel, sondern ein Privileg.

    Wir legen wert auf Konvention,

    auf Namen und Rang und Tradition. Jeder will in unsern Verein,

    doch es kommt nicht jeder rein. Wer nicht in ist und fein,

    kann bei uns nicht Mitglied sein. O nein! Ein komisches Tableau.



    Blackout. Verwandlung.



    Werwolf Jopnu wird gelyncht.

    Es wird Nacht

    -----------

    Stand Tag 4

    einhornlasagne (1): Jopnu

    Jopnu (5): Xaver, einhornlasagne, Akira, MichaelCR97

    Deadline abgelaufen

    Nacht 3

    Szene 9 Rebeccas Zimmer.

    Mrs. Danvers hat einen Besucher in die ehemals von Rebecca bewohnten Räume im Westflügel von Manderley geführt. Die hohen Fenster gehen aufs Meer hinaus. Man hört das Rauschen der nahen Brandung. Jack Favell, der Besucher, ist ein sonnengebräunter, gutaussehender Mittdreißiger mit dem sicheren Aufire-ten eines Autoverkäufers und Frauenhelden. Es ist offensichtlich, dass er sich nicht zum erstenmal in Rebeccas Schlafzimmer befindet. Er scheint etwas zu suchen. Mrs. Danvers beobachtet ihn nervös.



    MRS. DANVERS: Sie müssen fort, Favell! Man darf Sie hier nicht sehn.

    JACK FAVELL: Nur keine Panik, Danny. Max ist doch in London,

    das hast du selbst gesagt. Niemand sieht mich,

    Es sei denn deine neue Madame spioniert uns nach.

    MRS. DANVERS: Die stört uns nicht. Nicht hier. Sie weiss, dies ist Rebeccas Reich.

    JACK FAVELL: WO ist das Kästchen mit dem Schmuck geblieben? Es hat doch immer hier gestanden.

    MRS. DANVERS: Hände weg von Ihren Sachen!

    JACK FAVELL: Sei nicht albern, Danny.

    Rebecca liebte mich. Ich war doch ihr Lieblingscousin...

    MRS. DANVERS: Sie war gewohnt, geliebt zu werden.

    Die Männer waren verrückt nach ihr. Denn sie war mehr als schön,

    von ihr ging ein Zauber aus.

    Den Traum, von ihr geliebt zu werden, träumte fast jeder Mann. Und dabei wussten sie,

    dass sie keiner haben kann.

    JACK FAVELL: Doch ich bin ihr verwandt. Ich liebe sie genau wie du.

    Wie du find' ich es gar nicht gut,

    dass eine andre ihren Platz einnehmen will. Rebecca liebte mich.

    Ich war doch ihr Lieblingscousin...

    MRS. DANVERS: Sie war gewohnt, geliebt zu werden.

    Die Männer waren verrückt nach ihr.

    Denn sie war mehr als schön, von ihr ging ein Zauber aus.

    Den Traum, von ihr geliebt zu werden, träumte fast jeder Mann. Und dabei wussten sie,

    dass sie keiner haben kann.

    JACK FAVELL (gleichzeitig): Niemand stand ihr näher.

    Ich war viel mehr als ein Cousin.

    Hilf mir suchen, Danny.

    Ihren Schmuck und ihr Geld.

    Mir würd' es helfen.

    Das wäre in

    ihrem Sinn, Danny.

    Favell hört etwas.

    JACK FAVELL: Psst, Danny! Still.... !

    Die Musik stoppt. Jack Favell öffnet plötzlich die Tür. Davor steht "Ich". Pardon! Habe ich Sie erschreckt? Ich bitte um Entschuldigung.

    Er fordert sie mit einer Geste auf ins Zimmer zu treten.

    Alle deine Vorsichtsmaßnahmen waren umsonst, Danny! Die Hausherrin hat gelauscht.

    ICH: Ich hörte Stimmen, Mrs. Danvers.

    JACK FAVELL: Willst du mich nicht vorstellen?

    MRS. DANVERS: Mr. Jack Favell, Madam. Mrs. de Winters Cousin.

    ICH: Guten Tag. Bleiben Sie zum Tee?

    JACK FAVELL: Ach, ist das nicht reizend?! Wirklich, Danny, ich habe große Lust, die Einladung anzunehmen.

    Mrs. Danvers schüttelt missbilligend den Kopf.

    JACK FAVELL: Na, vielleicht hast du recht. Ich will die kleine Frau nicht auf Abwege führen. Es ist wohl besser, ich empfehle mich. Adieu, Verehrteste.

    ICH: Wie Sie meinen, Mr. Favell. Auf Wiedersehen.

    Er macht eine übertriebene Verneigung und geht grinsend zur Tür. Dort dreht er sich noch einmal um.

    JACK FAVELL: Was ich noch sagen wollte ... Es wäre nett von Ihnen, wenn Sie meine Stippvisite hier für sich behalten würden. Max ist nicht gerade ein Fan von mir, und wir wollen doch der guten armen Danny keine Schwierigkeiten machen, nicht wahr?

    ICH: Nein. Natürlich, ist schon gut.

    Unsicher sieht "Ich" sich in dem ihr fremden Zimmer um. Mrs. Danvers bemerkt, dass Sie ein Gemälde betrachtet, auf dem eine Dame in Weiß dargestellt ist.

    MRS. DANVERS: Haben Sie sich schon entschieden, was Sie auf dem Kostümfest tragen werden?

    ICH: Mhm ... nein. Noch nicht.

    MRS. DANVERS: Hat Mr. de Winter keinen Wunsch geäußert? ICH:

    O nein. Er überlässt alles mir.

    MRS. DANVERS: Also, wenn ich Ihnen einen Vorschlag machen darf... Mrs. Danvers zeigt auf ein Gemälde.

    Das Lieblingsgemälde Ihres Gatten.

    ICH: Wirklich?

    MRS. DANVERS: Caroline de Winter, eine Schwester von Mr. de Winters Urgroßvater.

    ICH: Ja, das wäre eine Möglichkeit ...

    MRS. DANVERS: Überraschen Sie ihn. Ich lasse das Bild auf ihr Zimmer bringen. Die Schneiderin soll es als Vorlage benutzen.

    ICH: Vielen Dank, Mrs. Danvers. Das ist sehr nett von Ihnen. Wirklich. Es soll unser Geheimnis sein.

    Zum ersten mal huscht ein Lächeln über Mrs. Danvers Gesicht.

    MRS. DANVERS:Schön hier, nicht wahr? Sehen Sie sich ruhig um. Das Zimmer von Mrs. de Winter. Ein herrlicher Raum.

    ICH: Ja. Sehr schön. Aber ein bisschen ... unheimlich.


    MRS. DANVERS: Mr. de Winter hat den Westflügel nicht mehr betreten, seit seine Frau ertrunken ist.

    Sie zieht den Vorhang auf und öffnet das Fenster. Das Rauschen der Brandung wird merklich lauter. Das Rauschen der Brandung. "Ich" lauscht. Mrs. Danvers kommt ihr näher.

    Hören Sie das? Das Meer ruft ihren Namen ...

    SCHATTEN (hinter der Bühne): Rebecca ...

    Rebecca ...

    Mrs. Danvers zeigt "Ich " Rebeccas Bett.

    MRS. DANVERS: Das ist ihr Bett.

    Und hier -

    das ist ihr Nachthemd. Wunderschön, sehn Sie nur! Leicht wie ein Windhauch, so seidig,

    ein schmeichelndes Nichts.

    Und jede Faser

    atmet noch heut' den Duft ihrer Haut.

    Auch wenn sie hier nicht mehr schläft, auch wenn sie keiner sieht,

    seit sie ging,

    singt die Brandung ihr Lied:

    Rebecca,

    wo du auch immer bist, dein Herz ist ruhlos

    wie die wilde, freie See. Wenn der Abend beginnt, singt der Wind:

    Rebecca,

    komm heim, Rebecca! Aus dem Nebelreich zurück nach Manderley.

    SCHATTEN: Rebecca ... Rebecca ...

    MRS. DANVERS: Ihr Haar war dicht und weich.

    Ich kämmte es

    genau wie's ihr gefiel.

    Tag und Nacht sah sie wie

    eine Königin aus.

    Was sie auch machte, sie hatte Haltung, hatte Stil.

    Manches hat sich verändert hier, seit sie ging letztes Jahr,

    doch ihr Zauber ist immer

    noch wahr.

    MRS. DANVERS: Rebecca, wo du auch immer bist,

    SCHATTEN (gleichzeitig): Rebecca!

    MRS. DANVERS: dein Herz ist ruhlos wie die wilde, freie See.

    Wenn der Abend beginnt, singt der Wind:

    SCHATTEN (gleichzeitig): Wenn der Abend beginnt, singt der Wind!

    MRS. DANVERS: Rebecca, komm heim, Rebecca!

    SCHATTEN (gleichzeitig): Rebecca! Rebecca!

    MRS. DANVERS: Aus dem Nebel reich zurück nach Manderley.

    Blackout.

    Dorfbewohner Doscho wird gefressen.

    Lynchung 2

    Szene 7 Suite im Ostflügel.

    Später in derselben Nacht. "Ich " befindet sich im Schlafzimmer und Maxim in der Bibliothek. Ein nebelverhangener Mond beleuchtet die Räume. Das Fenster im Zimmer von "Ich " ist geöffnet. Ab und zu bauscht ein Windstoß die Gardinen auf. Von fern hört man das Rauschen der Brandung. In der Bibliothek sitzt Maxim in einem Ledersessel und starrt auf unsichtbare Schattenbilder.

    "Ich " steht auf, um das Fenster zu schließen.

    ICH:

    Vor'm Fensterkreuz der Vorhang, der im Wind weht.

    Das Mondlicht, das die Schatten tanzen lässt.

    Und die Geräusche in dem grossen fremden Haus, wie leise Stimmen huschender Gespenster.

    Es ist schon spät, doch ich komm' nicht zur Ruh. In mir tausend Fragen.

    Wie kann ich schlafen, wenn du nicht da bist? Hilf mir durch die Nacht! Gib auf mich acht.

    Lass mich nicht den Mut verliern. Halt mich ganz fest,

    wenn mir kalt ist im Dunkeln.

    Und hast du die Zweifel mir fortgeküsst,

    zeig mir, was Liebe ist.

    Sie setzt sich auf den Bettrand. Das Licht wechselt und lenkt die Aufmerksamkeit auf das andere Zimmer.

    MAXIM:

    Ich dachte, ich kann ganz von vorn beginnen. Doch nie gibt die Vergangenheit mich frei.

    Wie konnte ich nur glauben, dass ich sie vergessen kann?

    Ich schliess die Augen und seh nur Rebecca. Die Wahrheit ist, ich weiss nicht, wer ich bin. Ich habe mich verloren.

    Nirgendwo Hoffnung. Überall Lüge.

    Hilf mir durch die Nacht! Gib mir die Kraft,

    durch die Dunkelheit zu gehn. Halt mich ganz fest,

    wenn das Gestern mir Angst macht. Und wenn ich gelernt hab,

    wie man vergisst:

    Zeig mir, was Liebe ist.

    MAXIM & ICH:

    Hilf mir durch die Nacht! Gib mir die Kraft,

    durch die Dunkelheit zu gehn. Halt mich ganz fest,

    wenn das Gestern mir Angst macht. Und wenn ich gelernt hab,

    wie man vergisst:

    Zeig mir, was Liebe ist.

    Es wird dunkel. Verwandlung.


    Szene 8 Haus von Beatrice.

    Beatrice hat soeben ein längeres Telefonat mit "Ich " geführt, von dem wir noch das Ende hören.

    BEATRICE: ... und jetzt denk nicht mehr dran. Maxim ist manchmal schrecklich unbeherrscht, sogar jähzornig. So war er schon als Kind. Du wirst sehen, wenn er aus London zurückkommt, ist er wieder der Alte. Ruf mich wieder an ... Kopf hoch! Adieu.

    Sie legt auf Das Gespräch hat sie nachdenklich gemacht. Was ist nur los mit ihm?

    Ich kann ihn nicht verstehn. Irgendwas ist geschehn, worüber er nicht spricht.

    Er wird geliebt wie je, er hat sein Manderley, doch glücklich

    ist er nicht.

    Obwohl ich meinen Bruder kenn', seh' ich doch nicht in ihn hinein. Doch ist er kalt und ungerecht, dann muss er sehr verzweifelt sein. Als unser Vater starb,

    hielt er ihm stumm die Hand. Und dass er ihn verstand, sagte mir sein Gesicht.

    Und alle wussten gut, was immer Maxim tut, er hält, was

    er verspricht.

    Ehre und Ruf von Manderley würde er schützen vor Gefahr'n.

    Er schwor, den Namen und das Haus vor jedem Makel zu bewahr'n.

    Und das ist schwer für ihn.

    Oft folgt er blindlings den Gefühlen. Er liebt und hasst ganz unbeherrscht. Dann ist er oft sein eigner Feind.

    Und wer mit meinem Bruder lebt, bleibt oft mit seinem Schmerz allein. Doch ist er kalt und ungerecht,

    dann muss er sehr verzweifelt sein.

    Es wird dunkel. Verwandlung.

    Dorfbewohner Leon wird gelyncht.


    Es wird Nacht

    -----------

    Stand Tag 3

    einhornlasagne (3): Akira, Leon

    Leon (6): Lark, MichaelCR97, Jopnu, einhornlasagne, Doscho, Xaver

    Deadline abgelaufen